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 Waggon V | Boardbistro

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BeitragThema: Waggon V | Boardbistro   Sa Okt 28, 2017 3:22 pm

Das Boardbistro ist ein an sich schön und freundlich eingerichteter Waggon, in dem sich die Passagiere ursprünglich gerne zum Essen oder nur zum Kaffeetrinken zusammenfinden.
Der Waggon besitzt hölzerne Wände, welche schöne und feine Gravuren besitzen. Die Decke ist mit beigen Steinen versehen. Viele Kugellampen, an Decke und Wänden, lassen den Raum sehr hell und freundlich wirken.
Sehr einladen ist der rote Teppichboden, welcher an den vielen Tischreihen vorbeiführt. Links Tische für je vier Personen, rechts für zwei. Hölzerne Tische, mit einer weißen Seidentischdecke, feinsten Geschirr und Besteck, lassen jedes Mahl wunderschön aussehen, die dazu passenden, grünen Stoffstühle sorgen für eine gemütliche Sitzgelegenheit.

So ist der Waggon normal. Doch täuscht die ruhige Atmosphäre hier sehr - Geister treiben ihr Unwesen, welchen den Passagieren das Leben schwer machen wollen.
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Zayan
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BeitragThema: Re: Waggon V | Boardbistro   Mi Nov 01, 2017 4:32 pm

Einstieg Event

"Hä?" Irgendwie war das hier nicht so ganz richtig. Eigentlich hatte Zayan nur Nile gesucht, weil dieser sein Abendessen vergessen hatte, ehe er hochmotiviert mit Chrome und Timber aufgebrochen war. Irgendwas von einem Zug hatten sie geredet, klang auch eher nach einer Sache bei der Zay nur gestört hätte, schade eigentlich, er war noch nicht oft Zug gefahren und hätte schon gern mitgewollt – vielleicht war die mit sich im Hasenrucksack verstaute Lunchbox also auch nur ein Vorwand gewesen. Welcher Zug es war, hatte sich ihm schnell erschlossen, Züge an sich sahen ja eher langweilig aus – nur einer nicht, der Zug guckte irgendwie tot ... und grimmig ... also musste das doch der Zug sein, den Nile wollte, logischerweise, oder? Auf dem Bahnsteig war er nicht gewesen, also hatte der Android eine ganze Weile damit zugebracht, sich an den Fenstern der Waggons hochzuziehen im Versuch, hineinzugucken. Irgendwo musste der doch sein, die drei hatten gerade mal zehn Minuten Vorsprung gehabt. Und dann hatte sich unvermittelt eine Tür geöffnet, als er vorbeiging, ohne erkenntlichen Grund – wie nett, er durfte also rein! Sehr zuvorkommend von der Tür.

Als Zayan den Waggon betrat, sah e erst einmal niemanden. Das könnte aber auch daran liegen, dass ihm kurz schwarz vor Augen wurde, wie bei einem kurzen Wackelkontakt oder wenn er dringend in den Standby musste, nur dass alles danach wieder in Ordnung war. Nun ja, fast, womit wir wieder am Anfang wären.
"Hä?" Irritiert betrachtete Zayan das merkwürdige Kostüm, das seinen regulären Aufzug ersetzt hatte, zupfte an dem violetten Schleifenband um seinen Hals und wunderte sich über seine deutlich längeren, leicht spitz zulaufenden Fingernägel. Was war denn nun verkehrt? Er sah sich um, fand aber erst einmal keine Erklärung für diesen Wandel. Die glänzenden Schnallenschuhe im Barockstil mit kleinem Absatz verursachten kein Geräusch auf dem sauberen Teppichboden, als er dann doch neugierig geworden nachsah, was da im Raum stand.
Es waren viele Tische, hübsch anzusehen und so arrangiert, dass er sich sicher sein konnte, dass Nile hier nicht vorbeigekommen war. So adrett angerichtet hätte er sicher Lust gehabt, was davon kaputt zu machen. Und sein Rucksack mit dem Essen war auch weg, ob es dafür hier was zu Futtern gab? So oder so, ein bisschen unheimlich war es ja schon, sah hübsch aus, aber es war irgendwie so verlassen.
"Nile? Niiile!", einen Versuch war es ja wert. Statt aber eine Antwort zu bekommen, meldeten seine Sensoren Schmerzreiz – huch? Irgendwas hatte ihm in die Unterlippe gepiekt, und als er mit der Zunge dagegen stupste, piekte er sich gleich noch mal in diese. Was war denn das, spitze Fangzähne? Seltsam ... Zayan nahm sich ein Glas von einem der Tische und hob es an, um zuzusehen wie das Licht darin schillerte.
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Rakshan
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BeitragThema: Re: Waggon V | Boardbistro   Mi Nov 01, 2017 4:41 pm

Raki hätte schwören können, er wäre gemeinsam mit Kain, Yoru und Shun auf diesem komischen Zug gelandet. Gut, vielleicht nicht gemeinsam, aber er war dicht hinter ihnen. So… 50 Meter. Er hatte sie zufällig gesehen und wollte ihnen Hallo sagen, doch stattdessen landete er hier in diesem… Restaurant? Es gab hier jedenfalls viele Tische und tolles Besteck, wie bei Yoru immer, und man konnte die Theke sehen.
An einem dieser Tische saß jetzt auch der Greenlands Seneschall und konnte neben sich aus dem Fenster sehen. Sah ja eigentlich ganz hübsch aus, wie alles an ihnen vorbeizog und leuchtete. Neovine war eben eine leuchtende Stadt. Als er so aus dem Fenster sah, fiel ihm was auf. Er richtete sich etwas auf und betrachtete sein Spiegelbild im Zugfenster. Seine Rüstung hatte eigentlich keinen weiten Kragen. Und Hörner hatte er eigentlich auch nicht, auch wenn sein Name von ‚Teufel’ abgeleitet worden war. Er fasste die Hörner mal vorsichtig an und fühlte die Berührungen sogar. Echt komisch. Als er nun aufstehen wollte, blieb er mit etwas an den Stühlen hängen und riss fast einen weg, doch konnte er ihn noch davon abhalten. Er befreite seine Flügel, die ihm hinten aus dem unteren Teil der Wirbelsäule zu wachsen schienen, aus der Lehne und seufzte genervt. Seine Messer waren weg. Es fehlte einfach das Gewicht in seinen Armen und Beinen. Erst war da dieses komische Outfit und dann waren auch noch seine Waffen weg. Es hatte wohl auch keinen Sinn danach zu suchen, weil das hier komplett nicht mit rechten Dingen zu ging. Das Besteck, das er anfangs nämlich für ganz toll gehalten hatte, war nämlich eigentlich auch aus Plastik. Sah halt trotzdem gut aus, aber war Plastik.
So langsam beschlich ihn auch das Gefühl, jemand wollte nicht, dass hier Waffen benutzt werden konnten. Was Raki aber relativ wenig ausmachte, da er ja eh mit Fäusten kämpfte. Doch wenn hier wirklich jemand am Werk war, der ihm die Messer aus den Prothesen genommen hatte – ohne jegliche Gewalt – der würde es auch nicht tolerieren, wenn er mit Fäusten auf jemanden losging. Trotzdem würde er es natürlich probieren, wenn er jemanden traf, den er tot sehen wollte.

Er legte sich die Flügel am Rücken an – anscheinend waren die wirklich angewachsen, so wie er sie bewegen konnte - , damit er sich besser fortbewegen konnte und sprang über die Theke, auf der Suche nach was Süßem. Er hatte schon gesehen, dass es hier keine Türen gab, aber bevor er sich um dieses Problem kümmerte, suchte er sich mal eben was zu Mümmeln. Geisterzüge hatten nämlich bestimmt außergewöhnliche Süßigkeiten! Er ging in die Hocke, öffnete einige Schubladen und wurde tatsächlich fündig. Er fand Gummibärchen in Form von Geistern und Salzbrezeln in Form von Geistern. Er machte beides auf, setzte sich auf die Theke und machte beide Tüten auf. Er scherte sich nicht wirklich darum, ob das jetzt gesund war oder nicht oder ob er daran sterben konnte. Er sah in diesem Augenblick einfach nur die tollen Süßigkeiten.

Doch bevor er das erste Gummibärchen in den Mund steckte, sah er einen weiteren Gast, der wohl hierhergekommen war, als er noch hinter der Theke verschwunden war. Er fing an, nach ‚Nile‘ zu rufen. Der Rocklands Seneschall? War der etwa auch hier? Das könnte noch lustig werden, wenn der wirklich da war, was den Weißhaarigen zum Grinsen brachte. “Ich muss dich enttäuschen, Kleiner, aber ich bin nur Rakshan“, sprach er dann, um den Anderen endlich auf sich aufmerksam zu machen und steckte sich das erste Gummibärchen in den Mund. Er kannte den, der da vor ihm war, nicht und wusste deshalb nun auch nicht, ob das Outfit, das er da anhatte, Standard war oder eben nicht. Sah jedenfalls ziemlich komisch aus. “Wie heißt du?“, fragte er daraufhin noch und aß weiter. Bei den Kiheda war er auf jeden Fall schon einmal, sonst hätte er vor wenigen Sekunden nicht nach dem Igel gerufen.
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Zayan
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BeitragThema: Re: Waggon V | Boardbistro   Mi Nov 01, 2017 5:19 pm

Das Geraschel war Zayan gar nicht aufgefallen, aber man konnte ja auch nicht auf alles achten, nicht wahr? Er musste das hier mal Nile zeigen, das wäre sicher eine tolle Location für ein Seneschalltreffen und man konnte gleich noch alle anderen abholen fahren, das war doch für alle sicher bequemer und weniger anstrengend als sich den Strapazen einer langen Reise hinzugeben. Der Zug war angefahren und das Licht von Draußen warf flackernde Reflektion in das Glas, und zumindest das war echt – nach Waffen brauchte der Schutzbefohlene sich nicht umsehen, wozu auch. Lediglich die Feststellung, so er sie denn überhaupt irgendwann mal bemerkte, dass bis auf eines all seine Skalpelle fehlten und nur die eher ungefährlicheren Wundhaken und -klammern noch zu Genüge in seinen Armfächern verborgen waren, würde ihn vermutlich wundern, hatte er diese doch seit dem letzten Desinfizieren nicht ausgepackt ...

Das Glas zersplitterte an der Tischkante und die Bruchstücke rieselten zu Boden, als er dann doch recht unvermittelt eine fremde Stimme vernahm und es einfach fallen ließ. Mit einem Blinzeln guckte Zayan den Fremden an, auch wenn er den Eindruck hatte, diesen schon mal gesehen zu haben – was nicht viel hieß, wenn der eigene Kopf alles abspeicherte, was man so erlebte. Doch der Versuch, auf seine Datenbanken zuzugreifen, schlug fehl, Zayan versuchte es noch mal und bekam lediglich die Meldung "Not available". Seltsam, es war doch ein interner Speicher, zumindest das was er schon mal abgerufen hatte, war vielleicht doch was kaputt gegangen und er hatte nur keine Ahnung mehr, wieso? Konnte ja sein, wollte er nicht ausschließen, viel interessanter aus medizinischer Sicht war aber sein Gegenüber. Der Scan funktionierte noch – das war nicht wirklich ein Kostüm. Er konnte sehen, dass die Flügel des fast Fremden sich bewegten und auch das Wärmebild zeigte, dass die Hörner nicht kalt waren, kein totes Material. Wie cool!  
Der Name aber sagte ihm etwas, Rakshan, das hatte er schon mal gehört und kam deshalb auch neugierig einige Schritte näher, das Glas knirschte unter seinen Schuhen als er auf dieses trat.
"Zayan.", antwortete er wahrheitsgemäß und stellte fest, dass sein Geruchssinn sensibler schien, er konnte wittern, was der andere da erbeutet hatte an Süßem. Und dass er kein Androide war, sondern Cyborg, er hatte Eigenwärme. "Hast du Nile gesehen? Er ist etwa so groß, hat blonde Haare und war entweder sehr laut, hat was angezündet, was mit Fleisch gegessen oder manisch gelacht."
Das war zumindest die kürzeste und zielführendste Charakterisierung, die Zayan gerade hinbekam, er hatte auch mit der Hand gezeigt, wie viel größer Nile war als er selber.
"Darf ich deine Hörner anfassen?"
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Rakshan
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BeitragThema: Re: Waggon V | Boardbistro   Mi Nov 01, 2017 5:54 pm

Der Seneschall kniff die Augen etwas zusammen, als das Glas zersplitterte, tat es doch ein wenig in seinen Ohren weh. Trotzdem aß er in aller Seelenruhe seine Süßigkeiten weiter und beobachtete den Androiden dabei, wie er ihn eindringlich ansah. Rakis Wärmescan funktionierte wohl noch, denn er konnte erkennen, von welcher Spezies der Andere war.
Der Andere kam auch etwas näher auf ihn zu und verursachte dadurch nur noch mehr Geräusche, die dem Seneschall in den Ohren wehtaten. Deshalb mochte er Glassplitter nicht. Dass sein Gegenüber aber ehrlich antwortete, freute ihn ein wenig und jetzt glaubte er sich auch an den Namen zu erinnern. War er nicht der, der immer mit dem Igel verkehrte?
Doch seine Frage sollte sich im nächsten Moment schon selber klären, als Zayan ihn fragte, ob er Nile denn gesehen habe. Da musste der Weißhaarige aber den Kopf schütteln. Doch wäre es bestimmt lustig, wenn er ihn finden würde. Seine Schläge hatte er ja schon ziemlich vermisst. “Nein, hab ich nicht, aber wir könnten ihn ja gemeinsam suchen gehen. Ich bin eigentlich nur zufällig hier gelandet. Ich bin Seneschall der Greenlands. Welchen Rang hast du?“, fragte er dann noch, als er von der Theke hüpfte und auf ihn zuging, die Tüten mit den Süßigkeiten dabei weiter in der Hand haltend. Wenn es keine Türen gab, würde er sich eben einen eigenen Ausgang schaffen. Doch vielleicht gab es ja auch irgendwelche anderen Möglichkeiten, in einen anderen Waggon zu kommen.
Jedenfalls wäre es bestimmt keine schlechte Idee erst einmal nach dem Igel zu suchen. Unterwegs konnte er auch noch nach Yoru, Shun und Kain Ausschau halten. Und somit war er auch erst einmal nicht komplett auf sich gestellt, auch wenn ihm das nichts ausmachte. Aber zwei Köpfe dachten ja bekanntlich besser als einer. Oder irgendwie so. War ein Sprichwort, das Shun ihm beigebracht hatte. Doch ob das genau richtig wiedergegeben war, wusste er gerade nicht.

Er stutzte dann doch etwas, als der Kleinere ihn fragte, ob er seine Hörner anfassen dürfte. Rakshan musste wirklich überlegen, ob das jetzt etwas ausmachte oder nicht. Aber waren ja irgendwie nur Hörner, also sollte das ja in Ordnung gehen. “Klar, warum nicht. Mach sie aber nicht kaputt.“, fügte er dann noch zu seinem Nicken hinzu und aß weiter seine Süßigkeiten. Yoru würde ihn wohl dafür wieder anmeckern, dass er mal was richtiges essen sollte und nicht immer nur Süßkram. Aber was konnte er denn dafür, dass Süßigkeiten so gut schmeckten? Da konnte man doch gar nicht darauf verzichten.
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Zayan
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BeitragThema: Re: Waggon V | Boardbistro   Do Nov 02, 2017 8:39 pm

Als Bedrohung wertete er sein Gegenüber erst einmal nicht, aber gut, das tat Zayan in der Regel nie, erst recht nicht dann wenn es angemessen wäre. Immerhin hatte er vor einem rumbrüllenden Nile auch nicht wirklich die Angst gehabt, die vielleicht angebracht hätte sein können, das war aber schon länger her und jemand, der auf Süßem rumkaute, würde ja wohl schwerlich gleich detonieren, wenn man hallo sagte oder näher kam. Auch er konnte sein Gegenüber halbwegs einschätzen, zumindest dass er ein Cyborg war und essen konnte, das war schon mal offensichtlich.
Dass sein destruktives Verhalten der Tischdeko gegenüber für Unwohlsein sorgte, merkte Zayan dabei nicht, war auch etwas neugierig schon allein wegen dieser körperlichen Besonderheiten und kümmerte sich nicht weiter um andere Dinge. Leider wusste er auch nicht, wo Nile war, Zayan schob leicht missmutig bis besorgt die Unterlippe vor. Seneschall der Greenlands, ach, daher kannte er den Namen, hatte Nile bestimmt mal drüber geschimpft.
"Ach so. Ich bin Schutzbefohlener und Drapier.", antwortete er, während Zay noch überlegte wie sinnvoll es war nach Nile zu suchen. Eigentlich gar nicht, hier war der Essenswagen, in einem Zug konnte man ja bloß von einem Ende zum anderen laufen, er kam sicher hier vorbei. Wenn es hier nach Fleisch roch vielleicht umso mehr ...
"Ich könnte Essen machen, dann kommt er bestimmt.", überlegte der Androide laut, während der andere auf ihn zukam. Fand er nett, dass dieser vorschlug gemeinsam zu suchen, irgendwie sah er auch nicht wirklich aus wie irgendwer vor dem man Angst haben müsste – allerdings nur aus Sicht eines Ahnungslosen, der die Hörner eher spannend als angsteinflößend fand.

Sobald der Seneschall es ihm erlaubt und nahe genug herangekommen war, hob Zayan die Hand und strich mit der Zeigefingerspitze über die Hörnerchen. Fühlten sich leicht warm an, und robust wie echtes, also war es das wohl auch.
"Richtige Hörner gehen nicht so leicht kaputt.", meinte er und streichelte vorsichtig über das so ungewohnte Material, wann fasste man schon mal richtige an? Er grinste freudig und offenbarte die spitzen Beißerchen, die er selber schon wieder vergessen hatte.
"Hübsch!", meinte er und legte dann leicht den Kopf schief, "Weißt du was das da ist, Rakshan?"
Er drehte sich um und zeigte mit scharfkralligem Finger in die andere Ecke des Waggons. Alles hier war eher altmodisch und schick, doch an den Enden fanden sich je ein so ein komisches Kraftfeld, er hatte keinen Schimmer was das sein sollte. Auch gab es gar keine Türen zu den anderen Waggons...
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Rakshan
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BeitragThema: Re: Waggon V | Boardbistro   Sa Nov 04, 2017 12:54 pm

Der Weißhaarige nickte, als der andere ihm seine Funktion und Rang nannte. Er war also Arzt? Na, passte doch. Hang er deshalb immer mit dem Seneschall der Rocklands rum? Weil der Andere immer so selbstzerstörend war. Gut, Rakshan war das zwar nicht weniger, aber er war robuster als der Feuerteufel.
Etwas musste er doch glucksen, als sein Gegenüber meinte, er könne ja was kochen, das würde den Igel anlocken. “Ich glaube, das wird schwierig. Gibt weder Messer noch etwas, womit du kochen kannst. Der Herd ist nämlich nicht echt.“, meinte er nachdenklich. Und er war sich auch nicht sicher, ob der Duft ohne Tür von einem Waggon in einen anderen kam. Er bezweifelte das nämlich ziemlich.
Dass der Andere sich so freute, seine Hörner anfassen zu dürfen, veranlasste ihn zu einem Grinsen. Der war echt noch ein Kind. Doch durfte Rakshan nicht so daherreden, schließlich war er auch sehr schnell zu begeistern. Da fiel dem Größeren aber noch etwas ein, was ihn verwunderte. “Du als Android kannst fühlen?“ Er wusste zwar, dass das möglich, doch war ihm bisher noch nicht wirklich einer untergekommen, der das konnte. Gut, vielleicht ja schon, aber wenn, dann hatte er ihn getötet… Ok, er musste es anders formulieren. Er hatte noch keinen getroffen, der das konnte, und mit diesem ein Gespräch geführt hatte. Da der Andere auch bei der Kiheda war, wie er selbst, trat er diesem auch nicht feindlich entgegen. Machte in dieser Situation auch keinen Sinn. Wenn ihm jedoch einer unter die Nase kam, der nach Feind aussah – oder Nile hieß -, würde er nicht davor zurückschrecken, ihn in den Boden des Waggons zu rammen. Er hoffte also sehnlichst darauf, dass ihm einer begegnete.

Als Zayan auf etwas hinter sich zeigte und Rakshan fragte, was das sei, zog dieser die Augenbrauen zusammen und trat seinen Weg dahin an. Vor dem Kraftfeld ging er in die Hocke und sah es sich an. Irgendwie wurden seine Haare von dem Teil angezogen. Wind konnte hier drin nämlich nicht wehen. “Schaut so aus, als würde Luft von dem Ding eigesaugt werden…“, sprach er und drehte sich wieder zu Zay um. Er hatte jedoch keine Ahnnung, was das sollte. Doch vielleicht konnte der Schwarzhaarige damit was anfangen. Der Weißhaarige drehte seinen Kopf wieder gen Kraftfeld und wollte gerade ein Gummibärchen in seinen Mund stecken, als er innehielt und das Bärchen ansah. Dann sah er wieder zum Kraftfeld, wieder Bärchen, wieder Kraftfeld, wieder Bärchen, bis er schließlich einfach das Bärchen auf das Kraftfeld legte. Als es plötzlich eingesaugt wurde und verschwand, zuckte er etwas zusammen und murmelte: “Der Zug hat mein Gummibärchen gegessen…“ Dass es eigentlich ein Warpfeld war, konnte der Cyborg aber ja nicht wissen. Doch jetzt hatte der, in dessen Waggon das Bärchen rauskam, ein kostenloses Bärchen bekommen.
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Zayan
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BeitragThema: Re: Waggon V | Boardbistro   Sa Nov 04, 2017 2:41 pm

Interessant zu wissen, aber letztlich waren ihre Ränge gerade gar nicht so wichtig. Immerhin gab es weder für einen Schutzbefohlenen noch einen Seneschall aus den Outlands was zu tun hier, zumindest auf den ersten Blick nicht, zuallererst waren sie Zugfahrer, so. Oder Zugfahrgäste? Immerhin fuhren sie ja nicht selber, nur mit. Ein Ausdruck von herber Enttäuschung legte sich über Zayans Miene, mit der Erkenntnis dass sein Vorhaben zu kochen schon an der doch sehr hübschen Einrichtung scheiterte. Kein Messer zu haben, das war kein Problem, aber eine fehlende Feuerstelle? Blöd, dachte er sich, und noch dazu war der Rucksack mit der Lunchbox weg. Sein Blick schweifte durch den Raum, um nach einer Möglichkeit zu suchen, ein Feuer zu machen, allerdings waren die Hörner dann doch spannender. Die Frage von Rakshan irritierte ihn aber.
"Ja, natürlich.", antwortete er und zeigte dem Seneschall beide Hände als würde er sie flach gegen eine Scheibe halten, "Ohne kann ich ja nicht ordentlich helfen."
Wenn er nichts spürte, wie sollte er dann vorsichtig in offenen Körpern herumkramen und sie wieder zumachen? Gut, Krieger brauchten das eher nicht, vielleicht wunderte der Seneschall sich deshalb? Konnte er es nicht?
"Du denn nicht?", wollte er wissen, war doch trotzdem doof wenn man etwas oder jemanden anfasste und es nicht fühlte ... ob es warm, kalt, rau oder flauschig war. Trotzdem ließ er alsbald von Rakshan ab, er war schließlich kein Streichelzoo und andere Sachen spannender.

Diese Leuchtefelder zum Beispiel. Das Energiemuster sagte Zayan nichts und anfassen wollte er es irgendwie auch nicht, also folgte er dem Größeren und widerstand dem Drang, an dessen Flügeln zu zupfen. Dann hockte er sich hin, das Ding betrachtend.
"So? Komisch, Lüftungen sind doch normalerweise oben an der Decke.", äußerte Zayan sein Verständnisproblem mit der Situation, hielt aber nur die Hand in die Nähe. Tatsächlich, der Luftzug war zu spüren. Von dem intensiven Blickduell Bärchen und Warpfeld bekam Zay nichts mit, guckte aber umso neugieriger, als der Cyborg das Gummitier drauflegte und dieses einfach verschwand. Der Zug hatte das Gummibärchen gegessen.
Zayan sagte nichts, sondern stand auf und nahm eins der Gläser von einem nahen Tisch, welches er ebenfalls auf das Feld stellte – und es verschwand auch. Er gluckste amüsiert.
"Das ist lustig. Ob ein ganzer Tisch durchpasst?", überlegte er, wenn ja konnte man ja einen verschwinden lassen und es wäre Platz für ein Lagerfeuer, "Wo ist das denn jetzt hin? Ist es weg? Oder woanders?"
Zayan guckte zum anderen Ende des Waggons, kein Bärchen oder Glas waren wieder dort aufgetaucht.
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Rakshan
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BeitragThema: Re: Waggon V | Boardbistro   Mo Nov 06, 2017 5:44 pm

Rakshan nickte, als der Android ihm erzählte, dass er fühlen könne, da er sonst seine Arbeit nicht richtig verrichten könne. Ja, das war dann sogar für ihn recht verständlich. Er selbst wusste nicht, wie sich Katzen so richtig anfühlten, wenn er sie streichelte. Er könnte ihre Wärme und ihre Kuscheligkeit nur spüren, wenn er sich mit dem Gesicht an sie kuschelte. Doch wann machte er das schon? Arcene würde ihm jedenfalls die Nase aufkratzen, wenn er das täte. Er mochte zwar Schmerzen, doch mit seinem Kater wollte er sich dann doch nicht freiwillig anlegen.
“Nein, kann ich nicht.“, gab er dann zu. “Die Hälfte meines Körpers ist praktisch taub.“ Wenn man so darüber nachdachte, war das eigentlich mega unangenehm. Aber Raki war daran gewöhnt. Schließlich zeigte es ihm auch noch mal wundervoll den Egoismus von Menschen auf. Am besten das eigene Kind verstümmeln, damit man selbst überlebt. So ein wenig kam ihm ja dabei die Wut hoch. Aber er hatte sie ja getötet und würde noch viele weitere töten. Er schaute also zu dem Androiden vor ihm und zuckte mit den Schultern, ehe er meinte: “Brauch es auch nicht. Ist gut, dass du dadurch aber weißt, was du tun musst. Wär ja blöd, wenn nicht.“ Damit winkte er auch seine Hände einfach ab. Er wusste schließlich auch nicht, was er mit dem Anblick jetzt auch hätte anfangen sollen.

Als sie nun beide so dasaßen und dieses Feld anschauten, sich fragten, was das denn war und noch weitere Experimente ausprobieren, dachte der Seneschall angestrengt nach, ehe er seinen Gedanken aussprach: “Was passiert, wenn man sich da selbst draufstellt?“ Dass der Andere das Ganze sehr lustig fand, konnte der Weißhaarige auch nachvollziehen. Er würde locker den ganzen Tag dasitzen können, um mit diesem Feld herumzuspielen, bis die gesamte Einrichtung dieses Waggons verschwunden war. Aber das würde ihnen ja nicht weiterhelfen, schließlich wollten sie ja in erster Linie aus diesem Waggon rauskommen. Und nicht der Waggon aus dem Waggon. Dementsprechend konnte er aber auch Zayans Fragen nicht beantworten.
Er war sich aber sicher, dass Shun schon längst herausgefunden hatte, was mit diesen Dingern abging. Wenn er sich doch nur mit ihm austauschen könnte. Oder auch mit Fen. Würde Raki nicht wundern, wenn sogar der das Rätsel hinter diesen Feldern gelöst hätte. “Wir wollen doch in einen anderen Waggon, oder? Wollen wir uns erst einmal draufstellen und gucken, was passiert, oder wollen wir versuchen, die Wand einzureißen?“
Er holte lieber eine zweite Meinung ein, ehe er den Waggon komplett auseinandernahm. Wobei er eh nicht wusste, ob das überhaupt funktionierte. Schien ja alles nicht so ganz mit rechten Dingen zuzugehen alles. Dennoch hatte ihm niemand seine Prothesen oder seine Körperkraft genommen, also dürfte das mit dem Kaputtmachen ja theoretisch funktionieren, oder etwa nicht?
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Zayan
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BeitragThema: Re: Waggon V | Boardbistro   Di Nov 07, 2017 10:50 pm

Irgendwo war es ja auch logisch, dass nicht alle Androiden Tastfähigkeiten hatten. Erst einmal war es unheimlich aufwändig und brauchte sehr sensible Prozessoren, und zweitens war es wirklich dumm, einem auf den Kampf spezialisierten Geschöpf die Fähigkeit zu geben, Schmerz zu fühlen. So eine ähnliche Wahrnehmung hatte Zayan nämlich auch, um zu wissen, dass er seine empfindlichen Sensorensysteme da wegziehen musste, aber im Kampf nur die Info zu kriegen dass was kaputt war, reichte ja, Schmerzen würden stören. Um alles andere aber war es schade, gerade bei einem teils noch menschlichen Cyborg, der ja wusste was ihm fehlte, ein Android vermisste das Gefühl ja nicht, wenn er es nie hatte …
Zayan nickte also nur verstehend, es war gut dass er Tastsinn hatte und der kämpfende Seneschall nicht, zumal dieser darüber nicht zu traurig schien.Was dahinterstand, wusste der Androide nicht, es ging ihn nichts an und würde im Moment sowieso nichts ändern.

Was passierte, wenn man sich auf das komische Teil stellte, wusste auch Zayan nicht und zuckte bloß die Schultern unwissend, als dieser seinen Gedanken laut aussprach.
„Ich weiß nicht - ob es einen Unterschied macht, ob sich ein Cyborg oder ein Android draufstellt?“, vertiefte er die Fragestellung, immerhin war es ja möglich dass das anders gewertet wurde und vielleicht passierte bei Lebewesen gar nichts. Unbelebte Sachen verschwanden, das stand schon mal fest. Aber wohin? Ob sie irgendwie zu Nile gelangten? Irgendwo musste der doch sein und diese Dinger waren neben den Türen die einzigen Sachen, durch die Teile verschwinden konnten, vielleicht waren es ja Türen die halt … am Boden lagen? Und atmeten? Er sah den Seneschall etwas nachdenklich an.
„Ob Nile irgendwo in den anderen Wägen ist? Hm … nichts kaputtmachen, nachher erkältest du dich im Fahrtwind.“, befand der Schutzbefohlene und ärgerte sich kurz über die Fangzähne, die ihm manchmal bei Konsonanten in die Lippe piekten. Zay sah sich aber im Zugzwang, immerhin suchte er jemanden und konnte als Maschine mehr überstehen als ein Cyborg, weshalb er sich für die Flucht nach vorn entschied.
„Ich versuchs.“, sagte erund klang sicherer als sich die Berechnungen bezüglich potentieller Ereignisse in seinem Kopf anhörten, ignorierte dies aber und kletterte vorsichtig auf die Plattform. Ein sehr, sehr seltsames Gefühl durchzuckte ihn, es war ekelhaft und fühlte sich an, als würden alle Schaltkreise überspannen, Energie ihn quasi einfangen, umhüllen, auflösen und mit sich reißen – war nur die Frage, wo der Sog ihn wieder ausspucken würde.

Tbc: Waggon IV
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Rakshan
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BeitragThema: Re: Waggon V | Boardbistro   So Nov 19, 2017 10:57 am

Rakshan fragte sich auch, ob es einen Unterschied machte, ob sich ein Android oder ein Cyborg draufstellte. Eigentlich durfte ja mit dem Androiden dasselbe passieren, wie zuvor mit dem Gummibärchen. Einfach aus dem Grund, weil ja streng genommen beide Gegenstände waren. Doch wenn ein Cyborg oder ein Mensch sich draufstellte… Was passierte dann? Dass sich Raki sonst am Fahrtwind erkältete war ja wohl auch Schwachsinn. Raki war noch nie erkältet gewesen. Sein Immunsystem ist relativ gut, weil es damals, als er ohne Beine und Arme irgendwo rumhockte, ziemlich gestärkt wurde. Aber das tat jetzt nichts zur Sache. Schließlich stellte sich der Kleinere auf das komische Feld und verschwand so, wie alles andere zuvor auch.

Und jetzt saß Raki da, alleine und unschlüssig, ob er folgen sollte oder nicht. Zudem war er verwirrt. Hatte Zayan das jetzt überlebt oder war er in seine Einzelteile zerfallen? Das würde er wohl nicht mehr herausfinden, außer der Andere kam zurück. Das war wohl seine einzige Möglichkeit, weshalb er wartete. Ganze fünf Minuten lang, dann gab er auf und stand auf. Er hatte seinen Entschluss gefasst. Wenn dieses Ding einen Seneschall umbrachte, dann war das Teil auch stärker als alle anderen hier in dem Zug und dann würden ohnehin alle verrecken, also trafen sie sich schon in der Hölle wieder. Somit stellte er sich kurzerhand – mitsamt Süßigkeiten - auf das Kraftfeld und wurde eingesaugt. Es fühlte sich glitschig an. Als würde er gerade durch kalten Schleim gezogen werden. Innerlich. Ein komisches Gefühl, aber er starb wenigstens nicht. Jetzt fragte er sich nur noch, wo er rauskommen würde.

Tbc: Waggon IV
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Nile the Blaze
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BeitragThema: Re: Waggon V | Boardbistro   Sa Dez 02, 2017 3:53 pm

Cf.: Waggon VII | Passagierwaggon

Das Gefühl, welches sich in Nile aufgetan hatte, wo er das Warpfeld betrat war wirklich komisch. Es schien, als würde ihn jemand den Boden unter den Füßen wegreißen, sodass er jeden Halt verlor und einen Kreislaufaussetzer hatte. Sein Kopf zog bestialisch und es schlug ihn auf den Magen, wodurch ihm kurzzeitig kotzübel wurde. Na, zumindest merkte er sich nun eins - mit leerem Magen sollte man nicht warpen! Wenn da mal kein Kaffeetassenspruch war. Doch sollte ihn dies nun weniger beschäftigen, denn so schnell das Gefühl aufgetreten war, so schnell war es auch wieder verschwunden, als er am anderen Ende des Warpfeldes herauskam. Halb herausflog war besser, denn stolperte er aus dem Feld heraus, als er im nächsten Waggon landete. Stolperte erstmal über seine eigenen Füße - war war eben keine Sandalen gewohnt - und flog erstmal voll auf die Fresse. ,,Ach, verdammte. . .!", ging direkt das Gefluche, Geknurre und Geschnaufe los.

Erst von seinen Komthuren getrennt, dann den blöden Wolf getroffen und nun hingeflogen. Wow, der Ashblonde hatte echt einen Lauf. Und natürlich sollte dieser weiter gehen und seinen Wutpegel steigen lassen. Die Hände links und rechts von sich stemmend, wollte er sich hochhieven, scheiterte aber daran, als er seine linke Hand ruckartig wieder zu sich zog, als ihm dort ein brennender und stechender Schmerz empfing. ,,Argh!" Irritiert blickte er auf seine Hand, in welcher einige Scherben steckten und etwas Blut aus den Schnitten hervortrat. ,,Was zur. . . WELCHER TROTTEL LÄSST HIER BITTE SCHERBEN HERUMLIEGEN?!", brüllend setzt er sich auf den Hintern und versuchte mit seinen Fingern einige Scherben aus der Haut zu pullen. Doch merkte er schnell, dass dies so nicht funktionierte. Laut knurrend blickte er sich um, nun auch feststellend, dass er im Boardbistro gelandet war. Na, hier sollte sich wohl etwas finden lassen, was ihm helfen konnte.

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Yoru Kurosawa
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BeitragThema: Re: Waggon V | Boardbistro   Heute um 12:00 am

CF.: Waggon VII | Passagierwaggon


Yoru stellte direkt fest, das Warpfelder nicht wirklich ein angenehmes Reisemittel waren. Zwar schnell doch drehte sich ihm leicht der Magen um, bei dem seltsamen Gefühl, welches ihn erfasst hatte. Es war erträglich aber nicht umbedingt etwas, das er nun immer spüren wollte. Als er im nächsten Wagon nach Nile ankam, musst er aufpassen, nicht über selbigen zu fallen, welcher schon knurrend am Boden lag. "Der Boden scheint zwar mit dem Teppich gemühtlich zu sein, doch würde ich da nicht drauf schlafen wollen, wenn ich nicht wüsste, wer da schon alles mit was für Schuhen drüber gelaufen ist.", merkte er an und lief an Nile vorbei drehte sich dann aber auch wieder bei Niles gebrülle um. Da hatte der Seneschall der Rocklands einen sauberen Flug hingelegt. Direkt in diversen Scherben.

Und seinem Gebrüll nach zu urteilen hatte er es wohl nicht vorher kaputt gemacht. Eigentlich sollte es ihm ja egal sein, aber er arbeitete ja mit dem kleinen Schreihals zusammen. Das dieser bei ein paar Scherben an die Decke ging, wunderte ihn zwar, aber ja, sollte ihn nicht stören. Bis auf eben jenen Krach, weshalb der Schwarzhaarige die Ohren anlegte. "Schrei gefälligst nicht so herum und ertrag es wie ein Mann.", meinte er und blickte sich suchend im, wie er nun feststellte, Bordbistro um. Es gab genug Tichdecken, um die Hand zu verbinden. Salben würden sie hier sicherlich nicht finden. Also würde er die Hand des kleineren erst einmal nur verbinden können. Davor musste er aber auch die Scherben entfernen. Sofern Nile dies zulies.

Er lief nun zum nächstbesten Tisch und zog die Tischdecke unter dem Gedeck schnell ab, welches kurz etwas klirrte, jedoch nicht fiel und unötigen Krach machte. Um sicherzugehen, das sie nicht vollkommen eingestaubt war, schüttelte er sie nochmals aus, doch fusselte die Tischdecke wie erwartet nicht und schien auch Staubrein zu sein. Nun zerriss er die Tischdecke, was zunächst nicht gerade einfach war, da sie aus Seide war. Aber eben auch nicht unmöglich. Zumindest nicht für einen Seneschall. So riss er sie erst einmal in längliche Streifen, ehe er zu Nile ging, die Streifen auf einen Tisch in der Nähe legte, sich vor Nile hinkniete und diesem nun die Hand hin hielt. "Lass mich mal sehen. Ich bin zwar kein Arzt, aber notdürftig werde ich das behandeln können, bis wir hier vielleicht einen Arzt finden."

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