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 Südbezirk | South Place, Bar

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Azumi
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BeitragThema: Südbezirk | South Place, Bar   Mo Aug 29, 2016 10:17 pm

Das South Place ist eine etwas heruntergekommene Bar, die sich in einer Seitengasse in Down-City des Südbezirk befindet. Durch ein Neonschild am Eingang ist diese recht einfach zu finden.
In diese gelangt man, wenn man durch eine große Metalltür, eine Treppe hinunter geht. So gelang man durch eine weitere Tür in den Hauptraum.
Durch einen Gang gelang man in den hinteren Teil der Bar, wo sich ein Raum befindet, wo Scamaton sich im Geheimen treffen können.
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Azumi
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BeitragThema: Re: Südbezirk | South Place, Bar   Mo Aug 29, 2016 10:23 pm

15. September im Jahre 2086. 00:59 Uhr morgens.  

Ein dunkler und klarer Sternenhimmel hing am Himmelszelt von Neovine. Trotz der späten Uhrzeit war es recht warm, was durch einen kühleren Wind nur an wenigen Orten der Insel zu vernehmen war. Insbesondere in der Down-City des Südbezirkes war es ehr kühl, da durch die Tunnel der Wind nur verstärkt wurde. So kämpfen eine Bewohner gegen den starken Gegenwind an, um voranzukommen.

So auch Azumi, welche mit den Händen in den Hosentaschen, auf dem Weg zu einer anstehenden Mission war. Im Gegensatz zu den anderen, hatte sie es nicht so schwer mit dem Wind, so ging sie recht entspannt durch die Straßen und Gassen. Das einzige, was diese nach einiger Zeit störte, war, dass stetig Haare in ihr Gesicht flogen. So musste sie immer mit einer Hand ihre Mähne bändigen, damit sie nirgendwo gegen lief, wenn ihr die Sicht versperrt wurde.

Doch nach einiger Zeit war sie vor ihrem Zielort angekommen. In einer Seitengasse gab es eine etwas heruntergekommene Bar, die durch ein blinkendes Neonschild gekennzeichnet war. Doch der Schein diente nur zur Tarnung - eine Gute, denn in dieser Bar befanden sich meistens irgendwelche Säufer, welche sich eh nichts behalten konnten. So war es egal, ob man als Scamaton dort ein und aus ging. Ein guter Ort, um anstehende Aufträge mit Kameraden zu besprechen.

So schwang die Türkishaarige die große Metalltür auf und schritt eine kurze Treppe herab, nur um zu einer weiteren Tür zu gelangen, diese sie gleich öffnete. Kurz ließ sie noch den Blick über die ganzen Zeitungsartikel gleiten, die an der Wand klebten. So wie einige Steckbriefe. Personen, die die Raitas verzweifelt suchte. Leise seufzte sie, bevor die junge Frau sich nochmal richtete und dann nun entgültig das gemütliche Etablissement betrat. Sofort kam ihr der Geruch von Alkohol entgegen, sowie ein Stuhl. Aus Reflex ging sie automatisch in die Hocke, woraufhin der kleine Stuhl an der Wand zerdepperte.

Eigentlich würde sich jede Person darüber aufregen und bedrohende Hasstiraden herumbrüllen, doch fing die Grauäugige an zu lachen. Gemütlich stand sie wieder auf und ging durch den Innenraum der Kneipe. Dabei blickte sie zu dem Haufen Männer, die sich prügelten. ,,Vorsicht, sonst verletzt sich noch jemand!", rief sie schmunzelnd, während sie ihren Blick dann zu dem Barkeeper gleiten ließ, der nur kopfschüttelnd hinter dem Tresen stand. Doch als er den Blick bemerkte, erwiderte  er diesen. Leicht nickte sie mit den Kopf zu einem Gang, der ins Hintere der Räumlichkeiten führte. ,,Bin hinten. Bring doch irgendwas zu trinken", sagte sie nur knapp, erbte dadurch nur ein Nicken.

Keine Zeit mehr verschwendend, ging sie den etwas düsteren Flur entlang, bis zum letzten Raum. Diesen betrat Azumi und ging gleich zu einer Eckbank, um sich auf diese zu setzten. Anschließend verschränkte sie die Arme hinter dem Kopf und legte die Beine auf dem Tisch, auf ihren Teampartner wartend.
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BeitragThema: Re: Südbezirk | South Place, Bar   Mi Aug 31, 2016 12:19 pm

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Azumi & Keira

Langsam wurd es dunkel und Keiras letzter 'freier' Tag neigte sich dem Ende. Zwar hatten der Wiederstand niemals Frei doch einige durften sich mal ein, zwei Tage ausruhen wenn sie viele aufträge hintereinander gemacht hatten.

Doch dann erhielt sie per Handy eine Nachricht 'Heyy lange nicht mehr gessehen! Lass alte freunde treff mahcn in Souht Plcace bar bis 1:00 spaß' natürlich wusste Keira was wirklich gemeint war und fing dem entsprechend an sich darauf vor zu bereiten. Sie holte eine Umhängetasche hervor und welcher sie ein kleinen und sehr schmalen Laptop packte, ein Tablet, ein zwei kabel und einen Luftfilter. Dann machte sie sich auf dem Weg zu besagten Treffpunkt.

Es war nun kurz vor 1:00 Uhr morgens. Es war eine recht warme aber auch windige Nacht weshalb sich Keira einen dünnen schwarzen Mantel mit Kapuze übergezogen hatte. Sie erreichte nun den Laden und schob langsam die Metallende Tür auf. Es war eine sehr große schwere Tür zumindest für die Kleine Schwarzhaarige weswegen sie leicht anfing durch ihre Atemmaske zu schnauben, was leicht metalisch klang. Sie schritt die Treppe hinunter wo noch eine Tür war, diese öffnete sie ebenfalls doch war diese ein wenig leichter.

Bei dem Geruch von Alkohol und dem vielen Rauch der ihr nun entgegen kam musste sie anfang zu husten und zu keuchen. Dafür hatte Keira den falschen Filter auf ihrer Maske weswegen sich das deutlich bemerkbar machte. Die kleine Cyborg versuchte sich trotzdem unauffällig zu bewegen. Sie schritt durch das getümmel bis zu einem dunklen gang der zum Hinterzimmer führte.

Im Hinterzimmer angekommen sah sie auch schon ihre Kameradin, es war Azumi, Hauptmann des Südbezirks. Zwar kannte Keira sie persönlich nicht wirklich gut docht hatte sie viel von ihr gehört. Sie tratt näher an den Tisch herran auf welchen sich die Füße der Türkishaarigen bequem machten und setzte sich auf einen Stuhl. Kurz nachdem sie sich hinsetzte nahm sie immernoch leicht metallisch schnaufend ihre Kapuze ab und nahm anschließend einen ihrer Ohrringe ab und legte ihn auf den Tisch. Winzigklein war dort auf der Rückseite das Symbol der Scamaton eingraviert. " Nun.. Da bin ich. " erklang ihre verzerte stimme durch die Maske " Sollen denn noch andere kommen oder sind wie die einzigsten? " fragte sie anschließend wärend sie ihr Tablett hervor holte, um dort nach Infos für den Aufrag zu suchen.
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Azumi
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BeitragThema: Re: Südbezirk | South Place, Bar   So Sep 04, 2016 2:30 pm

Nicht lange saß Azumi da, bis sich die Tür öffnete. Während sie gewartet hatte, war sie etwas weggenickt, sodass sie nun etwas zusammenzuckte. Ihr Auge glitt geweitet zur Tür, wo sie nun ihren Teamkameraden erwartete. Doch es war nur der Barkeeper, der etwas zu trinken brachte. Er schmunzelte über ihre Reaktion, ehe er das Tablett wortlos auf den Tisch abstellte und dann wieder verschwand. Leise seufzte sie und griff nach einem Becher und nach einem Krug, in dem eine leicht bräunliche Substanz war. Diese schüttete sie in den Becher. Was genau diese Flüssigkeit war, wusste sie bis heute nicht genau. Doch es war kein Alkohol, dass wusste sie. Und es schmeckte irgendwie nach Früchten, was ihr sehr zusagte. Schlicht und einfach nannte sie es ,Plörre'. Es klang nicht appetitlich, aber sie fand es lustig.

So lehnte sie sich trinkend zurück und wartete weiterhin. Und nur kurz danach öffnete sich die Tür erneut. Ihr Blick ruhte auf einer Person, die nicht viel kleiner als sie war. Ruhig sah sie zu, wie sich der Neuankömmling setzte und die Kapuze abnahm. Ein leichtes Lächeln schlich sich auf ihre Lippen, als ihr Blick dann auf die Ohrringe fiel, die nun vor ihr auf den Tisch lagen. Dann sah sie wieder ihre Gegenüber an. ,,Keira, richtig?" Sie nahm ihre Beine vom Tisch und stützte ihre Ellenbogen am Tisch ab, worauf sie dann ihr Kann an den Handflächen abstützte.

Azumi beobachte Keira's Bewegungen, während diese das Tablet auspackte. ,,Heute sind wir alleine.", antwortete sie auf die Frage und legte eine kleine Künstlerpause ein, bevor sie von dem Auftrag erzählte: ,,Wir müssen nur etwas aus dem Hauptviertel besorgen, aus dem Haus eines reichen Schluckers, der wohl meinte, er hätte etwas von Scamaton." Dann sah sie in das Gesicht ihrer Kameradin. Freundlich lächelte sie diese an: ,,Na, dann mal her, mit den Informationen!"
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BeitragThema: Re: Südbezirk | South Place, Bar   So Sep 04, 2016 6:21 pm

Auch Azumi schien Keira zu kennen. Sie nahm ihre Beine vom Tisch und stütze ihren Kopf dann auf ihre Hand und beobachtete Keira während sie ihr Tablet auspackte um nach Infos für den Auftrag zu schauen. Während dessen erklärte die Türkishaarige ihr das sie heute nur zu 2. Operiern werden und was auch das ziel war.

Die Junge Dame nickte nur kurz, und sah auf ihre mails. Es war eine verschlüsselte Platform, eine welche die die Raitas nicht kannten und welche schwer zu Hacken war. Kurz schaute sie auf die Nachricht " Der Typ um den es sich handelt heißt Okaya Kaizen, herkunft Ostbezirk. Wohnhaft Hauptbezirk rand der High-City. Er ist leiter einer Logistik Firma welche sich um Bauteile von Androiden kümmert. Besorgen sollen wir einen Daten Chip auf welchem daten von Raitas Programm Codes der Stufe Prototyp enthalten sind. " sie machte eine kurze Pause und schaltete dann das Tablett aus um es dann wieder weg zu stecken " Mehr gab es nicht.. Außer noch das wir vorsichtig sein sollten " abermals schwieg sie kurz " Denkst du jemand wie er kommt an solch daten herran? und wenn ja wie? Da ist etwas dran faul.. " nachdenklich lehnte sie sich zurück und nahm dabei ihre Maske ab. Aus dem Mund bereich holte sie einen kleinen luftfilter und welchselte diesen mit dem welchen sie noch in der Tasche hatte.

Nun wartete die Schwarzhaarige auf eine Antwort oder eine art befehl von Azumi. Denn schließlich war sie ja nicht die Rang höchste hier im Raum.
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Azumi
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BeitragThema: Re: Südbezirk | South Place, Bar   So Sep 04, 2016 7:06 pm

Ruhig lauschte die Türkishaarigen den Worten ihres Gegenübers. Dabei blickte sie auf die Rückseite des Tablett's, als ob sie mitlesen würde, doch nahm sie dabei die Informationen genau auf. Sie lehnte sich zurück und verschränkte ihre Arme vor der Brust, ließ ihren Blick zu der Kleineren gleiten. ,,Da gebe ich Dir Recht, da ist etwas faul", nickte sie und schwieg kurz. Mit einer hand tippte sie auf ihrem Unterarm herum. ,,Okaya Kaizen sagtest Du?", fragte sie nochmal, fuhr aber direkt fort: ,,Der Name sagt mir irgendwas."

Ihr Auge folgte den Bewegungen Keira's als diese den Filter ihrer Maske wechselte. Dabei dachte sie scharf nach. Doch ihr fiel nichts ein. ,,Ich komme einfach nicht drauf", gab sie ehrlich zu, während sie ihren Kopf schüttelte. ,,Aber ich weißt, dass dieser Kerl schon vorher negativ bei uns aufgefallen ist. Die Basis hat Recht, wir sollten vorsichtig sein." Leicht grinsend blickte sie zu der Schwarzhaarigen und zwinkerte motiviert. ,,Aber das schaffen wir locker."

So griff sie nach dem Becher und trank mit einem Schluck den Rest aus, bevor sie diesen auf das Tablett neben den Krug stellte und aufstand. Kurz richtete sie sich, wand sich dann zu Keira. ,,Sag Bescheid, wenn Du soweit bist", sagte sie lächelnd, als sie sich streckte und von der Bank wegtrat. Kurz überprüfte sie, ob ihre Waffen an der richtigen Stelle waren, als plötzlich ein leises Piepsen aus ihrer Hosentasche drang.

Kurz blinzelte die Grauäugige kurz, ehe sie in die besagte Tasche griff und ein kleines Gerät hinaus nahm. Es war ein Gerät, dass sie mal von einem Mitglied der Basis bekommen hat, welches sie immer zu neuen Aufträgen schickte. Sich nichts dabei denkend, blickte sie auf die Anzeige, um die kurze Nachricht zu lesen. ,,Wie jetzt?!", rief sie leicht verärgert, als sie folgende Worte las: ,,Der Auftrag wurde bereits von einem anderen Team bewältigt. Bitte halte Dich für neue Missionen bereit."

Leicht zerknirscht und wütend steckte sie das Gerät zurück in ihre Tasche und verschränkte schnaubend die Arme. ,,Was geben sie auch verschiedenen Team's den selben Auftrag?! Was wäre, wenn wir schon mitten drin gewesen wären!" Leicht verärgert schüttelte sie den Kopf, zwang sich zu beruhigen, was ihr auch durch ein langsames ein- und ausatmen gelang. Schließlich seufzte sie und ließ die Arme hängen. ,,Idioten", schmunzelte sie leise.

,,Wie dem auch sei!" Azumi schnappte sich das Tablett, mit dem Krug und dem Becher und wand sich zur Tür. ,,Vielleicht sieht man sich bei einem anderen Auftrag wieder!", grinste sie freundlich zu Keira, bevor sie das Hinterzimmer verließ. Bevor sie zum Ausgang der Bar ging, lud sie das Tablett noch beim Barkeeper ab, der sich dafür bedankte. Amüsiert lachte sie, als sie erneut an den Männern vorbeiging, die sich immer noch über das letzte Bier der Happy Hour prügelten und verschwand dann durch die große Eisentür.

TBC: Azumi verlässt das South Place
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Liam Sinclair
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BeitragThema: Re: Südbezirk | South Place, Bar   So Feb 19, 2017 8:37 pm

~ First Post ~


Noch etwas müde von der vergangenen Nacht schloss Liam gähnend die Tür zur Bar auf. Neben dem Eingang saßen immer noch die selben jämmerlichen Gestalten wie vor ein paar Stunden. Männer, die ihren Frauen aus dem Weg gehen wollen oder solche, die erst gar keine finden und sich deshalb jeden Abend die Kante gaben. Liam kannte die drei mittlerweile sehr gut, sie gehörten zu seinen besten Kunden und erzählten sich jeden Abend aufs neue, was in ihrem Leben alles schief gelaufen war. Doch das Ende der Geschichte konnte er meistens nicht mehr erfahren, denn zu diesem Zeitpunkt waren die drei schon nicht mehr in der Lage, zusammenhängende Sätze zu sprechen.
Liam drückte seine Zigarette am Fensterbrett aus und stupste die drei mit seinem Fuß an. "Aufstehen, ihr müsst zur Arbeit." Einer von ihnen sprang sofort auf, sah auf die Uhr und ging hektisch los. Oder besser gesagt er versuchte es, denn ganz ausgenüchtert war er offenbar noch nicht. Die anderen beiden waren noch in ihre Träume vertieft und wurden nur langsam wach. Leise seufzend öffnete der Blondhaarige die quietschende Tür und ging die Treppe hinunter. Das Licht konnte man nur von unten anschalten, weshalb er sich mit seinem Handy den Weg leuchtete.

Er kniff die Augen kurz zusammen, als der Raum von einem hellen Licht geflutet wurde. Irgendwann müsste er die Bar mal etwas auf Vordermann bringen.. aber zuerst muss das Chaos von gestern beseitigt werden. Warum können sich die Idioten auch nicht beherrschen.. Liam kniete sich auf den Boden und sammelte ein paar Scherben von einem Glas auf, welches gestern von einer wütenden Ehefrau nach ihrem Mann geschmissen wurde, zum Glück aber nur die Wand getroffen hatte. Zumindest zum Glück des Mannes, denn Liam durfte sich jetzt überlegen, wie er die Wand wieder sauber bekam. Doch jetzt wurde einfach das Bild ein paar Meter verrückt und der Schaden war behoben. Vielleicht könnte er Tassiter einfach um eine Grundsanierung bitten? Aber ganz so schlimm war es dann doch nicht, zumindest für eine Bar in einer Seitengasse der Down-City.

Die Scherben landeten scheppernd im Mülleimer und Liam machte sich dran, die Tische und den Tresen abzuwischen. In ein paar Minuten würden vermutlich die ersten Kunden kommen und bis dahin sollte es wenigstens nicht ganz so schrecklich aussehen. Aber immerhin erfüllte die Bar ihren Zweck, denn Alkohol war mehr als genug vorhanden. Und das war für die Meisten der einzige Grund, diesen Laden überhaupt zu betreten. Was man ihnen wohl nicht verübeln konnte.
Eine Spinne seilte sich direkt vor dem Gesicht des Cyborgs ab. Es sah fast so aus, als würde sie ihn schelmisch angrinsen. Mit einer leichten Handbewegung schlug er sie zur Seite und sah sich nach ihrem Netz um. Denn auf das Hysterische schreien von Kundinnen, die ein kleines Spinnchen entdeckten, hatte er am Morgen wirklich keine Lust.
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BeitragThema: Re: Südbezirk | South Place, Bar   So Feb 19, 2017 11:14 pm

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(Entschuldige mich jetzt schon mal für Fehler oderso, bin immer noch angeschlagen von meiner Mandelentzündung. Hab es so gedreht das du meine Identität kennst, falls das in Ordnung findest. Kennst ja auch Tassiter, also sollte es eigentlich klar gehen)

Eine ziemlich edel aussehende und äußerst teure Limousine, die ein paar Zentimeter über dem Boden schwebte, huschte durch die Straßen der Stadt. Sie Limousine trug kein Symbol einer Firma... es schien eine Privatlimousine zu sein. In ihr machte es sich der Unternehmer und Scamaton General Jonathan Wild bekannt. Natürlich kannten seine Scamaton-Identität nur sein Hauptmann, die anderen Generäle und ein gewisser Medic, der eine Bar betreibt, zu der sich die Limousine grade bewegte. Die elegante Limousine lockte in dieser Gegend so einige Blicke auf sich.. jedoch keine Blicke von Neid oder Hass, sondern mehr von Hoffnung, da Jonathan Wild oft genug mit seiner Limousine durch dieses Viertel fährt. Er ist hier als Held bekannt, durch sein Projekt mit seinem Geschäftspartner Tassiter. Den Armen wird geholfen und somit werden für die Scamaton hier und da neue Mitstreiter gefunden. In einer Gasse, die zu einer Bar mit einem ziemlich auffälligen Neon-Schild führte, blieb die Limousine stehen. Ein in schwarz gekleideter, älterer, Mann stieg aus und öffnete die hintere Tür der Limousine, aus der ein ziemlich altmodisch gekleideter Jonathan ausstieg. In seinem typischen grünen Kleidern machte er einen Schritt vom Auto weg und schaute sich um, während der Chauffeur bereits die Tür des Autos schloss. "Warte in der Nähe.", befahl Jonathan, mit seiner üblichen kalten Stimme und dem Gefühlslosen Gesichtsausdruck, dem Chauffeur, welcher nickte und dem befehl folgte. Der Unternehmer brauchte sich hier keine Sorgen zu machen, überfallen zu werden, weder von Scamaton noch von verzweifelten Obdachlosen oder armen Leuten. Ihm gehörte dieser Bezirk... die Leute hier liebten ihn, auch wenn er so kalt rüberkommt. Die Scamaton, die seine wahre Identität nicht kannten, wussten dass der Unternehmer Jonathan Wild ein Freund der Scamaton-Generäle und somit ein Freund der Scamaton ist. Dennoch... gab es immer ein paar Männer in Funk-Reichweite von Jonathan... reine Vorsichtsmaßnahme.

Nach ein paar kurzen Blicken in der Umgebung ging er in die Gasse, in welcher sich der Eingang zur Baar befand, begleitet von den Stumpfen Geräuschen seines Gehstabes, wenn er den Boden berührte. Vor der Baar saßen noch zwei Typen die grade richtig wach wurden und realisierten das es in ihrem kläglichen Leben auch noch Arbeit gibt. Beide kannte Jonathan, nicht persönlich, durch die Akten die er durchgelesen hatte. Beide haben durch das Projekt von Tassiter und Wild einen Job bekommen... einer von ihnen arbeitete in einem Geschäft soweit er wusste. Sie schauten Wild kurz mit großen Augen an und huschten dann an ihm vorbei. Jonathan schenkte ihnen keinen weiteren Blick, da er eigentlich hier war um etwas abzuliefern und vielleicht auch etwas zu trinken. Ab und zu saß er sich auch einfach in ein Lokal, genoss was anzubieten war und beobachtete die Menschen, wobei er bezweifelte das sich bereits welche in der Bar befanden, außer dem Barkeeper. Problemlos öffnete er die große Metalltür und ging dann die Treppen hinunter... jedoch betrat er nicht den Hauptraum, sondern ging erstmal in den Raum der Scamaton's.. um festzustellen dass sich dort keiner befand. Kein Problem. Er ging rüber zu einem Safe der in der Wand versteckt war, öffnete diesen und legte dort einen Umschlag, gefüllt mit Geld, aus seiner Manteltaschen hinein. Ab und zu benötigte man mal Geld, ob es ein Scamaton auf Flucht, ein Medic oder der Besitzer der Bar war... wobei es Jonathan bei dem Besitzer dieses Lokals bezweifelte. Zufrieden, aber dennoch mit seinem typischen, kalten Gesichtsausdruck, schloss er den Safe und ging dann von dem Scamaton-Raum zum Hauptraum.

"Hi.", grüßte er den bereits arbeitenden Barkeeper ziemlich einfach. Er kannte den Jungen, nicht so ganz persönlich, mehr vom hören. Tassiter's Junge, wobei er nicht sein Sohn war sondern sowas wie ein Schützling? Soweit Wild wusste half Tassiter dem Blonden mit seiner Cyborg-Ausrüstung und gab ihn einen Job. So wie es auch bei Wild's Hauptmann der Fall war. Zu dem stumpfen 'Hi' nickte Wild dem Mann auch zu, ging dann zur Bar und machte es sich auf einem Hocker bequem. Ein eigentlich seltsamer anblick, den reichen Unternehmer auf einem Barhocker in dieser Bar zu sehen... aber die Leute wussten das Jonathan oft seine Runden drehte. Den Gehstock lehnte er neben seinem Hocker an die Bar. Nach einem seufzer wühlte er aus der Innentasche seines Mantels eine schachtel Zigaretten... eine von den alten und klassischen Marken, nichts von diesem neuen Schrott der verkauft wird. Er holte eine raus und schaute dann zum Barkeeper. "Darf man?"....
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Liam Sinclair
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BeitragThema: Re: Südbezirk | South Place, Bar   Mo Feb 20, 2017 4:22 pm

Die knarzenden Holzdielen hatten den ersten Kunden ziemlich schnell verraten. Liam musste kurz etwas grübeln, dann fiel ihm aber wieder ein, woher er den Mann kannte. Jonathan Wild. "Guten Morgen." Er legte den Handfeger mit dem er eben das Spinnennetz beseitigt hatte in einen Schrank und vergewisserte sich noch einmal kurz, dass er auch keine übersehen hatte. Sein Blick blieb bei dem Herren an dem Bartresen hängen, oder besser gesagt an dessen Gehstock. Er musste kurz etwas schmunzeln, denn ein alter Bekannter seines Vaters besaß fast den selben. Tassiter sah er auch ein paar Mal mit Gehstock. Aber nun gut, vielleicht gehört das ja zur Ausstattung eines Reichen. Na zum Glück bin ich hier gelandet, sonst bräuchte ich auch so ein Teil..

Er nickte seinem Kunden kurz zu, als dieser die Zigarettenschachtel raus holte und suchte unter dem Tresen nach einem sauberen Aschenbecher. "Hübsche Marke", bemerkte der Barkeeper, als er endlich einen Aschenbecher gefunden hatte und ihn dem Herrn hinstellte. Es war noch gar nicht all zu lange her, da konnte er sich den Luxus auch noch gönnen. Aber selbst wenn er das nötige Geld noch hätte, würde das auf Dauer zu teuer werden. Trotzdem vermisste er es irgendwie..

"Gibt es einen bestimmten Grund für den frühen Besuch oder sollte ich lieber nicht nachfragen?" Er stellte die Kaffeemaschine an und holte eine Milchtüte aus dem Kühlschrank. Im selben Moment hörte man die Tür wieder knarzen und schwere Schritte waren auf der Treppe zu hören. Ein kurzer Blick auf die Uhr ließ ihn leise aufseufzen. Eigentlich hatte er noch mit etwas Ruhe gerechnet, aber daraus wurde jetzt wohl wirklich nichts mehr. Wenigstens machte er dann etwas Umsatz. Solange es nicht wieder der Typ von gestern Abend war, den Liam letztendlich raus werfen musste, weil er nicht mehr in der Lage war sich überhaupt auf den Beinen zu halten, trotzdem eine Schlägerei anfing und letzten Endes nicht einen Cent dabei hatte, konnte er es noch verkraften. Der kaputte Stuhl stand immer noch an der selben Stelle, an der er gestern in sich zusammengekracht ist.

Eine junge, braunhaarige Frau betrat schließlich den Raum und nickte den beiden kurz zu, während sie sich an einen Ecktisch setzte. Sie war kräftig gebaut, was den Lärmpegel erklärte. Liam wandte sich kurz von Wild ab, ging zu ihrem Tisch und brachte ihr wenige Minuten später das erste Bier.
Die Kaffeemaschine war in der Zwischenzeit fertig durchgelaufen und der Blondhaarige holte eine Kaffeetasse aus dem Schrank. "Auch eine Tasse? Oder haben Sie irgendeinen anderen Wunsch?"
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BeitragThema: Re: Südbezirk | South Place, Bar   Di Feb 21, 2017 10:49 pm

Dass der Barkeeper Jonathan ein wenig musterte, bemerkte der Unternehmer nicht. Interessierte ihn auch wenig. Die Augen vieler Leute liegen auf Jonathan... nach einer gewissen Zeit gewöhnte man sich daran beobachtet zu werden, entwickelte aber auch ein Gefühl es irgendwie zu bemerken, wenn man beobachtet wird. Ein nerviges Gefühl, wenn man zum Beispiel in der Öffentlichkeit unterwegs ist.
Bei der Bemerkung, wegen der Zigaretten, des Barkeepers, nickte Jonathan. "Klassisch ist immer noch das beste.", gab er dazu von sich, nickte dankend wegen des Aschenbechers und nahm sich eine Zigarette aus der Schachtel, wobei er dem Barkeeper ebenfalls eine anbot. Die Zigarette mit einem simplen, alten Benzinfeuerzeug angezündet, zog er einmal dran und ließ den Rauch langsam durch seine Lunge ziehen. Die erste Zigarette heute. Der leicht bläuliche Rauch beim ausatmen bildete für kurz eine kleine, undichte Wolke vor Jonathans Gesicht und löste sich dann auf. Während der Barkeeper fragte, wieso Jonathan so früh ist, zog der Unternehmer nochmals an der Zigarette. "Keinen bestimmten, hab was in den Safe gelegt und wollt mich ein wenig ausruhen.", antwortete er nachdem er den Rauch wieder ausgeatmet hatte.

Die Zweisamkeit wurde dann von einem neuen Besucher beendet. Die schweren Schritte weckten die Neugier des Generals, weshalb er sich leicht zur Tür drehte und schaute, wer denn da so ein ordentliches Gewicht aufwies... und war ein wenig überrascht, dass dort eine junge Dame die Bar betrat. Jonathan erwiderte ihr nicken, mit seinem typischen, kalten Gesichtsausdruck und beobachtete sie noch kurz, bis er sich wieder zur Bar drehte. Das war mal eine gut gebaute Dame... mit der würde er sich nicht wirklich anlegen wollen. Als Liam ihr dann ein Bier brachte, dachte sich Jonathan nur, dass das nicht gut enden wird. Aber man kann ja nie wissen.
Nach einem weiteren Zug an der Kippe bot der Barkeeper ihm dann einen Kaffee an... Kaffee war nicht wirklich sein Ding, weshalb er, nachdem er den Rauch ausgeatmet hatte, den Kopf schüttelte. "Ein Tee wäre nett. Schwarztee.", bestellte der Unternehmer dann. Schon komisch... mag keinen Kaffee aber trinkt Schwarztee. Die Reichen hatten nun mal ihre Ticks. Entspannt zog er erneut an der Zigarette und schaute dem Barkeeper bei der Arbeit zu, bevor er den Rauch auspustete. "Irgendwas passiert in den letzten Tagen?", fragte er dann schließlich. Irgendwie musste man eine Konversation starten, war es doch so totenstill hier drinnen. Natürlich, durch die Anwesenheit der Zivilistin, war keine Scamaton Aktivität gemeint sondern viel mehr einfach irgendwelche Geschehnisse die der Barkeeper mitbekam. Barkeeper waren schon vor Jahrhunderten die Menschen, die immer bescheid wussten. Gerüchte, Geschehnisse, egal was man wissen wollte, man musste einfach einen Barkeeper fragen. Zuverlässige Informanten.

Nebenbei vibrierte das Geschäftshandy des Unternehmers in einer seiner Manteltaschen. Ja, der gute Jonathan besaß mehr als ein Handy. Ein normales Handy für seine persönlichen Angelegenheiten und für höhere Tiere in der Welt der Unternehmer, ein Handy für sein Unternehmen an sich. Vorarbeiter, Security, Meetings, Vorstandsmitglieder, etc... und ein Handy, irgendwo in einer versteckten Manteltasche, für die Scamaton. Das Scamaton Handy war die meiste Zeit auf lautlos. Meistens war er es, der mit dem Handy Nachrichten verschickte, die einzigen Nachrichten die er bekam waren meist Berichte oder irgendwelche Infos die er später mal brauchte. Nach einem weiteren Zug an der Zigarette holte er das Handy raus und atmete den Rauch aus, welcher durch das helle Display etwas dichter aussah. Die üblichen Nachrichten, Meeting hier, Termin da, neue Lieferung auf dem Weg, eine weitere frisch angekommen. Ein Unternehmer beschwert sich über eine kleine Verspätung. Nichts besonderes. So früh war schon so viel los... daran würde er sich nie wirklich gewöhnen. An sich war Jonathan sowieso eher ein Nachtmensch... aber sein Berufsleben zwang ihn auch ab und zu früh aufzustehen... Nach einem leisen seufzer legte er das Handy weg und schaute sich erneut in der Bar um...
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Liam Sinclair
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BeitragThema: Re: Südbezirk | South Place, Bar   Do Feb 23, 2017 7:35 pm

Liam beobachtete den Qualm einen Moment lang an und verkniff sich den Gedanken an eine Zigarette. Wenn seine Ausdauer nicht noch weiter leiden sollte, musste er endlich anfangen, weniger zu rauchen. Aber seine Kunden waren bei der ganzen Geschichte natürlich alles andere als eine Hilfe. Würde er allerdings niemanden in der Bar rauchen lassen, hätte er schneller keine Kundschaft mehr, als ihm lieb war.
„Tut mir leid, ich glaube schwarzen Tee hab ich gar  nicht da..“, sagte der Blondhaarige und vergewisserte sich mit einem Blick in den Schrank, dass er auch die Wahrheit sagte. „Die meisten Gäste bestellen Kaffee oder ein Bier zum Frühstück. Der ein oder andere auch mal einen Schnaps. Vielleicht sollten Sie doch lieber in ein vornehmeres Lokal wechseln?“ Er musste etwas schmunzeln. Es sah schon etwas ulkig aus, wie der vornehme Herr am Tresen einer heruntergekommenen Bar saß und seine Zigarette rauchte, neben ihm der Gehstock. Natürlich wusste Liam, dass Wild so etwas öfter machte. Aber er konnte sich ebenso wenig an den Gedanken gewöhnen, wie daran, Tassiter in seinem noblen Aufzug hier unten zu sehen. Es passte optisch einfach nicht zusammen.

Der Barkeeper schüttete sich den Kaffee in die Tasse, nahm einen Schluck und musste bei der nächsten Frage kurz grübeln. „Abgesehen von den üblichen Schlägereien? Nicht wirklich viel. Die Raitas lassen sich in der Gegend etwas öfter blicken als üblich, aber das hängt wahrscheinlich mit etwas anderem zusammen. Irgendein Teenie soll wohl mit Drogen dealen. Wirklich viel hab ich davon aber noch nicht mitbekommen, abgesehen davon, dass ein paar Leute high sind die hier reinkommen und sich daraufhin auch noch betrinken. Keine besonders tolle Mischung, aber was will man machen.“ Da Wild einen Moment lang in sein Handy vertieft war, sah Liam kurz zu seinem weiblichen Gast und füllte ein weiteres Bierglas, was er ihr auf den Tisch stelle. Sie nickte dankend und war nach kurzer Zeit schon wieder in ihre Gedanken - oder eher das Handy vor ihr - vertieft.

Die Eingangstür knarzte erneut und kurze Zeit später stand ein weiterer Gast in der Bar. Dieses Mal allerdings keiner, der zum Trinken oder plaudern hier war. „Guten Morgen. Ich hätte ein paar Fragen an Sie. Es geht um einen jugendlichen Jungen, der ab und an hier gesehen wurde.“ Der weibliche Cyborg der Raitas sah erwartungsvoll in die Runde und musste beim Anblick des Barkeepers grinsen. Liams Blick verfinsterte sich etwas. „Seit wann musst du denn Leute um Hilfe bitten? Verschwinde von hier, du vertreibst meine Kunden.“ - „Immer noch so empfindlich? Selbst schuld, wenn du zu doof bist und in diesem Loch hier landest.“ Ihr Blick wanderte zu Wild. „Was macht denn ein wohlhabender Unternehmer hier?“
Immer dann, wenn man sie am allerwenigsten braucht, tauchte dieses Miststück auf. Wobei es Liam am liebsten wäre, sie überhaupt nie sehen zu müssen. „Du hast hier nicht das geringste zu suchen. Also verpiss dich endlich, bevor ich dich rausschmeiße.“ - „Was willst du machen, es wie immer Mama petzen?“ Erica ignorierte eine weiteren Beleidigung ihres Stiefbruders und sah sich etwas abschätzig um. Bis sie eine Tür in einen weiteren Raum entdeckte, auf den sie zuging. „Ich bin dienstlich hier, also belästige mich nicht weiter sonst kriegst du größere Probleme, als du sie so schon hast.“
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BeitragThema: Re: Südbezirk | South Place, Bar   So März 05, 2017 4:55 pm

Also kein Tee... auch kein Problem. Nebenbei bemerkte er auch das zögern des Barkeepers... anscheinend hatte er es nicht so mit Zigaretten... so entschloss sich Jonathan seine Zigarette noch auszurauchen und es dann erstmal dabei bleiben zu lassen. Sie würde auch fürs erste reichen... denn Stress hatte er grad nicht wirklich. Doch dass mit dem Tee... das war ein Problem, denn Alkohol wollte er so früh am morgen nicht trinken. Bei der Bemerkung, in ein vornehmeres Lokal zu wechseln, schüttelte Jonathan leicht den Kopf. "Um diese Uhrzeit sind die Gäste in den vornehmeren Lokalen unerträglich.", kommentierte Jonathan. Es war so, die ganzen Schnösel die erst seit paar Minuten wach waren, die nicht arbeiten mussten, denen das Geld einfach zugeschmissen wird, die befanden sich nun in den vornehmen Lokalen. Auf diese faulen, reichen Kinder hatte Jonathan kein Lust, hatte er doch schon bei zwei Familien für einen Bankrott gesorgt, wegen ihres Benehmens. Wer nicht selbst dafür arbeitet oder gearbeitet hat, verdient es nicht. Zurück zum Getränk.. Schnaps war noch da... es entsprach nicht seiner Morgenroutine aber... was sollte man machen. "Den härtesten Schnaps denn du hast.", bestellte er dann, nachdem er erneut etwas Rauch ausatmete.

Bei den Informationen die er bekam, was ja nicht wirklich Informationen waren, nickte Jonathan... Dann hörte er was interessantes. Ein Teenie der Drogen dealt... in Jonathans Gebiet? Allgemein war Jonathan kein Fan von Drogen, tolerierte er sie dennoch, da der Untergrund eigentlich immer kooperativ war und sich an einen Ehrenkodex, von Jonathan vorgeschrieben, hielten... aber ein Kind, das dealt? Das entspricht nicht dem, worauf sich der General der Scamaton mit dem Untergrund geeinigt hatte. "Interessant...", gab der Unternehmer von sich, während er für einen kurzen Moment an Liam vorbei in die ferne schaute. Nachdem er das eine Handy weggelegt hatte, schnappte er sich sein anderes Handy und fing an den richtigen Leuten zu schreiben. Er wollte Informationen über den Teenie und seine Verbindungen, woher er sein Zeug hatte und an wen er es verkaufte. Es kamen auch sofort Antworten. Die erste vom Untergrund. 'Er gehört nicht zu uns. Er gehört wahrscheinlich zu der neuen Gruppe die uns Probleme macht'. Interessant... dann meldete sich ein Scamaton. 'Gefunden. Gehe auf Beobachtung'. Das war noch besser. Kurz darauf erhielt er einen Bericht. Name, Adresse, Alter, Wohnort und aktueller Aufenthaltsort. Essgewohnheiten, Morgenroutine... In Gedanken musste Jonathan zischen, doch äußerlich ließ er sich nichts anmerken. Seine Leute waren echt gut. Nach einem weiteren Zug an der Zigarette schaute er sich kurz um. Er wollte grade den Befehl geben, den jungen zu schnappen und Informationen über die Gruppe zu sammeln, da betrat jemand weiteres das Lokal.

Jemand der Raitas... um Genau zu sein, jemand vom Geheimdienst. Eine junge Cyborg. Wie war der Name nochmal? Nach einem kurzen Blick auf sein Handy wusste er es dann wieder. Erica Everett... eine aufstrebende Dame... ihren Vater kannte Jonathan auch, hatte der Arzt schulden bei ihr. Rein zufällig schuldeten ein paar Vorgesetzte der Cyborg-Dame dem Unternehmer auch noch einen Gefallen. Jonathan beobachtete die Situation erstmal und wartete ab. Er rauchte weiter an seiner Zigarette, die schon bald abgebrannt sein würde. Irgendwann, wandte sie ihr Wort auch an Jonathan, welcher den letzten Zug von der Zigarette nahm und diese ausdrückte. Mit seinem typischen Gefühlslosen Gesichtsausdruck drehte er sich zu Erica und atmete den rauch gezielt in ihre Richtung aus. "Den Morgen genießen. Was macht denn der Geheimdienst hier?", beantwortete er ihre Frage und stellte eine Gegenfrage. Im Geheimdienst sollte man wissen das Jonathan oft Genug mit ihnen arbeitet, für Transporte sorgte und hier und da schuldeten die Leute ihm einen Gefallen. Er beobachtete wie sie sich mit Liam... stritt? Es war ein Streit... definitiv.. oder so etwas ähnliches. Anscheinend kannten die beiden sie sich. Erst als sie sich zum Scamaton-Raum drehte schlugen bei Jonathan die Alarmglocken... ließ er sich jedoch nichts anmerken. Die Tür war abgeschlossen, das wusste Jonathan... und man würde, ohne den Raum zu demolieren, soweit auch nichts finden... dennoch... irgendwas musste er unternehmen. "Einen dealenden Teenager werden sie hinter der Tür nicht finden. Ohne vernünftigen Beschluss dürfen sie diese leider auch nicht öffnen. Wenn sie ein Problem mit dem Barkeeper haben, lassen sie es nicht an dem Lokal aus. Der Eigentümer des Lokals und meine Wenigkeit können ganz schnell dafür sorgen dass sie wieder Verkehrskontrollen auf der Straße durchführen, also bitte ich sie sich auch an ihre Regeln zu halten.", schoss Jonathan dann quasi eine Salve, gefühlslos und eiskalt wie immer, auf den Cyborg los. Es würde zwar mehr als einen Gefallen kosten, das zu verwirklichen, doch es stand im Rahmen seiner Möglichkeiten. Hier und da eine großzügige Spende und ein gutes Angebot und schon konnte man selbst einem Raitas im Dienst des Geheimdienst das Leben zur Hölle machen.

Mit dem immer noch emotionslosen Blick schaute Jonathan sich um und drehte sich dann wieder zur Bar, von wo er sich einen Zettel und Stift griff. Kurz was auf den Zettel geschrieben, legte er den Zettel wieder weg und drehte sich erneut zur der Cyborg-Dame. "Wie der Zufall es so will haben sich bereits einige besorgte Bürger bei mir gemeldet. Sie machen sich genauso große Sorgen um einen Jugendlichen wie sie es tun. Rein zufällig fand man heraus, dass dieser Jugendliche auch mit Drogen dealt. Ich wurde grade von einem besorgten Bürger informiert, dass dieser Jugendliche ein paar Straßen weiter gesichtet wurde.", fing er an zu erzählen und schaute der Cyborg-Dame dabei ununterbrochen mit einem eiskalten Blick in die Augen. Gegen ende seiner Sätze hob er den Zettel kurz an. "Hier ist die Adresse. Als aufrechter Bürger bitte ich sie, ihren Job zu machen und sich um diesen Kriminellen zu kümmern.", beendete er seine kleine Ansage oder Rede, je nachdem wie man es nennen wollte, und hielt der Dame den Zettel hin...
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Liam Sinclair
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BeitragThema: Re: Südbezirk | South Place, Bar   Fr März 24, 2017 7:54 pm

„Ein dealender Teenager?“, sie drehte sich wieder zu dem Unternehmer, den Rest seines Satzes ignorierte sie einfach. Schon zu oft hatte man ihr wegen ihrer Berufung gedroht, sollte er doch versuchen ihr das Leben schwer zu machen. „Ich habe nie etwas von dealen gesagt. Was wisst ihr noch?“ Kurz darauf prasselte ein weiterer Redeschwall auf sie ein und Wild hielt ihr einen Zettel mit einer Adresse hin, den sie nur kurz musterte.
Liam verfolgte das ganze mit skeptischem Blick. War ja schon irgendwie auffällig, wie er sie von dem Raum fernhalten wollte. Aber solange es funktionierte sollte es ihr egal sein. Dachte er zumindest.

„Darum kümmer ich mich später.“ Erica ging weiter zu der Tür und blieb vor dieser stehen. „Den Schlüssel bitte. Da ich den Hinweis bekommen habe, dass der Junge hier war muss ich trotzdem kurz einen Blick in den Raum werfen. Man weiß ja nie, was sich die Bürger so alles einbilden.“ Ihr Blick wanderte wieder zu Wild. „Den Beschluss lasse ich Ihnen persönlich zukommen, wenn Sie so sehr darauf bestehen.“ Der junge Mann sah noch einmal kurz zu seinem Kunden und kramte schließlich seufzend den Schlüssel aus seiner Hosentasche. Alles was auch nur den geringsten Verdacht auf seine Besucher, die Scamaton oder ihn lenken konnte wurde regelmäßig beseitigt. Zumindest all das, was offensichtlich zu erkennen war. Der Rest war ordentlich verstaut und gesichert gelagert. Er war sich also ziemlich sicher, dass nichts gefunden werden würde. Und da die Regierung ja eh macht was sie will, wäre es nicht sonderlich sinnvoll gewesen, durch unkooperatives Verhalten noch mehr Aufsehen auf sich zu lenken und eine Durchsuchung zu riskieren. Besonders was Wild anging sollte er sich von so etwas lieber fern halten, solange er seinen unbekannten Ruf bei den Raitas noch etwas länger genießen wollte. „Sieh kurz rein und dann verschwinde endlich.“ Das selbstgefällige grinsen seiner Schwester ignorierte er so gut es ging und schloss ihr den Raum auf.

Die junge Raitas betrat den Raum und ließ ihren Blick eine ganze Weile über die Einrichtung schweifen. „Ist ja nicht sehr Stilvoll.“ - „Dann kannst du ja jetzt wieder gehen.“ Dieses eine Mal scheint das Schicksal wohl doch nicht gegen den Barkeeper zu spielen, denn zu seinem Erleichtern nickte Erica zustimmend und ging wieder aus dem Raum. „War doch gar nicht so schwer, oder?“ Sie schnappte sich noch den Zettel von Wild und verließ das Lokal ohne ein weiteres Wort.

„Was war das denn für eine eingebildete Tusse?“, meldete sich die stämmige Dame zu Wort. Sie lallte schon leicht, was das ganze etwas unverständlicher machte. „Und wo bleibt überhaupt mein nächstes Bier?!“ Es war doch immer das selbe. Die Leute wussten einfach nicht wann Schluss war.. aber naja, gut fürs Geschäft. Der Barkeeper stellte ihr das nächste Glas vor die Nase und gesellte sich wieder zu Wild. „So schnell wird sie hier jetzt wohl nicht mehr auftauchen..“ Er holte ein kleines Schnapsglas aus dem Schrank und stellte es vor Wild wenige Sekunden später gefüllt auf den Tresen. Im Nachhinein konnte man seine Wahl wohl sehr gut nachvollziehen. Diese Stadt konnte man nüchtern manchmal wirklich nur schwer ertragen, besonders bei solch höflichen Gästen.

„Gibt es da draußen sonst noch irgendwas neues, von dem ich noch nichts mitbekommen habe?“ Liams Hand wanderte kurz unter den Tresen und eine Schachtel kam zum Vorschein, aus der er sich eine Zigarette angelte.
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BeitragThema: Re: Südbezirk | South Place, Bar   Do März 30, 2017 1:25 pm

Jonathan hatte es hier mit genau der Art von Person zu tun, die er überhaupt nicht leiden konnte. Das perfekte Beispiel für diese Regierung. Eine Angestellte vom Geheimdienst, oder Raitas -wie man sie nennt-, die dachte niemand kann ihr was an haben weil sie für die Regierung arbeitete.... aber da sollte sie sich nicht so sicher fühlen. Wild konnte mit ein paar richtigen Anrufen und Spenden dafür sorgen, dass sie überhaupt nichts mehr zu melden hatte... und das nur weil sie ihm auf die nerven ging. So waren die reichen in der Stadt nun mal, aber Wild leider nicht und genau dass wusste die Regierung auch... dennoch würde er es so einfach abziehen können.. auch wenn es ein paar verdächtige Blicke in seine Richtung lenken würde. Andererseits könnte er sie auch von seiner Elite spionieren lassen und ein Druckmittel gegen sie finden... oder sie von der Bildfläche verschwinden lassen. Teenager die dealen sind sehr oft unberechenbar... man weiß nie was sie alles bei sich haben. Aber Wild wusste, er dürfte nichts überstürzen. Seine Tarnung war perfekt und seine Worte gegen die Raitas-Dame könnte man als Morgenmuffel-Laune abstempeln. Also, Ruhe. Er sagte nichts mehr zu der Dame und ließ sie machen, während er eines seiner Handys rausholte und anfing ein paar Nachrichten zu senden. Was wie verschieben von ein paar Geschäfts-Terminen aussah war in Wahrheit das ansetzen von Informanten und Spionen auf die Raitas um an Informationen ranzukommen. Natürlich gab es da keine besonders hohe Priorität. Er wollte nicht dass seine Informanten aufflogen, dennoch wollte er eine zumindest kleine Rache... und die würde er zu 100% bekommen, irgendwann.

Irgendwann verließ die Dame, nachdem sie den Zettel von Wild nahm, dann auch endlich das Lokal. Die erste Person die sich danach meldete war die stämmige Kundin welche so ziemlich das sagte was sich jeder denken würde. Sogar Jonathan würde sich das denken, aber seine eiskalte Art verbat ihm, sowas auszusprechen, vor allem mit so viel Emotionen... Alkohol. Das danach würde andere Personen zum lachen bringen, doch Jonathan schüttelte nicht mal den Kopf sondern drehte sich wieder zur Bar, nachdem die stämmige Dame nach so einer Aktion noch ein Bier bestellte. Business as usual.
"Hoffen wir's.", gab Wild von sich, nachdem der Barkeeper das Schnapsglas, welches er vor Wild gestellt hatte, auffüllte. Dabei steckte er auch mal sein Scamaton-Handy weg und musterte das Glas kurz ein wenig. Bevor Wild es jedoch leeren konnte, fragte der Barkeeper ob draußen irgendwas vorgehen würde. Naja... da war vieles... vieles wovon auch bis jetzt nur Wild wusste, aber auch vieles was einfach im Umlauf war. Während sich Liam die Zigarette angelte leerte Wild in einem schnellen Schluck das Glas. Ohne auch nur ansatzweise die Mimik zu verziehen, was viele nach einem starken Schnaps nicht konnten, schaute er dann zum Barkeeper. "In der Stadt? Nicht besonders viel. Das übliche... Dealer, Territorien Streit, im Untergrund wird es ein wenig unruhig. Neue Gangs und Kriminelle Banden tauchen hier und da aus dem nichts auf und gehen ziemlich aktiv gegen die Scamaton vor.", fing Wild an zu erzählen. "Wahrscheinlich stecken die Raitas dahinter.", beendete er seine kleine Bericht-Erstattung über die Stadt. Das ganze bezog sich nicht nur auf den Süd-Bezirk... viel mehr auf die ganze Stadt. Im Süd-Bezirk war nicht wirklich was besonderes los... das übliche. Hier und da ne Schlägerei... aber nichts weltbewegendes. Die Scamaton hatten hier alles unter Kontrolle. Außerhalb der Stadt war auch nicht viel los, die Schmuggelrouten waren sicher, die Kiheda machten nur minimal Probleme und gegen die Hunde vom Creator gibt es hier und da erfolgreiche Angriffe... jedoch nichts neues... Wild war sich aber nicht sicher, ob dem Barkeeper Informationen von außerhalb der Stadt nützlich waren. Wahrscheinlich eher weniger....
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Liam Sinclair
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BeitragThema: Re: Südbezirk | South Place, Bar   Sa Apr 01, 2017 4:56 pm

"Ah, na dann habe ich ja wenigstens nichts verpasst." Liam steckte sich die Zigarette in den Mund, legte die Schachtel wieder weg und holte noch ein Feuerzeug hervor. "Darfs noch was sein?" Er deutete auf das geleerte Glas. Das Feuerzeug zischte mit erscheinen der Flamme leise auf, während sich der Barkeeper die Zigarette damit anzündete. Wirklich mehr Themen für ein Gespräch vielen ihm auf Anhieb nicht mehr ein.. aber Small Talk war ja noch nie seine Stärke. Früher nicht und seit er die Bar besitzt hat sich daran auch nichts geändert, meistens reden seine Kunden und wollen auch nicht unterbrochen werden. Er sah kurz mit einem leichten Schmunzeln zu der Packung Taschentücher, die er für besonders emotionale Gäste bereit liegen hatte. Aber Wild war eindeutig keiner von der Sorte, also blieb das schon mal aus. Und das Geschäftliche hatten sie auch schon abgehakt..

Das quietschen der Tür unterbrach die Stille und wieder waren Schritte auf der Treppe zu hören, zwei Schatten wanderten an der Wand entlang bis schließlich zwei etwas ältere Männer die Bar betraten. Bei einem Blick auf die Uhr seufzte der Barkeeper leise, eigentlich war für diese Zeit dann doch relativ wenig los.. Auf den Trubel mit seiner Schwester hätte er zwar liebend gern verzichten können, aber hier passiert ja sonst nichts außergewöhnliches. Abgesehen von den unterschiedlichen Gründen der Kunden, sich zu betrinken. Einer der beiden Männer ließ sich direkt neben Wild an der Theke nieder, der andere gesellte sich zu der stämmigen Dame an den Tisch. Er erkannte den einen, sie waren ein Paar. Zumindest waren sie das gestern noch, denn der folgende Streit zwischen den beiden hörte sich nicht mehr so ganz danach an.. zumindest klang ein Gespräch eines glücklichen Pärchens anders. Liam atmete den Rauch aus und lauschte den Worten der beiden. Manche Details über das misslungene Erlebnis der beiden im Schlafzimmer gestern Nacht oder während des Besuchs bei der zukünftigen Schwiegermutter hätte er zwar lieber nicht mitbekommen, aber er würde doch gerne rechtzeitig eingreifen können, bevor sie sich an die Gurgel gingen und der Tisch wieder darunter leiden musste. Doch das würde nicht mehr passieren, denn die stämmige Frau stand auf und rannte aus dem Lokal. Zumindest sah es nach rennen aus. Liam konnte nicht so genau deuten, was das jetzt für eine Gangart war, was wahrscheinlich auch am Alkohol lag. "Dann nehme ich an, Sie übernehmen ihre Rechnung?", fragte der Barkeeper in Richtung des stehen gelassenen Häufchen Elend. Der Typ sah echt aus, als würde er gleich anfangen zu weinen.. Aber nach wenigen Sekunden nickte er und ging auf die Theke zu. "Natürlich." Nachdem er die Schulden seiner verblassten Liebe gezahlt hatte verließ er die Bar direkt wieder.

Auch Wild schien mittlerweile noch etwas anderes vor zu haben, denn mit einem Blick auf eines seiner vielen Handys stand er auf. "Nun denn, ich muss dann mal wieder los, die Arbeit ruft. Man sieht sich." Mit diesen Worten stand er auf, legte etwas Geld für den Schnaps auf den Tisch und verließ die Bar. Der Mann, der eben noch neben ihm gesessen hatte, sah ihm etwas irritiert hinterher. Vielleicht war ja auch er der Grund für Wilds verschwinden, aber das hatte der Barkeeper in dem Moment nicht mitbekommen.

Der restliche Tag verlief ohne weitere Zwischenfälle. Niemand prügelte sich, es vielen noch nicht einmal Beleidigungen. Zumindest keine, die unterhalb der Gürtellinie lagen und das kam wirklich selten vor. Heute war so ein Tag, an dem musste er die Gäste noch nicht einmal bitten zu gehen, denn mit einem Blick auf die Uhr verließen sie alle nach und nach das Café. Vielleicht war der ruhige Tagesverlauf die Entschädigung für den beschissenen Morgen, wer wusste das schon. Nachdem die Bar Menschenleer war, sammelte der Barkeeper noch die herumstehenden Gläser auf und stellte sie auf die Theke. Um den Rest würde er sich morgen kümmern, wirklich motiviert war er jetzt nicht mehr. Liam ließ den Blick noch einmal durch die Bar streifen, um sich zu vergewissern, dass auch alles in Ordnung war und er nicht irgendetwas wichtiges übersehen hat. Da dies aber nicht der Fall war, knipste er das Licht aus und ging die Treppen hoch. Da die Sonne bereits wieder beim aufgehen war, vielen vereinzelt Sonnenstrahlen durch das kleine Fenster in der Tür, sodass er die Stufen wenigstens halbwegs erahnen konnte. Aber wenn man jeden Tag die selbe Treppe im dunklen hinauf steigt, hat man sich so langsam den Abstand der Stufen eingeprägt und das ganze fällt einem leichter. Draußen angekommen kramte er den Schlüssel aus seiner Hosentasche, verschloss die Tür, zündete sich noch eine Zigarette an und machte sich dann langsam auf den Weg nach Hause.

Tbc: Quartiere

[Edit: Aufgrund von Ortswechsel und Wilds verschwinden umgeschrieben.]
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