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 Waggon IV | Passagierwaggon

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BeitragThema: Waggon IV | Passagierwaggon   Sa Okt 28, 2017 3:22 pm

Die Passagierwaggons des Zuge's zeigen hohe Qualität und eine schöne Architektur auf. Links befinden sich einzelne, holzerne Abteile, in welche man durch Schiebetüren gelangt. In jedem Abteil gibt es zwei große, weinrote altmodische Sitzbänke, welche wie aus dem 19. Jahrhundert wirken. Die Wände der Abteile besitzen eine bronze Tapete, welche aber optisch wie Holz wirkt. An diesen hängen auch große Spiegel.
Der Flur des Waggon's besitzt mehrere, kleine Kronenleuchter, vor jedem Abteil einer. Diese beiten das einzige Licht dort, da die Fenster von dicken, roten Gardinen verdeckt werden. Der Fußboden ist mit einem roten Teppich ausgelegt, welcher ein goldene Muster besitzt.

So schön und gemütlich es hier auch scheinen mag, um sich auszuruhen - Geister lassen dies nicht zu.
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Lillian Mercer
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BeitragThema: Re: Waggon IV | Passagierwaggon   Di Nov 14, 2017 5:30 pm

Es war seltsam. Gerade eben war Lillian noch auf ihrem Weg nach Hause mit ihrem Einkauf in den selben Zug gestiegen, den sie sonst auch immer nahm, aber sie wusste nicht, wo sie nun war. Es war zumindest ein Zug, aber das Innenleben hatte sie so noch nie in ihrem Leben gesehen. Es sah irgendwie alt aus und gab ihr ein seltsames, nostalgisches Gefühl, gleichzeitig rann ihr allerdings auch ein Schauer den Rücken hinunter. War es doch ein falscher Zug gewesen? Selbst wenn, müsste ein solcher doch wohl bekannt sein. Sie erinnerte sich auf einmal an eine Geschichte von einem Zug, aber das war doch nicht mehr, als eine harmlose Geschichte...Oder? Angstschweiß trat ihr auf die Stirn, als sie realisierte, dass sie sich das gerade nicht nur einbildete, sie war tatsächlich in einer völlig unbekannten Umgebung. Was sollte das?! War das ein böser Scherz? Eine Illusion? Oder wurde gar ihr Gedächtnis beeinflusst?
Starr wie eine Statue stand Lillian bloß da und suchte hektisch den Gang ab, konnte aber nichts ungewöhnliches finden, mal abgesehen von der Tatsache, dass eigentlich alles ungewöhnlich war. Langsam trat sie einen Schritt zurück, dann noch einen und ihr fiel auf, dass es irgendwie zugig um ihre Beine war. Als sie an sich hinab sah, traute sie ihren Augen noch weniger, als ohnehin schon und ihre Wangen liefen rot an. Sie hatte ein Kleid an, was sie ein wenig an Alice im Wunderland erinnerte, bloß mit dem Unterschied, dass es nicht nur unheimlich kurz war, sondern auch mit...Blutflecken übersät war?! Nein, bei genauem Hingucken war es bloß rote Farbe, richtiges Blut müsste eigentlich dunkler sein, was sie zwar ein wenig beruhigte, aber nichts an der Tatsache änderte, dass das Kleid trotzdem so kurz war, dass jede Bewegung potenziell dazu führen könnte, tiefe Einblicke zu gewähren.
Außerdem hielt Lillian ein großes Messerin der Hand, was ebenfalls mit Farbe angemalt wurde, damit es aussah, als wäre es eine Mordwaffe und es war aus Gummi, wie sie schnell feststellte. Das konnte wirklich nur ein schlechter Scherz sein, sie weigerte sich, zu glauben, dass es irgendwas anderes sein sollte. Niemand mit ein bisschen Verstand würde sich solche Mühe geben, nur um sie zu täuschen und...Ja, und was denn? Was könnte das bezwecken? Während sie peinlich berührt versuchte, ihr Kleid so weit runter zu ziehen, wie es ihr nur möglich war, obwohl scheinbar niemand anderes in dem Waggon anwesend war und dabei darüber nachdachte, was dieser Zug und diese Aufmachung sollte, spürte sie, wie ihr irgendwas an den Hinterkopf prallte. Es war...ein Gummibärchen? Jemand bewarf sie mit Gummibärchen?! Aber als sie sich umdrehte, war da niemand, bloß...was war das überhaupt?
Lillian befand sich an einem Ende des Waggons, aber anstatt Türen, gab es bloß etwas, was wie zwei Kraftfelder aussahen und es gefiel ihr ganz und gar nicht. Ein Teil von ihr war natürlich neugierig und wollte wissen, was es damit auf sich hat, aber ihr Überlebensinstinkt sagte ihr, dass sie das lieber lassen sollte. Langsam, noch immer das Kleid in Position haltend, entfernte sie sich von den Feldern und trat stattdessen an eins der geschlossenen Abteile heran, aber bevor sie die Tür öffnete, aktivierte sie kurz ihren Scan und sah sich um, konnte aber nichts ungewöhnliches entdecken, was sie aber bloß umso nervöser machte. Langsam öffnete sie die Tür einen kleinen Spalt breit und lugte hinein, konnte dabei noch immer nichts verdächtiges sehen.
Gerade, als Lillian die Tür komplett öffnen wollte, zupfte ihr irgendjemand oder irgendetwas hinten am Kleid. Panisch drehte sie sich um, aber da war nichts, außer ihr Spiegelbild, das von dem großen Spiegel reflektiert wurde, der an der Wand hing. Hatte sie es sich nur eingebildet? Jetzt fiel ihr auch zum ersten Mal auf, dass ihre Haare gar nicht mehr im Zopf waren und stattdessen eine Schleife darin zu finden war, was den ganzen 'Alice im Wunderland'-Look bloß noch abrundete. Sie seufzte und trat schließlich einfach in den Abteil, um sich auf eine der beiden Bänke nieder zu lassen, die Tür ließ sie offen, damit sie noch hören konnte, falls doch noch irgendjemand auftauchen würde. Hoffentlich jemand, der diese lächerliche Situation erklären konnte.

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Zayan
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BeitragThema: Re: Waggon IV | Passagierwaggon   Do Nov 16, 2017 5:24 pm

Cf: Boardbistro

Der unangenehme und verwirrende Sog schien bis in die grundlegendste Materie zu reichen, kein schönes Erlebnis, nur dass Zayan nicht mehr bei dem Seneschall war, um diesem diese Erkenntnis mitzuteilen. Ob das für einen Sterblichen so gut war wagte er mal zu bezweifeln, oder aber es war angenehmer für einen Solchen, weil die Energie nicht so in den Stromkreisen herumwurstelte. Ihm selbst gefiel es ganz und gar nicht, und wie lange es brauchte um wieder befreit zu werden, konnte er gar nicht sagen, das Zeitgefühl kam ihm abhanden. Hätte eine Sekunde oder eine Viertelstunde sein können, aber letztlich nahm der Androide wieder körperliche Gestalt an und stolperte von dem Podest.
Wobei, es war nicht dasselbe Abteil, wie er mit kurzem Blick um sich feststellte, auch diesmal war er nicht allein. Nur war es wieder nicht der Gesuchte, Zayan wischte sich über die gefühlt vom Teleport verknitterte Kostümkleidung und legte dann den Kopf schief, als er die Abteile ablief und dort tatsächlich jemand war.
"Du bist auch nicht Nile.", stellte er fest und musterte die weibliche Erscheinung kritisch, die von oben bis unten vollgesudelt schien. Schade um das hübsche Kleid, aber da er keine Märchen kannte, konnte Zayan es ebenso wenig zuordnen wie seinen eigenen vampirischen Aufzug. Zumindest würde das Fräulein sich nicht selber an ihren Fangzähnen pieken.
"Und wo ist Rakshan? Er war doch gerade noch da.", wollte er wissen, machte einen Schritt vom Abteil weg und betrachtete das Warpfeld nicht minder kritisch. Ob dieser nachkam? Und wenn ja, ob hierher? Das Abteil war auch hübsch, zwa ohne Esstische, aber für ein Nickerchen ganz gut geeignet wenn man denn eins wollte.
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Lillian Mercer
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BeitragThema: Re: Waggon IV | Passagierwaggon   Fr Nov 17, 2017 12:55 pm

Lillian atmete einmal tief durch und strich sich mit ihrer kühlen, metallischen Hand die Haare aus dem Gesicht. Es musste eine logische Erklärung dafür geben, dass sie hier war und diese komischen Klamotten trug, in Panik zu verfallen würde ihr gar nichts bringen. Das Kleid war echt, es war also keine Illusion und unter Drogen stand sie auch nicht. Oder? Es wäre eigentlich gar nicht so abwegig, wenn sich das alles gerade nur in ihrer Fantasie abspielen würde. Sie betrachtete kurz das Gummimesser, was sie aus irgendeinem Grund noch immer festhielt, konnte sich aber kaum vorstellen, dass ihre Fantasie sich ausgerechnet einen solchen Aufzug ausdenken würde. Wenn das alles hier echt war, wäre die Möglichkeit, dass ihr Gedächtnis manipuliert wurde, die wahrscheinlichere, denn schließlich wusste sie nicht, wie sie hier gelandet war. Außerdem hätte sie sich nie in dieses abnormal kurze Kleid stecken lassen. Vielleicht, wenn sie einige Jahre jünger gewesen wäre, aber nicht jetzt.
Gedankenverloren wanderte Lillians Blick durch den Abteil, in dem sie saß, blieb schließlich an einem Punkt über der Sitzbank ihr gegenüber hängen. Sie war so in ihren gedanklichen Spekulationen versunken, dass sie gar nicht bemerkte, dass sich genau dort etwas bewegte. Erst, als die Bewegungen stärker wurden, richtete sich ihre Aufmerksamkeit darauf, aber was war es? Sie kniff ihre Augen leicht zusammen, beugte sich nach vorn und genau in dem Moment glaubte sie, schemenhaft ein Gesicht zu erkennen, was ihr jegliche Farbe aus ihrem sowieso schon blässlichen Gesicht trieb. Beinahe hätte sie geschrien, aber dann tauchte urplötzlich jemand in der Tür ihres Abteils auf, dessen Schritte sie gar nicht bemerkt hatte und sie sprang regelrecht von ihrer Bank hoch auf die Füße. Am liebsten wäre sie sofort geflüchtet, aber der Junge versperrte ihr den einzigen Fluchtweg, den sie hatte, weshalb sie bloß ein wenig zurückwich und dabei ihr falsches Messer ein bisschen fester griff, als ob sie sich damit verteidigen könnte.
Lillian starrte den Fremden an, als hätte sie einen Geist gesehen, was sie vielleicht sogar tatsächlich getan hatte und blickte wieder zurück auf die Stelle, an der sie glaubte, ein Gesicht gesehen zu haben, aber da war nichts mehr. Sie blinzelte mehrmals, aber da war tatsächlich nicht mehr, als eine Wand. Dass der Fremde von einem 'Nile' sprach, den er scheinbar suchte, machte die Sache nicht unbedingt besser. „Wer?“ fragte sie vollkommen verwirrt, ihre Stimme war kaum mehr, als ein Flüstern. Jetzt fiel ihr auf, dass auch er ziemlich komisch gekleidet war, oder war das bei den Kids heutzutage der Trend? Hieß es, dass er auch hier gelandet war, so wie sie? Waren hier noch mehr und wo kam er überhaupt her? Noch viel mehr Fragen, als sie vorher schon gehabt hatte, schwebten in ihrem Kopf herum, aber sie brachte bloß ein „Was?“ zustande, als er auch noch von einem 'Rakshan' redete. In ihrem Kopf versuchte sie noch immer zu verarbeiten, was sie an der Wand gesehen hatte, aber so oft sie auch dort hin sah, es war nichts zu sehen.
Als sich der Fremde abwandte gestattete Lillian sich einen kurzen Scan, um festzustellen, dass ein Android vor ihr stand, aber sie konnte nicht genau sagen, ob ihr das besser gefiel, als wenn er ein Mensch gewesen wäre. Nun, zumindest schien er offensichtlich nicht feindlich zu sein, zumal er ziemlich niedlich aussah, ein wenig Misstrauen war aber trotzdem angebracht. Vielleicht steckte er sogar hinter dem ganzen? Dann würde er aber wohl nicht nach seinen Freunden suchen. Langsam setzte sie sich in Bewegung und schaute um die Ecke zu den beiden Kraftfeldern, in dessen Richtung er gesehen hatte. „Hier war bis jetzt niemand anderes. Bist du etwa...da durch gekommen?“ fragte sie fassungslos, als sie ihre Stimme wiedergefunden hatte und deutete mit ihrem Gummimesser auf die Kraftfelder. Ihre Halluzination, sollte es denn eine gewesen sein, verdrängte sie vorerst. „Und hier sind noch mehr Leute? Bist du auch einfach hier...aufgetaucht?“ fragte sie einfach weiter, um Höflichkeit scherte sie sich gerade herzlich wenig, dazu machte sie sich gerade viel zu viele Sorgen darum, was hier eigentlich los war.

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Zayan
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BeitragThema: Re: Waggon IV | Passagierwaggon   Sa Nov 18, 2017 4:31 pm

Zayan zuckte unwillkürlich zusammen, auch wenn das nur seine Programmierung war, die ihm derlei menschliche Reaktionen erlaubte und ihn zugleich schützen sollte. Gerade bei Kiheda war es gut möglich, dass man weggesprengt wurde, wenn man jemanden versehentlich überraschte oder sich anschlich, von daher passte seine 2. KI da sehr auf – allerdings war das, was er da erblickte, zwar ziemlich vollgesaut aber wenig beeindruckend oder gefährlich wirkend, wenn man normalerweise Niles um sich hatte. Dieses blonde Ding aber kannte er nicht, der kurz gestartete Scan verriet dass sie ein Cyborg, aber nicht verletzt war wie das viele Blut suggerierte. Schade um das Kleid, aber das war anders als eine Verletzung nicht so dramatisch. Sie schien mehr Angst vor ihm zu haben als umgekehrt, allerdings war das seltsame Wabbelding von Messer nun auch keine Gefahr. Nur Ahnung schien sie auch keine zu haben, und Zayan überlegte kurz ihr die gleiche Personenbeschreibung zu geben wie Raki schon, ließ es aber bleiben.

Sie schien nicht sonderlich gut mitzukommen oder einfach seine Frage nicht zu verstehen, Zayan selbst nahm aber auch nichts wahr, was ihn irgendwie irritieren könnte, hatte als Android zwar erweiterte, aber damit auch limitierte Wahrnehmung. Und kein Gehirn, das ihm einen Streich spielen könnte. Entsprechend konzentrierte er sich auf die Fakten und nickte dann, nach einer Inspektion der Felder.
"Ja, geht ja nicht anders.", sagte er und speicherte ab, dass bisher weder Nile noch sonst jemand hier gewesen sein konnte. So sie nicht log, wovon der Schutzbefohlene bei diesem ängstlichen Gebaren sowieso nicht ausging. Auch wich er nur zurück, damit sie auf den Gang passte und gucken konnte.
"Ich bin zugestiegen, weil Nile sein Essen vergessen hat. Er und Timber und Chrome sind auch hier, so wie Raki.", erklärte er dann, "Aber da hatte ich noch was anderes an und meinen Rucksack noch und keine Fangzähne, im Speisewagen gibts nur Gummibärchen. Wo ist das denn dann gelandet, hast du das Gummibärchen gesehen?"
Denn wenn nicht, war das dann woanders hinteleportiert worden als er selber? Kam Raki deshalb nicht nach, weil er woanders gelandet war?

Bevor Zayan zu einer Schlussfolgerung kam, öffnete sich im nebenan liegenden Abteil die Schiebetür, als ginge jemand hindurch, und schlug dann mit Schwung wieder zu. Nanu? Er hatte nichts gesehen und es war auch keine elektronische Tür, die vielleicht einen Defekt hatte. Zayan legte den Kopf schief und ging nachgucken, vielleicht war da ja doch jemand drin. Im Abteil war es völlig dunkel, sodass durch die Glasscheiben nichts zu erkennen war, und als er die Tür aufzog, schien etwas wie Nebel aus dem Raum in den Flur zu wabern und bis auf Kniehöhe auszubreiten. Mit fragendem Gesichtsausdruck guckte der Androide die fast völlig transparente Gestalt an, die sich blauweiß schimmernd vom schwarzen Gewaber abhob und zurückstarrte. Schien eine Frau zu sein, die Konturen erinnerten an ein Kleid und sie schien längere Haare zu haben, denn das völlig blanke Gesicht ohne Nase und Mund hätte nichts verraten, ebenso die pechschwarzen, aufgerissenen Augen.
"Hm.", machte Zayan und schob die Tür wieder zu, das war auch nicht Nile. Er ging zur nächsten Tür und guckte dort hinein. Vielleicht versteckte sich ja noch was hier das seine Scanner nicht erfassten.
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Rakshan
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BeitragThema: Re: Waggon IV | Passagierwaggon   So Nov 19, 2017 10:57 am

Cf: Waggon V | Boardbistro

Der Seneschall stolperte vom Feld und hielt sich an der Wand fest, damit er nicht fiel. Dabei bemerkte er, dass seine Süßigkeiten weg waren. Er schaute traurig auf seine Hände und fragte sich, ob sie in dem komischen Feld verloren gegangen waren. Er war ja schon fast gewillt, zurückzugehen, um sich neue Süßigkeiten zu holen, aber dann würden sie vielleicht auch verschwinden. Und sowieso erregte jetzt etwas Anderes seine Aufmerksamkeit. Denn er erblickte Zayan wieder, wie er einige Abteile aufriss. “Zayan! Hast du schon was gefunden?“, fragte er einfach, auch, wenn er wusste, dass ihn der Android noch nicht bemerkt hatte, aber ihm war das egal. Er schien auf jedem Fall nach etwas zu suchen, also ging er auf ihn zu und sah dabei durch das offene Abteil. Er stockte, als er sah, dass dort noch jemand drin stand. Sah ja nicht nach KIheda aus. In dem Moment, in dem er das Abteil betrat, war vergessen, dass er Zayan eigentlich beim Suchen helfen wollte – was auch immer er suchte – und er war vollkommen bei diesem Mädchen im blutbefleckten Kleid und dem Gummimesser. “Wer bist du?“, fragte er und kam weiter auf sie zu. Es hing jetzt davon ab, ob er sie tötete oder nicht, was sie ihm für eine Antwort gab. Aber im Prinzip mochte er es, hübsche Frauen zu quälen. Die schrien immer so schön.
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Lillian Mercer
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BeitragThema: Re: Waggon IV | Passagierwaggon   Mo Nov 20, 2017 1:51 am

Die Antwort des Androiden gefiel Lillian zwar nicht, aber es gab wenigstens ein wenig Aufschluss darüber, dass man sich zwischen den Waggons mit diesen Kraftfeldern bewegen konnte. Teleporter? Warpfeld wäre wohl der richtige Ausruck dafür, was zwar ungemein interessant war, aber sie konnte sich nicht vorstellen, dass das so gesund sein würde. Türen würde sie dem vorziehen, aber wenn sie hier jemals wieder rauskommen wollte, musste sie vielleicht da durch. Allein der Gedanke daran ließ sie leicht erschaudern. Achwas, es würde schon alles gut gehen, er hatte es schließlich auch komplett durch geschafft. Allerdings war sie keine komplette Maschine, wer konnte schon wissen, was das mit einem Gehirn anstellen könnte. Vorerst verdrängte sie den Gedankengang, bevor sie wirklich noch damit anfing, den Teufel an die Wand zu malen, hörte stattdessen lieber dem kleinen Androiden bei seiner Erklärung zu. Es war unheimlich beruhigend, zu wissen, dass es ihm exakt genau so ergangen war, wie ihr, wobei das aber natürlich die ganze Situation eigentlich nicht sehr viel besser machte. Jemanden zu haben, mit dem sie im gleichen Boot saß, half aber zumindest ihrem Verstand ein wenig, um nicht ganz auszuflippen.
„Verstehe. Mir erging es genau so.“ erwiderte Lillian und deutete dabei auf ihr Kleid, bei der Erwähnung des Gummibärchens neigte sie den Kopf leicht zur Seite. „Mir ist vorhin ein Gummibärchen gegen den Kopf geflogen. Ob es das selbe war weiß ich aber nicht.“ erklärte sie und fand es fast ein wenig bedauerlich, dass sie nicht im Speisewagen gelandet war. Allein bei dem Gedanken an Gummibärchen bekam sie Hunger, aber das war vorerst nebensächlich, denn die Tür des Abteils neben ihrem ging auf einmal scheinbar von selbst auf und wurde dann zugeknallt. Sie zuckte zusammen und trat instinktiv zurück in das Abteil, als ob es dort sicherer wäre, um dann mit klopfendem Herzen um die Ecke zu lugen und den Androiden dabei zu beobachten, wie er zu der Tür ging und sie öffnete. Schön, dass wenigstens das keine Einbildung gewesen war, wenn er so reagierte, aber dass aus dem Abteil Nebel zu kommen schien, war kein gutes Zeichen. Gab es hier tatsächlich Geister? War das Gesicht vielleicht doch keine Einbildung gewesen?
Lillian schüttelte bei dem Gedanken den Kopf. Schwachsinn, Geister gab es nicht, aber selbst, als sie sich das einredete, konnte sie nicht anders, als Angst zu haben. Trotzdem konnte sie nicht weggucken, als der Android in den Abteil schaute, aber kaum eine nennenswerte Reaktion von sich gab. Hieß das, dass da nichts war? Gerade, als sie ihren Mund öffnete, um ihn zu fragen, hörte sie auf einmal Schritte, aber aus der anderen Richtung und konnte noch sehen, wie jemand aus dem Warpfeld gestolpert kam. Das bestätigte also zusätzlich, dass sie das einzige Mittel hier drinnen waren, um sich fortzubewegen und scheinbar gut funktionierten, außerdem schien er den Androiden zu kennen, rief er doch seinen Namen. Sie selbst dagegen hatte noch immer kein Wort aus ihrem leicht geöffneten Mund gekriegt, wobei sie inzwischen auch nicht mehr wusste, was sie überhaupt sagen sollte, die Ankunft des Fremden hatte sie komplett aus der Bahn geworfen. Zayan schien freundlich zu sein, aber was den Fremden anging, hatte sie natürlich keine Ahnung.
So, wie er sich allerdings auf Lillian fixierte und auf sie zukam, als er sie entdeckte, bekam sie das Gefühl, dass sie in Gefahr schwebte, obwohl er (noch) nichts wirklich bedrohliches gesagt oder getan hatte. Automatisch wich sie zurück, schnitt er ihr doch den Weg zum Gang ab, bis ihr Rücken die Wand mit dem Fenster berührte. Er fragte, wer sie war, aber sie antwortete nicht sofort, denn sie war unschlüssig darüber, was sie überhaupt sagen sollte. Ein Teil von ihr wollte Trotz zeigen und nicht ihre Identität einem Fremden preisgeben, ein anderer Teil sagte ihr jedoch, dass es eventuell besser wäre, es einfach zu sagen. „Lillian.“ war schließlich ihre schlichte Antwort, die damit eine Mischung aus beiden Seiten darstellte. Sie vermisste ihre Waffe jetzt mehr als noch zuvor, denn die würde sie nun wohl vielleicht brauchen, aber stattdessen hatte sie bloß ein Gummimesser, was sie noch immer fest umklammert hielt. „Und wer bist du?“ stellte sie einfach die Gegenfrage mit nun überraschend fester Stimme. Falls er sie angreifen sollte, könnte sie es vermutlich nicht mit ihm aufnehmen, aber in ihrem Köpfchen hatte sie schon einen Plan, wie sie ihm zumindest entwischen könnte.

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Zayan
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BeitragThema: Re: Waggon IV | Passagierwaggon   Mo Nov 20, 2017 1:23 pm

Es war wohl zu viel verlangt von einem Androiden, Angst vor offensichtlich körperlosen Schreckgestalten zu haben. Während er die Erscheinung anstarrte, kam lediglich kurz der Gedanke auf, dass die Gute sich lieber mal zu einem Arzt begab, ehe ihm einfiel, dass das sinnlos war. Sie hatte ja keine Substanz, und deshalb fürchtete er sich nicht, da Zayan keine Beschädigung oder sonstige Beeinträchtigung erwarten musste von jemandem, der kein Fleisch und keine Knochen hatte. Und fragen, wo Nile war, brauchte er die auch nicht, immerhin hatte sie keinen Mund. Im Nächsten Abteil war wiederum … nichts, bis auf das Weinglas, das er selbst auf das Warpfeld gestellt hatte. Es stand auf dem Fenstersims, wie kam es da denn hin?
„Hallu Rakshan!“, begrüßte Zay diesen dann, Nummer Drei derjenigen, die seltsam angezogen hier gelandet waren, und winkte ihm nach dem Schließen der nächsten Türe, „Guck mal, sie hat auch was anderes an als vorher und dein Gummibärchen an den Kopf bekommen.“
Report Ende an den Seneschall, genug der Vorstellung und die Lösung des Süßkrammysteriums. Zayan ent- und überging die aufkommende Spannung zwischen den beiden lebenden Organismen in diesem Waggon, sondern guckte sich auch den Rest des Zugteils an, nur um dann zurückzulaufen, das Glas aus dem einen Abteil zu holen, in dem auf einmal zwei Irrlichter schwebten, trug es zu dem zweiten Warpfeld, während die blau schimmernden Flämmchen ihn aufgeregt verfolgten, und stellte es drauf. Auch diesmal verschwand es, und etwas rätselnd guckte der Android wieder auf das einsaugende Dings, wohingegen die Irrlichter sich einen Spaß daraus machten, jetzt die beiden Cyborgs zu attackieren. Sie zischten im Zickzack herum, zwei kalte, immaterielle Flämmchen die teils direkt aufs Gesicht zuschossen und trudelten dann fast hämisch wirkend wieder ab, nur um von vorn anzufangen. Leise quietschend öffnete sich auch die Schiebetür des zweiten Abteils wieder einen Spalt, und der Schwarznebel suppte über den tiefroten Teppich …
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Rakshan
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BeitragThema: Re: Waggon IV | Passagierwaggon   Mi Nov 22, 2017 11:59 am

Der Seneschall nickte nur bei Zayans kurzem Bericht und starrte weiter die Blonde an, die vor ihm zurückwich. Als sie sich endlich als Lillian bekanntgegeben hatte, hatte er schon hinter sich die Türe zugeschoben, verschlossen und war auf zwei Meter an sie herangekommen. Er hatte sie sich auch haargenau angeguckt und festgestellt, dass sie ein Cyborg war. Als sie nun danach fragte, wer er war, bekam sie auch sogleich eine Antwort: “Rakshan. Seneschall der Greenlands. Und du stinkst nach Raitas.“ Den letzten Satz hing aus dem Grund hintendran, damit sie wusste, dass sie jetzt definitiv in Gefahr war. Sollte sie doch versuchen vor ihm wegzurennen, wie der Hase vor dem Jäger. Würde ihr aber nicht groß was nützen. Mittlerweile hatte er sie in die Ecke des Abteils zurückgedrängt und lange würde es nicht mehr dauern, bis er sie zerfleischte. Auch ohne Waffen konnte er sie töten und quälen, das stellte für ihn als erfahrenen Killer überhaupt kein Problem dar. Er wollte also gerade nach ihrer Kehle greifen, da fingen an, kleine Lichter um beide herumzuschießen, weshalb er auf Abstand ging und versuchte das Licht zu packen. Doch entweder es war zu schnell für ihn oder es schlüpfte einfach wieder aus seiner Hand heraus. Er atmete genervt aus und versuchte es, wie eine nervige Fliege zu verscheuchen, was aber auch nur bedingt etwas brachte. Als er etwas leise quietschen hörte und noch dazu etwas dunkles unter der Abteiltür hindurchwaberte, spitzte er die Ohren und ging auf die Abteiltür zu, um sie wieder aufzuschließen und aufzureißen, aber nicht ohne noch einmal nach hinten zu dem Blondschopf namens Lillian zurückzugucken. Na ja, wo sollte sie in diesem Zug schon groß hin? Er würde sich eben später ihr wieder zuwenden. Also drehte er sich mit einem Zischen wieder um, stieg auf den Gang hinaus und knallte die Abteiltür wieder zu.

Danach widmete er sich dem Ort, aus dem der Schwarznebel heraussickerte und stellte sich vor sie Tür, fragend, ob er sie öffnen sollte oder nicht. Er entschied sich aber kurzerhand dafür und erblickte direkt dieses komische Mädel, das nicht mehr ganz so lebendig ausschaute. Eine Augenbraue hochziehend, schloss er die Abteiltür einfach wieder und drehte sich zu dem kleinen Androiden. “Was ist das da drin?“, fragte er und zeigte auf die Tür, aus der der schwarze Rauch hinaussickerte.
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Lillian Mercer
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BeitragThema: Re: Waggon IV | Passagierwaggon   Mo Nov 27, 2017 8:07 pm

Lillian nahm am Rande wahr, was Zayan sagte, aber so, wie er klang, war der Kerl vor ihr wohl mit ihm befreundet. Für einen Moment fragte sie sich, ob das bedeutete, dass Zayan ihr vielleicht auch eigentlich feindlich gesinnt sein sollte, aber im Prinzip spielte es keine Rolle, denn sie schmiss die beiden nun sowieso schon in einen Topf. Damit, dass er hinter sich die Tür zu machte und verschloss, machte er ihren Plan, dessen Ansätze sie schon im Kopf gehabt hatte, so ziemlich zunichte. Vielleicht schaffte sie es trotzdem, ihn irgendwie lange genug von sich abzulenken, um noch die Tür aufzumachen und dann zu verschwinden, aber sobald sie ihren Scan aktivierte und sah, dass seine Arme und Beine Prothesen waren, war sie sich da nicht mehr so sicher. Als er dann auch noch sagte, er wäre ein Seneschall und sie würde nach Raitas stinken, stand ihr der Schock ins Gesicht geschrieben. 'Warum?' schoss ihr durch den Kopf. Warum musste nur ein Kiheda, ein Seneschall sogar, hier sein und sie auch noch als Raitas erkennen? Womit hatte sie das verdient? Eine Perle kalter Angstschweiß lief von ihrer Stirn ihre Schläfe hinab und ihr Herz fühlte sich so an, als würde es jeden Moment aus ihrer Brust springen.
Lillians Auge registrierte sein Gesicht, obwohl es ziemlich schwierig sein dürfte, es zu vergessen, allein schon wegen der sehr auffälligen Augen. Daneben notierte sie sich wie automatisch die Daten, die sie nun über ihn wusste. Rakshan, Kiheda, Seneschall, SeneschallseneschallKiheda. Ichwerdesterben,Erwird mich-töten---- Ihre wirren Gedanken hörten nicht damit auf, sich neben seinem Gesicht, was immer näher kam, als Text zu manifestieren, aber sie hatte nicht vor, kampflos zu sterben. Das nutzlose Gummimesser ließ sie erst jetzt los und es fiel mit einem dumpfen Geräusch auf den Boden, während sie sich nahezu an die kühle Wand hinter sich presste. Seine Kehle schien ungeschützt zu sein, weshalb das wohl ihr bester Angriffspunkt war und sie machte sich schon dazu bereit, ihm dagegen zu schlagen und damit hoffentlich etwas zu bewirken, aber bevor er überhaupt etwas tun konnte, tauchten auf einmal seltsame, blaue Lichter auf, welche ihr einen leisen, erschrockenen Laut entlockten. Für einen Moment wusste sie nicht, worauf sie sich lieber konzentrieren sollte, Rakshan oder die herumschwebenden Flämmchen, aber da letztere nichts weiter zu tun schienen, fixierte sie sich lieber wieder auf den gefährlichen Kerl.
Eigentlich wäre nun ein guter Zeitpunkt, abzuhauen, aber er stand noch immer direkt im Weg, weshalb Lillian sich nicht traute, etwas zu versuchen. Erst, als ein stechender Schmerz durch ihren Kopf schoss, bemerkte sie, dass sie sich noch immer Notizen machte und deaktivierte es nun endlich. Irgendetwas schien ihn zusätzlich abzulenken und ihn dazu zu animieren, zu gehen, aber ihr Körper verblieb komplett angespannt, bis er die Tür hinter sich wieder zuknallte und aus ihrem Sichtfeld verschwand. Sofort fühlten sich ihre Beine an, als wären sie aus Pudding, aber anstatt auf den Boden zu fallen, ließ sie sich auf eine Bank plumpsen und starrte hinab auf ihre Hände. Es fühlte sich an, als hätte sie dem Tod gerade höchstpersönlich ins Auge geblickt, was vielleicht auch stimmte, aber nun nahm sie zuerst die Lichter aktiv war, die noch immer in dem Abteil herumschwirrten. Vermutlich hätte sie das und den seltsamen Nebel beunruhigend finden sollen, aber dafür hatte sie gerade ganz andere Sorgen im Kopf. Sie lebte noch, aber nun musste sie irgendwie weg kommen, bevor er wiederkam und ihr tatsächlich etwas antat. Sie wollte nach Hause, aber sie bezweifelte sehr stark, dass das so einfach sein würde, in einem Zug ohne Türen.
Lillian wollte diese Chance, die sich ihr bot, nutzen, weshalb sie etwas wacklig aufstand und leise zur Tür ging, um vorsichtig durch das Fenster in den Gang zu spähen und zu sehen, dass Rakshan bloß einen Abteil weiter war. Würde der Abstand reichen, um zu einem Warpfeld zu gelangen? Jetzt fiel ihr auch ein, dass das eventuell gar nicht mal so sicher war, aber lieber würde sie dadurch sterben, als durch die Hand eines Irren. Sie spähte in die andere Richtung, wo die Warpfelder waren und damit ihre potenzielle Erlösung von der Gefahr. Sie waren genau da, einen geradezu winzigen Katzensprung entfernt, der durch die lauernde Gefahr aber eher wie eine riesige Schlucht wirkte. Hätte sie doch bloß ihre Waffe, dann gäbe es gar kein Problem... Darüber zu lamentieren brachte sie aber kein Stück weiter, sie musste jetzt handeln. Sofort. Also versuchte sie ihr Glück, riss die Tür auf und sprintete los in Richtung der Warpfelder, betend, dass sie es bis dort hin schaffte.

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Zayan
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BeitragThema: Re: Waggon IV | Passagierwaggon   Mi Nov 29, 2017 9:10 pm

War Zayan völlig schnuppe was Rakshan und dieses Mädchen da veranstalteten, für ihn selber wirkten die zwei ganz nett und überhaupt interessierte ihn gerade eher, wo Nile steckte. Wenn man zwischen den Waggons wechseln konnte, fand sich vielleicht eine Möglichkeit zu ihm zu kommen, wenn er überhaupt noch hier war ... da aber noch nichts verbrannt roch, konnte er nicht in der Nähe sein. Hätte er jedoch aufgepasst, wäre wohl der Hinweis an Raki erfolgt, doch nicht so seltsam zu reden, da er sonst wohl drohte dass sein hyperventilierendes Gegenüber in Ohnmacht fiel, konnte er als Schutzbefohlener nicht so recht gutheißen. Und er hätte sich ein wenig geärgert, die hübschen Fliegelichter verpasst zu haben.
Lillian müsste auch noch leben, jedenfalls hatte bislang kein Körper den Boden berührt als wäre er gerade entlebt worden, und Zayan probierte nur deshalb das Warpfeld nicht aus, weil er hinter sich Gewusel vernahm und hinguckte, was war denn nun wieder? Die gesammelten Daten reichten noch nicht, um abschätzen zu können, wohin das andere Feld ihn führen würde.
"Nur so eine seltsame immaterielle Frau, keine Ahnung wo die hinfahren will. Und sagen kann sie's vermutlich auch nicht.", antwortete er dem Seneschall wahrheitsgemäß und guckte dann fragend, wo rannte Lillian denn auf einmal hin? Vielleicht wollte sie nur nicht im dreckigen Kleid von anderen Frauen gesehen werden, mit denen hatte Zayan irgendwie wenig zu tun und was man so las, war eher seltsam. Raki schien auch nichts damit anfangen zu können, und der als Vampir verkleidete Android legte nur fragend den Kopf schief. Die geisterhafte Gestalt starrte den Seneschall nur für einige Momente aus schwarzen Höhlen an und entschied dann wohl, lieber der Raitas zu folgen. Woher auch immer Raki wusste, dass das blonde Mädchen im süßen, besudelten Kleid eine solche war, die Geisterscheinung schwebte jedenfalls glatt durch ihn hindurch und den Gang hinunter, umgeben von pechschwarz waberndem Dunst, der den Gang flutete. Und das alles hatte keine Substanz, wie Zayans Scanner ihm verrieten, wirklich eine seltsame Sache. Er kratzte sich am Kopf, zuckte innerlich die Schultern und nachdem die Erscheinung durch die nächste Tür geschwebt war, wandte er sich wieder dem Warpfeld zu.
"Ob das auch wo hinführt?"
Ausprobieren würde er es so oder so, fragte sich aber durchaus wohin es ihn brachte, und ob ein Feld vielleicht sogar aus dem Zug hinaus führen würde, das wollte er ja nicht, nur Nile finden wenn der hier war und dann gucken, wo man hier ein halbwegs vernünftiges Abendessen auftreiben konnte.
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Waggon IV | Passagierwaggon
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