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Jareth Spears

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Beiträge : 1
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Jareth
Mitglied
BeitragThema: Jareth Spears    So Jul 22, 2018 9:17 pm
Jareth Spears| Zivilist | Cyborg
Allgemeines

» Name: Jareth Spears
» Geburtsdatum: 21.12.2061
» Geschlecht:

» Herkunft: Südbezirk [Down-City]
» Klasse: Cyborg
» Wohnort: nicht vorhanden


Lebenslauf

» 2061. Gerade, als die ersten Sonnenstrahlen auf die verschneiten Dächer eines Dorfes mitten im Nirgendwo trafen, war Jareth Spears dabei, das erste Mal in seinem Leben, das Licht zu erblicken. Nach einer Fehlgeburt machte er damit seine Eltern zu den wohl glücklichsten Menschen auf der Welt. Dementsprechend wohlbehütet wuchs er auf und bekam jede Form von Aufmerksamkeit, die sich ein Kind nur wünschen konnte. Seine Mutter war eine liebevolle Frau, die ihm all die Unterstützung bot, die ein Kind für ein gesundes Selbstbewusstsein benötigte, ihm gleichzeitig aber den Freiraum ließ, den er benötigte, um sich selbst komplett entfalten und finden zu können. Sein Vater hingegen besaß als mittelklassiger Kaufmann die finanzielle Unterstützung, die es seiner Frau ermöglichte, den gemeinsamen Sohn in jeglicher erdenklicher Form zu unterstützen. Gleichzeitig verdiente er jedoch nicht genug, um längerfristig Zuhause bleiben zu können und so bekam Jareth seinen Vater nur alle paar Wochen zu Gesicht. Er freundete sich mit den wenigen Gleichaltrigen im Dorf an, trieb seine Späße und führte ein Leben wie im Bilderbuch. Als er sieben wurde, bekam seine Mutter einen weiteren Sohn und das Familienglück schien perfekt. Das änderte sich jedoch, als er fünfzehn wurde. Sein Vater hatte mittlerweile immer öfter Probleme, seinen Kleinbetrieb selbstständig aufrecht zu erhalten, konnte es sich allerdings auch nicht leisten, jemanden anzustellen. Gegen den Willen seiner Mutter zog Jareth von da an kurzerhand mit seinem Vater umher und unterstützte ihn, wo er nur konnte. Er sah Dinge von der Welt, die seine Vorstellung bei weitem übertrafen. Ebenso gute, wie schlechte. Ihm begann langsam klar zu werden, welches Glück er mit seiner eigenen Kindheit gehabt hatte und wie gefährlich die Realität eigentlich war. Wie viel Angst sein Vater manchmal gehabt haben musste, den morgigen Tag vielleicht nicht zu überleben, wenn er nur einmal mit der falschen Person ein Wort wechselte und wie viele Menschen täglich mit dieser Angst lebten. Seine Kindheit ließ er damit hinter sich, nicht aber seinen Traum, die komplette Welt eines Tages mit den eigenen Augen gesehen zu haben. Die Jahre zogen ins Land, die Liste der Orte, die er gesehen hatte, wurde länger, die Liste der Orte, die er noch sehen wollte, jedoch nur schleichend, kaum merklich, kürzer. Gerade erst wieder Heim gekehrt, beschloss sein Vater, sich für Verhandlungen mit seinem Bruder und dessen Frau zu treffen, die gemeinsam ebenfalls einen kleinen, kaufmännischen Betrieb führten. Jareth war selbst noch nie besonders gut darin gewesen mit Worten umzugehen und hielt sich daher im Hintergrund. Seine Rolle bestand schon immer hauptsächlich darin, die Ware zu verladen und so ging er wie gewöhnlich seiner Aufgabe nach, als etwas aus seinem Augenwinkel seine Aufmerksamkeit erweckte. Ein Mädchen mit grünen Haaren, die offensichtlich nicht in ein so kleines, unscheinbares Dorf gehörte, zog ihn unerklärlicherweise in ihren Bann. Da er noch nie in einer derartigen Situation gewesen war, stellte er sich dementsprechend dumm an, ihr Avancen zu machen. Seine Komplimente endeten damit, dass er mitten im Satz vergaß, worüber er gerade noch hatte reden wollen. Seine Versuche, ihr zu helfen, endeten damit, dass er am Ende noch mehr Arbeit schaffte und letztendlich schien sie für ihn immer noch genauso unerreichbar wie am Anfang zu sein. Es war für ihn schon nahezu ein Meilenstein ihren Namen zu erfahren. Ki. Das war auch das einzige, das er je großartig von ihr erfahren sollte. Doch seine ganzen Anstrengungen blieben nicht komplett erfolglos. Denn als er sie um ein Date fragte, sagte sie nicht wie erwartet "Nein", sondern willigte ein. Auch wenn er wieder bewies, wie unfassbar blöd er sich anstellen konnte, blieb sie. Die darauf folgenden Tage vergingen wie im Flug und er gestand sich letztendlich ein, dass es sich bei dem grünhaarigen Mädchen vermutlich um seine erste große Liebe handelte. Noch am selben Abend lud er sie spontan zu einem Picknick bei Nacht ein. Die Wiese, auf der sich trafen, schien weit abseits von jeglicher Form von Zivilisation. Kein Licht trübte den Himmel und somit waren die zahlreichen Sterne gut zu erkennen und ebenso die Sternschnuppe, die an den beiden vorbeizog, als er sich ihr öffnete. Und all sein Beten und Hoffen schienen erhört worden zu sein, als sie ihn erneut nicht von sich wies. Er wurde zum glücklichsten Menschen, dessen Laune nichts trüben konnte, sondern eher im Gegenteil - alles schien ihm noch mehr Freude als sonst zu bereiten. Er wurde zum wandelnden Sonnenschein, den nichts stoppen konnte. Doch damit nahm auch das Schicksal seinen Lauf, denn dieses Glück sollte nicht lange anhalten. Denn eines Tages verschwand Ki einfach, als wäre sie nie da gewesen. Er lief zu Fuß zu benachbarten Dörfern, einzig mit einer Zeichnung, die er von ihr angefertigt hatte, bewaffnet,  und erkundigte sich überall nach einem Lebenszeichen. Doch seine Suche sollte vergebens bleiben. Ohne den Ring, den sie ihm einst schenkte, hätte er nahezu selbst daran gezweifelt, dass sie je existiert hatte und viel mehr eine Einbildung seinerseits gewesen wäre. Sein Vater, bisher die Geduld in Person, da er er verstand, wie viel seinem Sohn an diesem Mädchen gelegen haben musste, bat ihn zum wiederholten Male, mit ihm zurück nach Zuhause zu kehren. Doch Jareth, überzeugt einen neuen Hinweis gefunden zu haben, bat ein weiteres Mal um einen Tag Aufschub. Sein Vater war mittlerweile jedoch des Wartens müde geworden und machte sich ohne ihn auf den Rückweg. Die Enttäuschung stand ihm ins Gesicht geschrieben, als Jareth ihm zum Abschied winkte und sich dann wieder seiner Suchaktion widmete. Es war das erste Mal in seinem ganzen Leben, dass er seinem Vater widersprochen und sich damit bewusst gegen ihn gestellt hatte. Der Hinweis erwies sich als falsch und so beschloss er mit einem Hauch von Reue, den nächsten Morgen seinem Vater nachzureisen. Betend, dass ihm nichts passiert sei. Als er am nächsten Tag nichtsahnend zum Frühstück kam, warteten bereits dort sein Onkel und seine Tante, die völlig aufgelöst am Küchentisch saßen und ihm mitteilten, dass sein Dorf von Mitgliedern der Kiheda überfallen worden war. Hals über Kopf ließ er alles stehen und liegen und rannte den kompletten Weg so schnell er konnte in Richtung Heimat. Doch als er ankam, war es bereits zu spät. Sein Bruder war verschleppt und seine Mutter bei dem Versuch, das zu verhindern, ermordet worden. Die meisten anderen waren ebenfalls bei dem Versuch sich zu wehren umgekommen und später ihren Verletzungen erlegen. Jeder Mensch, den er gekannt hatte, lag zwischen den Trümmern und bei jedem bekannten Gesicht, das er entdeckte, drehte sich ihm erneut der Magen um. Scheinbar unverletzt saß sein Vater vor den Ruinen, die einst Teil seines Lebens gewesen waren. Genau an dem Ort, an dem er Frau und Kind verloren hatte. Das erste Mal in seinem Leben, sah Jareth, wie er weinte. Und trotz allem, was er je gesehen hatte, war es das verzerrte Gesicht seines Vaters, das ihm das größte Grauen seines Lebens bescherte. Er wurde angesehen, als hätte er selbst all das Leid verursacht, das sich innerhalb weniger Minuten zugetragen hatte und verflucht. Doch das, was dem ganzen noch nachhallen würde, war, dass sich sein eigener Vater wünschte, er wäre die eigentliche Fehlgeburt gewesen. Und noch im gleichen Moment löste sich die Pistole, die sich sein Vater an den Kopf gehalten hatte und der letzte verbleibende Elternteil, der ihm geblieben war, fiel leblos zu Boden.
Das komplette Dorf wurde später offiziell als ausgelöscht und sämtliche Dorfbewohner für tot erklärt.

» 2083. Die Suche nach seinem Bruder erwies sich auch Jahre später noch als ereignislos. Viel eher musste er sie bereits Wochen zuvor stark einschränken. Er war mit ein paar betrunkenen Schlägern aneinander geraten, die letzten Endes nicht ihre Fäuste sprechen ließen, sondern viel lieber nicht gerade zielsicher mit einer Pistole herumfuchtelten. Dabei geradewegs in eine Sackgasse zu laufen, kam ihm ein Mann zu Hilfe, den er später noch lange Zeit als Onkel Jack bezeichnen würde. Dieser führte ihn durch mehrere Schleichwege hinweg zu seinem Haus, verlor jedoch kurz vor Ankunft den Halt auf dem glitschigen Boden und brach sich das Bein. Nicht gerade gut für das Geschäft, da es sich bei ihm um einen Meisterschmuggler handelte, der für den Untergrund arbeitete, um seiner Frau die teure Medizin zu bezahlen, die bereits den gemeinsamen Sohn dahingerafft hatte. Ein Thema, das immer still im Raum hing, jedoch nie wieder angesprochen wurde. Um welche Krankheit genau es sich handelte, erfuhr er dementsprechend auch nie. Gleichzeitig hatten sie damit auch das stille Übereinkommen, dass Jareths Vergangenheit niemals zur Sprache kommen würde. Er entschloss sich die Schuld zu begleichen, in der er jetzt stand. Mit der Hilfe von Jack schaffte er es nach und nach größere Jobs anzunehmen, ohne sich dabei jedoch in die Gefahr zu begeben, erkannt zu werden. Doch Jack lehrte ihm nicht nur, wie er sich unwissentlich an anderen bereichern und stets im Schatten halten konnte, sondern gab ihm nach und nach noch etwas viel wichtigeres wieder zurück. Seine Lebensfreude, die er unbewusst immer mehr verloren hatte. Zeigte ihm, wie viele schöne Dinge es selbst in der hässlichsten Situation geben konnte, wie man mit einer Katana umzugehen hatte, lehrte ihm, niemals aufzugeben. Dinge, die er vermutlich lieber seinem eigenen Sohn beigebracht hätte und nicht dem unverhofften neuen Familienmitglied. Monate später wusste er sich selbst zu verteidigen, mit anderen Menschen zu interagieren und dabei wichtige Informationen herauszufiltern, die später noch von Nutzen sein konnten. Und genau diese Fähigkeiten sollten auf die Probe gestellt zu werden, als er eines Tages wieder auf einer Mission durch die Straßen zog und der Name seines verloren geglaubten Bruders viel. Er war durch Menschenhändler an eine einflussreiche Persönlichkeit des Untergrundes geraten, hatte in dessen Auftrag schon einige schmutzige Geschäfte getätigt und sich dabei einen eigenen Namen gemacht. Bei diesem Gedanken kamen nicht nur Glücksgefühle in ihm auf, sondern auch die Frage, ob ein baldiges Wiedersehen unter normalen Umständen wohl je wieder möglich sein würde. Er kehrte direkt zu seinem neuen Heim zurück und bat Jack, ihm bei einer Rettungsaktion zu helfen. Dieser war zwar nicht allzu begeistert, verstand allerdings die Bedeutung, die für seinen neu gewonnen Sohn dahinter stand. Er gab ihm jedoch gleichzeitig einen geringen Zeitrahmen, in dem er agieren konnte, da mit dessen Flucht Fragen auftauchen könnten, die im Nachhinein ihm und seiner Frau hätten schaden können. Mit Jareths Einwilligung dauerte es nur einige Tage, bis der Plan komplett ausgereift war. Während Jareth sich alle möglichen Fluchtpläne einprägte, hatte Jack Kontakt mit dessen Bruder aufgenommen und ihn über die Situation informiert. Der Wunsch nach Freiheit schien größer zu sein als die Loyalität zu dem Mann, der ihn sich zu seinem Handlanger trainiert hatte. Anfangs lief auch alles gut, doch der Zeitplan verschob sich, als man viel zu früh auf ihn aufmerksam wurde. Sie wurden in die Enge getrieben und gerieten in einen Erdrutsch in einem schlammigen Gebiet. Sein Bruder kam ohne Probleme frei, er hingegen blieb mit seiner linken Hand unter ein paar Steinen hängen und war aufgrund der Verfolger dazu gezwungen, seinen Bruder zu bitten, seine Hand abzutrennen. Definitiv etwas, das nicht dem klassischen Wiederfinden zweier Brüder entsprach, aber auch etwas, das zeigte, inwiefern sich beide in all den Jahren geändert hatte. Unglücklicherweise blieb auch dieses Wiedersehen ihnen nicht allzu lange vergönnt, da sie sich bei der gemeinsamen Flucht voneinander trennen mussten. Ob sein Bruder es je geschafft hatte, würde er nie erfahren. Seine verlorene Hand jedenfalls wurde durch eine metallene ersetzt und er somit zum Cyborg. Ein Umstand, der auch nur Jack zu verdanken hatte, der ihm trotz dem, was es für ihn bedeuten könnte, immer noch zur Seite stand. Er gab ihm Proviant, Geld und Klamotten für die Reise mit, denn dort wohnen konnte er nicht mehr. So begann erneut eine lange Reise für ihn und die Hoffnung, das er seinen Bruder dieses Mal wiederfinden würde. Und diesmal endgültig.

Persönlichkeit

» Jareth erscheint einem anfänglich wie ein recht komplexer Mensch, der allerdings für die Leute, die ihn kennen, quasi ein offenes Buch darstellt. Viel mehr wollen viele Leute ihn aber nicht kennen lernen, da er in Gedanken versunken statt einem verträumten Blick, viel eher wie jemand aussieht, der in einen sauren Apfel gebissen hat. Tatsächlich ist er jedoch ein recht liebevoller Mensch, der nur mit der Zeit gelernt hat, sich nicht mehr impulsiv in Dinge hereinzustürzen, sondern viel eher zu versuchen, alles etwas objektiver zu betrachten. Wirklich verbittert ist er dabei aber nicht, wie man aufgrund seiner Vergangenheit vermutlich denken könnte. Viel mehr betrachtet er Dinge, die er hat, als etwas, wofür er dankbar sein sollte, da sie ihn zu dem Menschen gemacht haben, der aus ihm geworden ist. Auf die Meinung von Fremden, die meist mit einer gewissen Oberflächlichkeit herangehen, achtet er dabei eher weniger, aber umso mehr darauf, was Menschen sagen, die ihm nahe stehen. Solange es sich um konstruktive Kritik handelt, hat er damit auch kein Problem, anders aber beweist er gerne mal, dass er doch gar nicht so hart ist, wie er immer wirkt. Vorzugsweise bleibt er aber generell für sich und beobachtet und analysiert Menschen, statt sich mitten im Geschehen zu befinden. Auch wenn er besser im ausführen von Befehlen, statt ein Mann großer Worte ist, ist er dennoch nicht sonderlich begeistert von einem Vorgesetzten, sondern lieber für ein freundliches Miteinander auf Augenhöhe. Und umso mehr er jemanden mag, umso mehr ist er selbstverständlich auch bereit, in dem Namen dieser Person beziehungsweise für diese zu handeln. Wer eine loyale Seele sucht, die wenige bis gar keine Fragen stellt, ist hiermit jederzeit bei ihm an der richtigen Adresse. Besonders, da es sich bei ihm um jemanden handelt, der nicht besonders nachtragend ist. Und auch wenn man meinen könnte, das es sich daher um eine eher dümmliche, treudoofe Persönlichkeit handelt, unterschätzt man ihn damit gewaltig.

» Vorlieben:
» Lebensgeschichten anderer Menschen lauschen
» Informationen beschaffen
» Sternenhimmel

» Abneigungen:  
» Oberflächlichkeit
» Machtmissbrauch
» der Glaube, dass das Leben unabänderbar vorherbestimmt sei

» Sonstiges:  
» Fraktionen
Von den unterschiedlichen Vereinigungen war er noch nie ein besonders großer Fan, steht ihnen aber, solange er in Ruhe gelassen wird, eigentlich sogar eher neutral gegenüber. Natürlich denkt er sich bei einzelnen Dingen auch seinen Teil dazu, möchte sich jedoch nicht anmaßen, über andere Menschen zu urteilen, deren Hintergrund er nicht kennt. Viel mehr liege das Problem bei der Regierung, die es sich offensichtlich schwer damit tut, ein Umfeld zu schaffen, in dem die breite Masse der Gesellschaft nicht täglich um das eigene Überleben bangen muss.

» Ziele
Trotz seinen großen Reisen, die er bisher auf der Suche nach seinem Bruder und seiner großen Liebe unternommen hat, hat er dennoch das Gefühl, nichts von der Welt gesehen zu haben. Seinem Traum, den er noch als kleiner junger hegte, ist er damit treu geblieben. Gleichzeitig behält er sich jedoch stets im Hinterkopf, wenn er alt ist, ein Zuhause zu haben, zu dem er jederzeit zurückkehren kann. Hoffentlich in einer Welt, die seinen Enkelkindern noch etwas zu bieten hat. Allzu optimistisch ist er jedoch in diesem Zusammenhang eher weniger.

» Tagträumerei
In einer Welt, in der nur die wenigsten Dinge überhaupt als ansatzweise perfekt bezeichnet werden können, erscheint Tagträumerei als eine der normalsten Dinge der Welt. Er malt sich oft die Lebenswege der Menschen aus, denen er begegnet ist. Welchen guten Rat ihnen die Eltern wohl mit auf den Weg gegeben haben, die Ziele im Leben, aus welchen Umstand sie sich zu diesem Zeitpunkt vermutlich gerade an genau diesem Ort befinden würde oder wie er an ihrer Stelle wohl handeln würde.

Sterne
» Natürlich haben viele Menschen eine gewisse Vorliebe für den Nachthimmel und das verträumte starren zu diesem ist oft vertreten, aber für ihn hat es noch eine ganz andere Bedeutung. Denn anders als die Landschaft, ist der Sternenhimmel etwas, das man von fast überall auf der Welt betrachten kann. Es ist jedoch gleichzeitig an eine Erinnerung an seine Vergangenheit. Eine Welt, die komplett heil erschien, mit seiner Familie, die noch froh und munter war und mit Ki, die er auch kurz danach verlor.

Ring
» Viele Menschen gewöhnen es sich nach einiger Zeit mit einem Ring ab, er hingegen dreht weiterhin fröhlich daran rum, wenn er nachdenkt. Auch die Skizze, die er damals von Ki anfertigte, befindet sich darin, ist jedoch allmählich an den Rändern ein wenig vergilbt. Dementsprechend holte er sie immer seltener hervor und hatte eines Tages stattdessen damit begonnen, am Ring herumzudrehen.

Klinge pflegen
» Seine Katana bedeutet ihm förmlich die Welt. Sie ist das einzige, das ihm nie zu schade war, sämtliches Geld zu investieren, auch wenn es bedeutete, dass er die nächsten Tage von geringem Proviant leben musste. Seiner Waffe schaden hinzuzufügen ist vermutlich auch das einzige, womit man ihn wirklich auf die Palme bringen könnte.

Kartentricks
» Um sich über die Runden zu halten, führte er während seiner Reise für ein bisschen Kleingeld einige Tricks auf. Besonders groß sind diese zwar nicht, aber um ihn über Wasser zu halten, reichte es immer irgendwie aus.

Aussehen

Jareth ist definitiv niemand, den man mit seinen 1,84m als klein bezeichnen könnte. Doch es ist viel mehr seine Ausstrahlung, die dem ein oder anderen ein Gefühl von Unterlegenheit bescheren kann. Zerzauste, beinahe schulterlange, braune Haare, die zu einem seitlichen Pony fallen und die teilweise hinten mit einem Band befestigt wurden, um nicht dauernd störend ins Gesicht zu fallen. Mandelförmige, grüne Augen, die einen manchmal das Gefühl geben, bis in das innerste der Seele hervordringen zu können. Einen gewissen Teil dazu tragen vermutlich auch seine Augenbrauen bei, die sich bei einem nachdenklichen Stirnrunzeln gerne mal zu einer kritisch dreinschauenden Grimasse verziehen.
Allgemein handelt es sich hierbei um einen Menschen der "kein Gramm Fett zu viel"-Fraktion, wie sich auch an den hohen Wangenknochen ablesen lässt. Seine losen Klamotten, die er trägst, lassen ihn jedoch oft schmächtiger wirken, als er ist. Es ist ein traditionell eher japanischer Kleidungsstil, der die Farben rot, orange und grau aufweist, während sich unter diesem Stoff ein grüner Hakama befindet, der leicht durchschimmert. Er besitzt jedoch auch ein eher altmodisches, westlich orientiertes Klamottenset mit schwarzen Stiefeln und einer ebenfalls schwarzen Hose. Das grüne Oberteil lässt sich aufgrund des knielangen Mantels nur erahnen, der an den Schultern sandfarben bis golden ist und nach innen hin durch schwarz ersetzt wird. Zwischen diesen beiden Farben befindet sich auf beiden Seiten ein schmaler roter Strich. Ab dem Ellenbogen ab befindet sich außerdem ein roter, fingerloser Handschuh im gleichen Farbton. Bei beiden Outfits befindet sich um die Hüfte herum einen weißen Obi, das vorne feinsäuberlich zu einer Schleife verknotet wurde, in dem sich auch seine Katana befindet.
Das einzig wirklich auffällige an ihm ist jedoch die Prothese seiner linken Hand, die er allerdings nie wirklich zu verstecken sucht, da sie für ihn nicht nur einen negativen Beigeschmack aufweist. Auch seine rechte Hand ziert ein Metall, allerdings handelt es sich hierbei "nur" um den Ring, den Ki ihn damals gab. Er befindet sich am rechten Mittelfinger.

Fähigkeiten

» Kampfstil:
» Ein besonders großer Fan vom kämpfen ist Jareth nicht, dementsprechend meidet er den Kampf, wo er nur kann. Natürlich ist er dennoch mit einigen offensiven Angriffen vertraut, befasst sich letzten Endes aber viel mehr damit, wie er seinen Gegner am Besten entwaffnen kann, ohne diesem Schaden hinzuzufügen. Gegen Leute, die explizit auf Fern- beziehungsweise Nahkampf spezialisiert sind, bietet er dementsprechend auch eine große Angriffsfläche. Ersteres stellt dabei jedoch noch das größere Problem dar, da er selbst nur auf mittlerer Distanz agieren kann.

» Stärken:
Ausdauer
» Aufgrund seines Trainings durch Onkel Jack, das mehr auf Ausdauer, als auf Stärke basierte, ist er in der Lage, selbst unter den extremsten Bedingungen noch zu funktionieren. Das hat eher weniger mit einer Kopfsache, sondern mehr mit einem Reflex zu tun, der ihm quasi antrainiert wurde. Und selbstverständlich dem Gedanken, das aufgeben nie eine Option sein sollte, da es einen sowieso nicht voranbringt.

schnelle Reaktionszeit
» Er ist gut darin, schnell auf sein Gegenüber oder das Umfeld zu reagieren. Damit ist allerdings weniger die Offensive, sondern viel mehr die Defensive gemeint.

» Schwächen:
Eigeninitiative
» Auch wenn er schnell lernt, wurde er dennoch aufgrund des geringen Zeitfensters nur dazu ausgebildet, auf sein Gegenüber zu reagieren. Somit ist er in Kämpfen eher der passive Part und meidet eine Konfliktsituation so gut wie er kann, auch wenn er Ärger manchmal anzuziehen scheint wie das Licht die Motte.

Nahkampf
» Klar, jeder kann Fäuste fliegen lassen. Damit auskennen muss man sich dafür nicht unbedingt, aber dementsprechend steckt man dann auch ein. Besonders wohl fühlt er sich demnach auch nur mit seiner Waffe in der Hand. Es ist also eher eine Frage des Glücks, wie eine Schlägerei für ihn ausgehen würde. Ohne blaue Flecken jedenfalls nicht.

Hinterhalte
» Hinterhalte widersprechen seiner Natur. Dementsprechend würde er viel lieber einen Kampf fair - und damit eventuell auch sein Leben - verlieren, als seine Ehre aufs Spiel zu setzen. Dies hat auch viel mit dem wahren von Tradition zu tun, die er durch Jack und seinen Vater erfuhr.

Erfahrung
» Auch wenn er einige Monate trainierte, mangelt es ihm dennoch an Erfahrung. Unabhängig davon, dass er keine Ahnung von Schusswaffen hat, wurde sein Kampfstil komplett an seine Katana angepasst. Selbst, wenn es sich nur um eine andere, ihm fremde Katana handelt, ist seine Kampfweise nicht ansatzweise so sauber.

Formelles

» Bildernachweis:
» Okita Souji - Hakuouki; alle verwendeten Bilder stammen von zerochan

» Mulitaccounts:
» Nope.

» Reales Alter:
» 18.

» Gefunden:
» Partnerforum *stalk stalk*



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Nile the Blaze
Admin
BeitragThema: Re: Jareth Spears    Mo Aug 13, 2018 8:25 pm
So, ich übernehme dann mal Deine Erstbewertung.


Ich würde Dich bitten, Dir nochmal genau die Storyline und die Welt unseres Forums anzusehen, dann leider muss ich sagen, dass ich diverse Punkte der Vergangenheit nicht so annehmen kann. An sich ist es eine wirklich gute und ausgearbeitete Story - doch hier im Forum nicht machbar.

Ich zähl mal grob die Kernpunkte auf, welche nicht passen und damit die meisten anderen nicht passenden Punkte aufkommen, damit Du eine bessere Vorstellung bekommst, an welchen Punkten es hapert:
» ,,Gerade, als die ersten Sonnenstrahlen auf die verschneiten Dächer eines Dorfes mitten im Nirgendwo trafen" - Aufgrund des Schnee's müsste Jareth in den Hazardlands aufgewachsen sein. Dies wäre lediglich als Mutant oder Androide möglich. Ebenso gibt es in den Outlands weniger Dörfer, sondern Slums.

» Jareth's Vater ist ein Geschäftsmann - dies wäre nur in Neovine selbst möglich. Aus der weiteren Vergangenheit lässt es sich schließen, dass die Familie irgendwo in den Outlands lebt. Dort gäbe es keine Möglichkeit, als Geschäftsmann irgendwie tätig zu sein, zudem wäre das eine sehr gefährliche Sache, als einfacher Mann quer durch die Outlands zu reisen.

» Selbst als Herumreiseziele gäbe es in den Outlands nicht wirklich etwas. Die einzigen bewohnten Orte sind Slum's, Fraktion's Outpost's und die Slum-City in den Wastelands.

» ,,Die Wiese, auf der sich trafen, schien weit abseits von jeglicher Form von Zivilisation." Würde es in den Outlands geschehen, müsste sich das Geschehen aufgrund der Wiese in den Greenlands abspielen. In Neovine gibt es zwar verdeckte Orte und Parks, doch ,,weit abseits von jeglicher Form von Zivilisation" würde gar nicht nach Neovine passen.

» ,,Er lief zu Fuß zu benachbarten Dörfern, einzig mit einer Zeichnung, die er von ihr angefertigt hatte, bewaffnet,  und erkundigte sich überall nach einem Lebenszeichen." Wie bereits oben erwähnt, wäre diese aufgrund der wenigen Slum's in Outlands nicht machbar.

» ,,Als er am nächsten Tag nichtsahnend zum Frühstück kam, warteten bereits dort sein Onkel und seine Tante, die völlig aufgelöst am Küchentisch saßen und ihm mitteilten, dass sein Dorf von Mitgliedern der Kiheda überfallen worden war." Die Kiheda ist zwar die Terrororganisation, doch würde diese keine Slum's überfallen. Sie besetzt sie wenn und beschützt sie. Die Gruppierung, die einen Slum auslöschen würde, weil in diesem etwas nicht mit rechten Dingen zugeht, wäre die Raitas.
Du könntest alternativ auch einfach Banditen oder wilde Mutanten für diesen Überfall verantwortlich machen.

» Zudem ist nicht nachvollziehbar erklärt, wie Jareth aus den Outlands nach Neovine kam. Denn ist Neovine für Normalmenschen nur über die Schmugglertunnel zu erreichen.

» ,,So begann erneut eine lange Reise für ihn und die Hoffnung, das er seinen Bruder dieses Mal wiederfinden würde. Und diesmal endgültig." Befände sich diese Reise in Neovine oder weiterhin in den Outlands?

Kurz und knapp - die Kernpunkte, die nicht umsetzbar sind, befinden sich in den Regionen/Orten in denen sich das alles abspielen soll. Zwar hast Du bei der Herkunft 'Südbezirk [Down-City]' geschrieben, doch wären die Umgebungen die Du beschreibst deutlich in den Outlands. Doch die ganze Sache mit dem Kleinunternehmen, dem Vater als Geschäftsmann, der Tante und dem Onkel, dies müsste in Neovine selbst geschehen. Diese Verzweigungen passen nicht zusammen, bzw. sind hier nicht auf diesem Weg umsetzbar.
Der komplette Abschnitt, bei Jack und im Untergrund, der ist vollkommen ok.

Zudem würde ich Dich noch bitten, in solche langen Abschnitten noch Absätze einzubringen, damit diese besser zu lesen sind.


Persönlichkeit
» Ziele
Trotz seinen großen Reisen, die er bisher auf der Suche nach seinem Bruder und seiner großen Liebe unternommen hat, hat er dennoch das Gefühl, nichts von der Welt gesehen zu haben. Seinem Traum, den er noch als kleiner junger hegte, ist er damit treu geblieben. Gleichzeitig behält er sich jedoch stets im Hinterkopf, wenn er alt ist, ein Zuhause zu haben, zu dem er jederzeit zurückkehren kann. Hoffentlich in einer Welt, die seinen Enkelkindern noch etwas zu bieten hat. Allzu optimistisch ist er jedoch in diesem Zusammenhang eher weniger.

- dies wäre dann, je nachdem Du die Vergangenheit nun machst, zu ändern.

Fähigkeiten
Hier würde ich allgemein gerne wissen, was so mit der Prothese ist.
- hat sie irgendwelche besonderen Modifiktationen?
- beeinträchtigt sie Jareth irgendwie?
- hat sie für ihn sonstige Vorteile? Sei es, einfach beim Draufkloppen nützlich zu sein?


Das war's dann. Wenn Du Hilfe bei der Vergangenheit, die Welt von Neovine zu verstehen, etc. brauchst, kannst Du dich jederzeit melden.

Liebe Grüße,
Nile

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