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 Waggon II | Transportwaggon

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BeitragThema: Waggon II | Transportwaggon   Sa Okt 28, 2017 3:21 pm

Die Transportwaggons weisen an sich keine große optische Mühe auf. Wände, Boden und Decken sind mit massiven Holz und teils Metallelementen ausgelegt, damit alles sicher und stabil ist. An den Decken sind viele Neonröhren, damit auch alles schön beleuchtet ist. Auch die hintersten Ecken und Lücken.
In einer geordneten Reihenfolge befinden sich hier viele große Kisten, Regale, auch einige Container. Es gibt somit vieles, wo man sich hinter verstecken und draufklettern kann.

Was sich wohl als sehr günstig erweist - Geister und das böse Bündel soll hier ihr Unwesen treiben.
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Beleth
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BeitragThema: Re: Waggon II | Transportwaggon   Mi Nov 01, 2017 3:34 pm

Einstieg Event


Mit einem irritierten Blinzeln betrachtete Bel die holzvertäfelte Wand, die sich nach dem Schließen der Türen vor ihm auftat. Dunkel meinte er sich zu erinnern, dass irgendwas mit Zügen, Raitas und Kiheda thematisch aufgekommen war, doch so ganz sicher, was er nun hier tat, war sich der Assassine nicht. Das grelle, kalte Licht missfiel ihm, es ließ nahezu keinen Schatten übrig, den Beleth eher als die Helligkeit schätzte. Der Versuch, das Visier seiner Scanner zu schließen, war von einem leisen Schaben begleitet, nanu? Irgendwas blockierte da.
Der Hauptmann wandte sich zu den Türen um, die sich zischend hinter ihm geschlossen hatten, und musterte kritisch die Reflektion der Scheibe – was er sah, verwunderte er dann doch. Er hatte keine Ahnung, was das für ein Aufzug sein sollte und wieso er bitte eine Knochenmaske trug, die Gewandung als Sinnbild des Roten Tods gemäß einer klassischen Gruselgeschichte Edgar Allan Poes. Na immerhin besaß jemand eine düstere Form des Humors, wirklich wohl fühlte er sich in diesem Aufzug aber nicht. Die Klinge des Degens, der an seinem Hüft...banddingsbums baumelte, war stumpf, also knotete Bel das nutzlose Zahnstocherchen ab und legte es neben der Tür hin, ehe er sich umsah. Seine Scanner, die der Maske ein noch unbelebteres Aussehen verliehen, überprüfte er die Kisten auf deren Inhalt, soweit dies möglich war, kam aber zu keinem Ergebnis. Was da wohl drin war? Ein Passagierwagen war es jedenfalls nicht und der Gedanke, weder Betty noch Mayhem an seinem Gürtel wiederzufinden, behagte dem Assassinen gar nicht. Vielleicht hatte er ja Glüch und es stapelten sich Schusswaffen in den Frachtkisten ... konnte ja nicht schaden zu gucken. Hoffentlich.
Dennoch warnte ihn sein Instinkt, dass hier irgendwas mehr als faul war, er konnte aufgrund des hohen Energieflusses überall nicht genau herausfinden was los war aber am Ende der Kabine gab es Kraftfelder. Vielleicht sollte er mit dem Degen austesten, was passierte wenn man dort hinein geriet?
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Keeper Prime
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BeitragThema: Re: Waggon II | Transportwaggon   Mi Nov 01, 2017 4:57 pm


Es gab noch nicht wirklich viel, dass Keeper mit eigenen Augen gesehen hatte. Und nun war er nicht einmal dazu in der Lage herauszufinden wie er denn hergekommen war... Doch er war hier. In einem Waggon eines Zuges. Es war ein Frachtwaggon, wie es den Anschein hatte. Hier konnten keine Androiden Platz nehmen oder etwas servieren. Hier konnten Dinge von A nach B gelangen... Zu viele Kisten, Regale und zu kühles Licht untermauerten den Verdacht, dass es kein Zuckerschlecken sein würde, was denn als nächstes geschah.

Es dauert allerdings nicht lange, bis Keeper eines zu gut verstanden hatte. Er trug keine seiner Waffen mehr bei sich. Und ob sein Umhang noch den gewünschten Effekt hatte? Gerade als er ihn mit der Hand hervorziehen wollte, bemerkte er auch, dass er weiße, elegante Samthandschuhe trug. Auch der Rest seines metallischen Körpers war mit Kleidern bedeckt, die denen eines Adligen aus einer längst vergangenen Zeit glich. Sein Umhang war außen zwar noch immer schwarz, doch nun auch von innen rot gefärbt. Es sollte wohl alles an ihm - bis auf den Kopf - an Graf Dracula erinnern... Sehr schauriger Gedanke jemand anderes zu sein...

Nach einem Augenblick der eigenen Besinnung wollte er eine der hölzernen Kisten berühren, als er etwas weiter vor sich bereits einen weiteren Fahrgast erkannte.
Was nun. Sollte er sich ruhig verhalten? Sollte er sich zeigen und damit verraten? Und wer zum Geier war das, der da Rot trug und eine unsagbar seltsame Maske des Todes? Keeper neigte den Kopf leicht zur Seite und hinterließ leider aufgrund eines Schrittes nach vorne, ein - wenn auch leises - Schallen.

Nun da er sich eh verraten hatte, konnte er auch die Fragen stellen, die ihm schon unter den Nägeln brannten.
"Nennen Sie Ihre Bezeichnung? Und was treiben Sie hier?" Während er sprach, pulsierte das Licht im Gesicht und verriet, dass er wohl kaum menschlicher Natur war. Der Andere aber war es, oder etwa nicht? Hier im Waggon war irgendetwas seltsam, denn er bemerkte, dass er keine Scanns durchführen konnte.
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Beleth
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BeitragThema: Re: Waggon II | Transportwaggon   Mi Nov 01, 2017 6:28 pm

Irgendwas konnte dennoch mit seinem Scanner  nicht stimmen, sei es nun das periphere Feld, aber es war sowieso zu vermuten, dass Bel nicht so ganz beisammen war wenn ihm selber nicht mehr einfiel, was er hier genau tat. Doch der Zug fuhr an, was vermutlich einen Ausstieg vorerst ausschloss, und so allein wie er sich wähnte, war Beleth letzten Endes nicht. Die Kisten hatten keinen erkennbaren Öffnungsmechanismus, auch einfach abheben ließ sich ein Deckel nicht. Wieso also war er hier?
Die Blechbüchse (also, die noch mehr Blechbüchse war als Bel selber) machte sich durch einen Schritt voran bemerkbar und statt wie normale Leute zu erschrecken, löste der Klang einen anderen Reflex aus – nach seiner Waffe zu greifen und diese zu heben. Nur hatte er keine, bis auf das Piekeding das er eh schon weggelegt hatte, und ...

Mit einem metallischen Schaben schnellte die Osmiumklinge aus seinem Unterarm, zielgerichtet auf dieses ... was war das denn da überhaupt? Also, es war ein Cyborg, das erschloss sich mithilfe der verräterischen Scans schnell, aber er hatte noch nie einen in so komischem Aufzug gesehen. Nun gut, Bel sollte da lieber mal ganz still sein, aber nichtsdestotrotz hatten Androiden normalerweise keine Allüren, keine von denen die der Raitas angehörten zumindest. Zumindest nicht die, die irgendwelche Macken von ihren Erschaffern übernommen hatten wie den Musikgeschmack. Okay, gut möglich dass es solche Androiden gab aber wieso hier?
Bel entwich ein genervtes Knurren, als er feststellte, dass selbst die Osmiumklinge keinerlei Schärfe mehr hatte, die Schnittkanten sahen aus wie abgefeilt und stumpf, ein besseres Bügeleisen wenn man es anwärmte höchstens. Na großartig. Immerhin war der Eimer höflich und siezte ihn, wieso auch immer, aber gut, Bel konnte dieses Spiel bereits gut genug spielen um Unwissende zu täuschen. Wenigstens für eine Weile. Er fuhr die Klinge wieder ein und stellte fest, dass die Götter ihm seine Kippen gelassen hatten, wenig stilgerecht im Hosenbund. Er zündete sich eine davon an.
"Product Gray, Bauserie Crow-338 für den Geheimdienst.", antwortete er gelassen, es gab tatsächlich mal ein Product mit Namen Grey, könnte sogar noch als aktiv gelten wenn man dessen Einzelteile noch nicht gefunden hatte ... nur Geheimdienst stimmte nicht, das war eher ein Polizist gewesen, und die Baureihe entsprach tatsächlich Bels eigener. Hatte der tote Kollege dieses Mannes bestimmt nichts gegen, wenn er sich die Identität mal kurz lieh.
"Ich bin nicht befugt Informationen über den Grund meiner Anwesenheit weiterzugeben."
, unterband er auch Nachfragen zu diesem Thema, wusste ja selber nicht genau was das hier werden sollte. "Und Sie? Sie gehören nicht zur Einheit, soviel ich weiß."
Toll, keine zwei Minuten hier und schon Raitas am Hals ... das Glück war ihm hold. Wenn Bel nur wüsste, wo Ki steckte ...
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Keeper Prime
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BeitragThema: Re: Waggon II | Transportwaggon   Mi Nov 01, 2017 8:40 pm

Keeper Prime war in der Tat zurückgewichen, denn er hatte das Risiko eines Angriffs kalkuliert. Er selbst trug keine Waffen bei sich, und seine Fähigkeiten würden auch keinen Erfolg garantieren. Dass der Andere aber in einer genau solchen Lage war, war bislang eine Variable gewesen. Unklar. Und aus Vorsicht tat er einen Satz zurück, als der Angriff des "Roten Todes" folgte. Aber zur Belustigung aller Beteiligten erschien es dem Kontrahenten gleich zu ergehen. Und dennoch blieb die Frage. Warum hatten sie keine Waffen?

Die Aufgabe eines Geheimdienstes ist unter anderem die Information des Gegenübers. Und mit Sicherheit würde es Unterlagen, Akten und Daten geben, die die Geschichte des Cyborgs hätte bestätigen können. Aber im Augenblick schien es hier drinnen kaum möglich zu sein irgendeine Verbindung mit der Außenwelt herzustellen. Und doch versuchte er es ein 3. Mal, während er den Anderen musterte. Immerhin hatte er überhaupt eine Antwort bekommen, was schon eher als Unwahrscheinlich eingestuft wurde. Dennoch geschah es und natürlich kam direkt die Gegenfrage auf. Für den Augenblick schien Naivität die Beste Lösung und als einfache Antwort sollte das Folgende genügen. "Im Anbetracht der Lage uninteressant. Sie sind nicht Teil meiner Mission." Immerhin war er ehrlicher, als der Andere. Würde tatsächlich jemand des Geheimdienstes hier sein, ohne dass der Androide darüber Bescheid wusste? Nicht alle Pläne der Zentrale waren aber bekannt, was auch aufgrund der Sicherheit so erledigt werden musste. Also...

Schließlich setzte er sich in Bewegung und trat an den Raucher näher heran, nur um ihn dann zielstrebig mit dem Arm zur Seite zu schieben. Sein Blick blieb nicht am Gesicht des Anderen hängen, sondern hatte etwas anderes weiter Vorne im Waggon im Visier. "Wozu dienen diese Plattformen?" Ob der Andere, der vielleicht länger im Zug war als Keeper selbst, eine Antwort wusste, war zwar fraglich, aber nicht unmöglich. Die Platten waren freigeräumt und keine Kiste oder Container hatte die Sicht versperrt. Vielleicht waren es Gewichtsmesser... Aber warum gab es zwei davon nebeneinander? Und wieso waren sie nicht größer als der Umfang eines kleinen Fasses?

Er drehte den Kopf zur Seite, und widmete sich wieder seinem Mitkollegen der Aktion. "Stellen Sie sich auf die von unserer Seite aus linke Plattform," hallte es gleich darauf. Womöglich klang es nicht nach einer Bitte. Aber der Stimmmodulator des Androiden ließ hier kein eindeutiges Klangbild zu, welches die Stimmung hätte verraten können. Er war neutral... Wohl in etwa... .
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Beleth
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BeitragThema: Re: Waggon II | Transportwaggon   Do Nov 02, 2017 9:18 pm

Glück hatte der Eimer gehabt, mehr nicht, dass selbst Bels stets sicher in seinem Arm verstaute Waffe gerade reichlich wenig nutzte. Allerdings, und zumindest das verriet ihm diese Aktion, schien es dem Androiden so ähnlich zu gehen, oder er hatte keinerlei Elan sich zu wehren, beides wäre für Bel gut erträglich. So aber wich dieser nur zurück, versuchte jedoch keinen Konter. Selbst die Waffen, die sie hatten, waren nutzlos außer um damit vielleicht Brote zu schmieren. Fand der Assassine nicht bis nur geringfügig witzig.
Es kam ihm dabei zugute, dass es keinerlei Chance gab mit der Außenwelt in Kontakt zu treten, er hatte es auch schon versucht und war daran gescheitert. Sein Kontrahent machte sich nämlich nicht die Mühe, sich anständig vorzustellen, so typisch Raitas. Arrogante Bastarde, selbst wenn sie nur aus Metall bestanden. Beruhig dich, Bel. Er verengte nur die Augen, als müsste er das Misstrauen irgendwie fälschen, das war echt.
"Ach ja? Sehr interessant eigentlich, aber nun gut.", erwiderte er mit knurrendem Unterton, sein Kehlkopf gab immerhin so was her.

Wenigstens sein Feuerzeug funktionierte noch und der bläuliche Rauch tat seinen mechanischen Lungen eh nicht mehr weh, nur der Beruhigungseffekt stellte sich halbwegs unvermittelt ein. Er spannte erst wieder an, als der Kerl ungefragt näher kam und ihn dann auch noch einfach anfasste, vermutlich raffte die Maschine den mörderischen Blick als Erwiderung nicht.
"Fassen Sie mich noch mal an und die Hand ist ab.", warnte er diesen mit gefasster Stimmlage vor, vielleicht war das so üblich sich unter Raitas anzutatschen, aber ein weiteres Mal würde er das nicht tolerieren. Die Frage nach den Plattformen ignorierte Bel vollkommen, brauchte schließlich nicht mit jemandem kooperieren, bei dem nicht einmal klar war, ob er entsprechend ranghöher war nach deren Schema.
"Wenn Sie wissen, was dann passiert, stellen Sie sich gern drauf. Ich hab's nicht vor.", erwiderte Bel, der sich abwandte und nach dem Degen griff. Der war an sich zwar nutzlos, flog aber gut, sodass Beleth ihn im hohen Bogen einfach auf das leuchtende Kraftfeld warf. Würde sich ja zeigen, ob das Metall dann explodierte oder etwas anderes geschah ...
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Keeper Prime
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BeitragThema: Re: Waggon II | Transportwaggon   Mo Nov 06, 2017 4:38 pm

Ob der Andere Berührungen mochte oder auch nicht, war irrelevant. Denn im Augenblick befanden sie sich gemeinsam in einem Zugwaggon, der bereits sein nächstes Ziel anvisierte. Und solange sie nicht wussten wo sie denn waren, oder ob sie hier gefangen waren, sollte es völlig egal sein, was der Cyborg, der sich als Geheimdienstler auswies, da Knurrte oder eben nicht. Dass er begann sich eine Zigarette anzuzünden bewies den Mangel an Beherrschung bei den Menschen. Der menschliche Geist war eben doch niemals zu befriedigen.

Aber der Gegenüber verweigerte das Experiment, die Plattform zu besteigen und schleudert stattdessen einen Degen in die Richtung. Da sich aber gerade der Androide in der Nähe der Plattform befand, um sie zu inspizieren, schwenkte dieser ein wenig zur Seite, damit das stumpfe fliegende Metall nicht sein eigentliches Ziel verfehlen sollte. Keeper war in die Hocke gegangen, um das zu berühren, was da vor ihnen lag, und von dem dieses Leuchten ausging. Aber die Aktion des Anderen ließ das eben nicht zu, und der Dolch flog seine Bahn, nur um dann am Ende auf der Plattform zu verpuffen. Weg. Aber war er wirklich weg, oder zerstört? In Moleküle aufgelöst? Wie es schien steckte hier mehr Technik, als es am Anfang den Anschein machte. So erhob sich der Androide wieder und drehte den Kopf zum Anderen.

"Wie sollten es selbst testen," erwiederte er stur und kühl. Dieses Mal hatte er aber die Anrede verändert, denn er sprach nicht mehr vom Opfer des Cyborgs. Aber warum? Was hatte sich geändert? War es die Neugier, die dazu trieb? Desweiteren schien es der KI, dass sie hier gar nicht so allein waren, wie sie zunächst geglaubte hatten. Und so wandte er sich den Kisten zu, die genau vor dem schwarz Gepanzerten standen. "Und sind wir allein?" In der Tat... Er wurde skeptischer, je länger er in dieser Umgebung verweilen musste. Und noch dazu mit jemanden, der sich als etwas ausgab, das er nicht war. Das Product hatte sich nicht vom Fleck bewegt und sogar gedroht. Aber ein Cyborg sollte doch seinen Platz kennen, oder? Keeper musste eine Verbindung herstellen, um herauszufinden, wer der Gegenüber denn war. Aber solange das ohne Erfolg blieb, musste er auf den Anderen eben doch bauen. Grotesk.
Langsam klopfte er auf das Holz einer der Kisten, und hallte es stumpf wider. Aber dennoch konnte er so nicht herausfinden, was in den Kisten war. "Helfen Sie mir den Deckel aufzuschieben!" Ob der Mensch denn diesmal gehorchen würde? Denn schließlich musste er dieses Mal nichts alleine machen. Und der Aufwand war gering.
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Beleth
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BeitragThema: Re: Waggon II | Transportwaggon   Mi Nov 08, 2017 7:31 pm

Es brachte wenig, die Maschine auf Dinge hinzuweisen, Bel vergaß das allzu gern. Man nannte es zwar künstliche Intelligenz, aber diese Biester hatten eher eine Art selektive Wahrnehmung, was sie verarbeiten und lernen wollten und was nicht. Benehmen gehörte nicht dazu und auch dass diese vermeintliche Autorität, die der Blecheimer zu haben glaubte, bei dem Cyborg gegen eine Wand lief, schien ihm nicht aufzufallen. Entweder, Bel log und war kein Raitas, dann würde er swieso nicht tun was der andere wollte, oder er war einer und tatsächlich vom Geheimdienst, in dem Falle würde er keine Befehle akzeptieren, so lange der andere seinen Rang nicht angegeben hatte. Der Status quo: der Zug war angefahren, sie waren immernoch allein, es hatte sich nichts getan und ein paar offene Fragen bedurften Klärung. Wichtigere als „Wer bist du wirklich“ und sinnbildliche Schwanzvergleiche.

Der Degen war vom Nichts verschluckt worden, der Sog erfasst von Bels Scannern die insoweit immerhin noch funktionierten. Reine Höflichkeit und mangelnde Kindischkeit, dass dem Kerl das Ding nicht an den Kopf flog – auch wenn es nun wirklich keinen nennenswerten Effekt gehabt hätte außer „Klonk“. Das Verschwinden der Nicht-Waffe hatte aber den Wunsch noch weiter verringert, damit in direkten Kontakt zu kommen. Er sagte nichts zu der wiederholten Aussage des Androiden, diesmal sie beide als Testperson umfassend, sondern zog nur noch mal  an der Zigarette, die zarten Dunst an den vielen Neonröhren herumwabern ließ.
„Weder lebende noch mechanisch konstruierte Lebewesen zu entdecken.“
, äußerte er das, was seine Scanner ihm längst verraten hatten, kein Wärmebild, keine Überprüfung nach unabhängigen Strukturen eines Androiden oder dergleichen – zumindest oberflächlich. Was in diesen Kisten war, konnte er nicht sehen, weshalb auch immer das X-Ray nicht durchkam. Aber der Blechkopf hatte recht … es fühlte sich nicht so an als wären sie allein, ein Instinkt vielleicht, wobei selbst dann der Androide ja nichts merken dürfte.
Er verzichtete darauf zu fragen, wie das Zauberwort lautete, aber eher nur weil es im Falle eines Kampfes nicht so toll für ihn aussah als dass er sich komplett verweigern konnte. Spielte er eben mit, Möglichkeiten den anderen hinterrücks zu töten, gäbe es bei vermeintlicher Vertrauensbasis mehr.
„Hm.“, machte Bel, trat die Zigarette aus und ließ abermals die Osmiumklinge aus seinem Arm schnellen. Sie war zwar weiterhin nutzlos, aber genügte immernoch als Hebel – diesmal war er dran, den Androiden etwas beiseite zu schieben und stemmte einen der beachtlich schweren Deckel der Kiste ein Stück auf – weit genug, dass dieser mit den Fingern den Deckel greifen und anheben könnte. Was da drin war, interessierte tatsächlich auch Bel sehr.
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BeitragThema: Re: Waggon II | Transportwaggon   

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