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 Town full of Foxes

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AutorNachricht
Hakurai
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BeitragThema: Town full of Foxes   So Sep 03, 2017 2:29 am

>> Crafty Tube
>> Südbezirk, Down-City
>> Früher Mittag


Ein eher ereignisarmer Vormittag lag hinter Haku, der erst am vorangegangenen Abend in Neovine angekommen war. Dauerte eine Weile, sich den Gestank der Reise und der Tunnel aus dem Fell zu putzen, und dann hatte er sich ein wenig den Rest der Nacht auf den Straßen um die Ohren gehauen. Sie brauchten ein paar Sachen für den bald bevorstehenden Winter, also war er losgezogen sie in Neovine zu beschaffen. Zwar wären die anderen Outlands auch in der Auswahl gewesen, allerdings brauchten die ihre Ressourcen selbst – zumal Haku ja eh gern hier war, Kontakte pflegen und sein eigentliches Ziel verfolgen, dem Creator irgendwann mit der Pfote den Kopf zu zertreten. Wenn es diese ominöse Machtfigur überhaupt gab. Wenn nicht, zertrat er eben alle die er wollte.
All das machte aber eben ziemlich müde, gerade nach langer Reise in der Regel zu Fuß war es ja auch nicht verwerflich ein wenig Ruhe zu brauchen. Der Mutant schlief ja im Allgemeinen sehr gern, und im kleinen Kiheda-Versteck des Südbezirks war es zwar zugig, aber sicher genug um immer mal wieder irgendwo ein Nickerchen zu machen. Da es müffelte, wie man es nun mal in der Kanalisation erwarten würde, schlief er bevorzugt auf einem recht sperrigen Regal etwas abseits, wenn man sich einrollte, passte er drauf und es stank nicht so sehr wie direkt am Boden, also pennte er da. Ab und an baumelte mal der Schweif, mal ein Arm nach unten, es hatte Vorteile wirklich immer und überall schlafen zu können, gerade in einem nicht allzu komfortablen Versteck. Lediglich eine Decke hatte er sich aus einem der Betten, die es gab, gemopst und oben auf das Regal gelegt, in dem Bauteile und größere Kisten gelagert wurden.

Trotz der draußen schon manchmal Einzug haltenden Kälte hatte er relativ wenig an Kleidung mitgenommen und ebenfalls nicht angemessen viel am Leib – im Vergleich zur Kälte in der alten Militärbasis war das ja auch lächerlich, wenn man Fell hatte, eins seiner Obergewänder hatte Haku als Decke herangezogen, der Rest seiner Kleidung war eher schlicht gehalten. Mal sehen ob er jemanden fand, der seine robustere Reisekleidung wusch, die brauchte er ja dann für den unbemerkten Rückweg wieder. Es würde dennoch ein paar Tage dauern, bis er sich auf den Rückweg machen würde, ein wenig Erkunden, einkaufen, ausruhen, und dann wieder zurück zum Fuchsbau. Nur jetzt, um die Mittagszeit wo es eventuell sogar sonnig und fieslich hell war, machte er lieber ein Nickerchen, eng in seinen Schweif eingerollt und unter seiner improvisierten Decke auf dem Regal. Sowohl das Schwert als auch die Reisetasche des Seneschalls hingen an irgendeiner hervorlugenden Stange am Regal, war ja auch nicht viel Relevantes drin und außerdem wäre ein Kiheda reichlich bescheuert, die nach Mutant riechende Tasche eines Mutanten zu klauen, der diese leicht wieder über den Geruchssinn finden könnte.
Er wachte zwar immer mal wieder halb auf, war aber gewohnt zu schlafen selbst wenn Welpen über einen drübertobten oder andere Kiheda irgendwas bequatschend vobeikamen, sodass er zwar ab und an mit den Ohren unter der Decke (die auch ein wenig den Geruch abhielt) wippte, aber nicht wirklich wach wurde und auch nicht aufhörte, halblaut vor sich hin zu schnurren, um genau diesen Zustand beizubehalten.
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Shun Oosawa
Admin
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Beiträge : 33
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BeitragThema: Re: Town full of Foxes   Sa Sep 16, 2017 12:23 am

Es war keine Seltenheit, dass der junge Untermarshall alleine durch die Gegend striff, auch wenn seine Zieheltern davon alles andere als begeistert waren. Irgendwann hatte er es sich angewohnt, auch außerhalb von Missionen sich in den Outlands und innerhalb von Neovine aufzuhalten, einfach mal dort spazieren zu gehen und sich alles anzusehen. Die Umgebung und die Wesen dort zu beobachten, wie die Welt sich entwickelte. Auch mal die Ruhe zu genießen. Er morchte es, auf solchen Weg neues zu lernen, indem er einfach nur beobachtete. Sich selbst von Dingen zu überzeugen, die über die Welt in Büchern niedergeschrieben wurden. Und wer weiß, um irgendwann selbst eines zu schreiben, wo er sämtliche Irrtümer aufdecken würde? Abwegig war es nicht, schließlich war er durchaus Schreibbegeistert.
Doch heute führte ihn sein Weg nicht aus Oblivion und den Wastelands, um sich neues Wissen anzueignen, seine Ruhe zu haben oder einfach etwas Bewegung zu kriegen. Heute war er in den frühsten Morgenstunden aufgebrochen, um nach Neovine zu reisen, da er dort einige Erledigungen machen wollte. Einerseits eigene, da er neue Teile brauchte, andererseits um 'geschäftliches' für die Kiheda am örtlichen Outpost zu besorgen. Dieser Auftrag war kurzfristig aufgekommen und da sonst keiner da gewesen war, der diesen entgegennehmen konnte, hatte sich Shun diesen schnell gekrallt und war davon gehuscht, bevor ihn jemand aufhalten konnte. Würde er eben zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

Mit seinem geliebten Androidenfuchs Fen, welchen er wie immer auf den Schultern trug, war er am frühen Mittag auf der Insel angekommen. Während der Reise hatte es keine großen Probleme gegeben, ganz im Gegenteil. Einer seiner Untergeben konnte ihn den halben Weg mitnehmen, weshalb er viel früher angekommen war, als gedacht. Er hatte mit den ersten Abendstunden gerechnet. Doch wo die Sonne gerade Mal ihren halben Weg hinter sich gelassen hatte, war er aus dem Schmugglertunnel getreten, hinein in die Kanalisation der Down-City des Südbezirkes, wo er sich als aller erstes auf direkten Weg ins Crafty Tube begab. Den komplizierten und sehr ausgeklügelten Mechanismus - welchen er sehr bewunderte -, um zum Kihedaoutpost zu kommen, hatte er zügig hinter sich gelassen. Unterwegs war er schon einigen anderen Kiheda begegnet, doch abgesehen von eine knappen 'hallo' schenkte er ihnen keine Beachtung. Schließlich hatte er noch was für. Zudem war er nicht der Typ, der fröhlich mit anderen schwatze, vor allem nicht mit Unbekannten.

Im Crafty Tube ging er erst dem Auftrag nach. War auch in wenigen Minuten erledigt. Der Weißhaarige ist zum aktuellen Boss des Outpost gegangen und hat dort ein paar Unterlagen abgeholt, die er Yoru in nächster Zeit übergeben sollte. Was darin war, las er nicht. Ging ihm ja nichts an und sein Rang erlaubte es wohl kaum. Anschließend ging er kurz in eines der Quartiere, welche den 'Pendler'kiheda zur Verfügung gestellt wurden und zog sich dort um. Da es wohl nicht so gut wäre, in seinem recht auffälligen Outfit durch Neovine zu gehen, entschied er sich für eine schlichtere und ziviliere Ausstattung. Einen schlichten anthrazit farbenden Yakuta, mit farblich passendem Haori. Dazu schlichte Zori und weiße Tabis. Seine Maske konnte er nicht tragen, was er alles andere als morchte. Ohne sie fühlte er sich in der Öffentlichkeit etwas ungeschützt und angreifbar. Was er natürlich niemals freiwillig zugeben würde.

Wo Shun aus den Quartieren trat, beobachtete er die anwesenden Kiheda Vorort. Schon seit er angekommen war, hatte er bemerkt, dass hier eine komische Stimmung herrschte. Es war still, schon beinahe angespannt. Lauernd. Prüfend blickte er sich um, erkannte aber keine Ursache, welche diese Stimmung herbringen konnte. Also musste er den Gesprächen der Anderen lauschen. Nur einzelne Wortfetzen bekam er mit, doch die meisten bestanden aus: ,,Das wäre meine Chance aufzusteigen!" - ,,Er ist so eine leichte Beute, wenn er schläft!" oder ,,Aber wenn er es mitbekommt und aufwacht, sind wir alle tot."
Skeptisch zog der Junge die Augenbraue zusammen und versuchte des Rätsels Lösung zu ermitteln, da stupste Fen ihn gegen die Wange und deutete mit der Pfote etwas Abseits. Der Geste mit dem Blick folgend, entdeckte er schnell jemanden, wo ihm direkt klar wurde, warum die Rang unteren Terroristen so herumscheuchten. Etwas um das riesige Becken schreitend, welches sich mitten im Raum erstreckte, blieb er schließlich ungefähr zwei Meter vor einem Regal stehen und blickte zu dem schlafenden, weißen Fellbündel auf. Ruhig stand er da und erhob genauso ruhig, ohne jegliche Aufregung oder ähnliches in der Stimme mitschwingend: ,,Hallo, Seneschall Hakurai."


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Hakurai
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BeitragThema: Re: Town full of Foxes   So Sep 17, 2017 2:10 pm

Haku fände es weit besser, wenn statt eines Kellers im Untergrund ein normales Haus, oder von ihm auch aus eine alte Lagerhalle zur Verfügung stünde, wo man sich ausruhen konnte. Irgendwas, wo nicht alle auf einem Haufen wuselten, das Versteck war wirklich recht klein geraten im Vergleich zu dem Platz und der Privatsphäre, die der Seneschall sonst so gewohnt war. Nicht dass er mäklig wurde, er konnte überall schlafen und das Regal war auch nicht zu hoch, als dass er Höhenangst bekam, aber als Mutant hatte er halt tierische Sinne und die wurden leicht gestört bei dem Gewusel, das ständig herrschte. Leute kamen und gingen, und durch die große Kuppel und das Wasser hallte ja auch alles noch so schön... War nicht das erholsamste Nickerchen aller Zeiten. Wirklich etwas aufschnappen tat Haku ebenfalls nicht, ahnte und und interessierte sich nicht bezüglich der Tuschelei und heimlichen Mordgedanken. Sicher, er kannte die Regeln, aber wieso sollte er Angst vor diesen Leuten haben, die doch offenkundig Angst vor ihm hatten? So wie sein Vater es ihm einst gesagt hatte: wenn sie dich fürchten, werden sie nicht angreifen. Allerdings hatte er vor einigen Jahren diese Regel erweitert um: ...es sei denn, sie sind dumm oder verzweifelt. Er wäre schon aufgewacht, hätte jemand es ernstlich versucht.

Nervig war das Gebrummel in der Ferne dennoch, aber kein Grund sich außer kleineren Gesten zu rühren. Erst die leisen, näherkommenden Schritte holten den Fuchsmutanten ein bisschen weiter aus seiner Dösigkeit, da diese im Vergleich doch sehr dicht herankamen. Die weißen Ohren zuckten unter der provisorischen Decke, ohne jedoch Anzeichen akuter Bedrohung wahrzunehmen. Dafür dann aber eine Stimme, die dafür sorgte dass das Fellknäul sich etwas entwirrte, kurz peitschte der Schweif über die Kante des Regals und dann tauchte unter dem Deckengewand wieder Licht auf, ah, da konnte er also sehen was los war. Nun, oder eher weniger, aber immerhin wer dort stand. Auf den ersten Blick ein unbekanntes Gesicht, ähnlich gekleidet wie Haku selbst und damit nur vielleicht den Wastelands oder Greenlands zuzuordnen, woher er seine Sachen ja meist holte, aber spätestens an das nach Metall und Fell riechende Knäul bei dem Jungspund hätte er sich erinnert. Interessiert hob sich ein Ohr und Haku setzte sich auf, um zumindest das Gewand wieder überzuziehen, um sich die Wärme noch etwas zu erhalten.
"Kennen wir uns?", fragte er und gähnte dann erst einmal herzhaft, ehe er ergänzte, "Hallo."
Sein Blick schweifte einen Moment, und die Kiheda die er erfasste, wichen ihm aus, wirkten mit einem Mal sehr beschäftigt mit irgendwas. Haku schmunzelte leicht, sich bestätigt sehend, und guckte dann wieder zu seinem unverhofften Besuch herab. Putzig, wäre es kein Kiheda und Cyborg könnte er sich durchaus vorstellen ihn mitzunehmen. Von der Haarfarbe passte er ja schon mal dazu.
Ohne Umschweife drückte Haku sich dann von der Kante ab und sprang nach unten, fast lautlos auf dem Pfotenballen landend – hier drin musste er sich nicht verstecken, eine sehr angenehme Tatsache, und schnupperte etwas emsiger, ob der Geruch ihm mehr darüber verriet, wen er vor sich hatte. Wundern wollte es ihn aber nicht per se, mit richtigem Rang und Namen angesprochen zu werden, gab nicht viele Mutanten in oberen Rängen und noch weniger die regelmäßig nach Neovine tingelten, zumal er schon mal was von irgend so einer Datenbank gehört hatte. Der Junge war kein Mensch, womöglich hatte er dadurch ja Zugriff? So oder so, wenn er keinen Grund gehabt hätte, war anzunehmen dass man Haku nicht geweckt hätte ... also wartete er ab, was das wohl sein könnte.
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Shun Oosawa
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BeitragThema: Re: Town full of Foxes   Mi Dez 20, 2017 9:40 pm

Verwundert darüber, dass der Seneschall Shun nicht kannte oder nur erkannte, war er reichlich wenig. Warum sollte dieser auch? Sie waren sich so gut wie nie begegnet und auch nie direkt. Er selbst hatte den Fuchsmutanten nur aus der Ferne gesehen, wenn er seine Eltern ins Hauptqauartier begleitet hatte, wenn wieder mal eines der Seneschalltreffen anstand. Da er legendlich Untermarshall war, kam er sie mit in den Besprechungsraum oder in die Nähe davon. Es war allgemein schon erstaunlich, dass sein Rang zu solch einer Sitzung dort herumtiegerte. Zudem war es wohl wirklich zu viel, wenn man von einer der fünf großen Köpfe erwartete, wenn sie sich jeden dahergelaufenen Rang anderer Outlands einprägte. Dies würde wohl selbst sein Vater nicht schaffen und dieser war wahrlich ein Genie.
Doch wenn der Langhaarige den ebenso Weißhaarigen nicht kannte, musste er sich eben vorstellen. So war eben der Lauf der Dinge. ,,Vermutlich nicht, nein. Wenn ich mich vorstellen darf, mein Name ist Shun Oosawa, Kaplan und Untermarshall der Wastelands, somit dem Seneschall Kurosawa Yoru untergeben." Wie so oft, wenn er sich jemanden vorstellte, gab Fen ein Bellen von sich, um sich ebenso vorzustellen. ,,Und das ist Fen", fügte er somit noch hinzu, woraufhin der Fuchs zufrieden mit dem Schweif peitschte.

Ruhig sah der Kleinere zu, wie der Mutant nun völlig aus seiner Schlafpose ging und vor ihn auf den Boden sprang. Andere wären zurück gewischen, sei es aus Furcht oder aus Respekt, Shun blieb stehen, wo er war. Er empfand, dass es nicht nötig war und dachte sich, dem Älteren wäre es eh schnurzegal und würde es gar nicht beachten. Dachte sich zusätzlich noch, wo er noch die Verschlafenheit im Gesicht seines Gegenübers vernahm, dass er sich vielleicht doch an den Jungen mit Fuchs erinnerte, nur eben in diesem Moment nicht. Einfach, weil er gerade erst erwacht war. Aber mal sehen.
Bevor er weiter fortfuhr, beobachteten die gelben Augen die Bewegungen Haku's. Wie dieser schnüffelte, die Ohren und der Schweif sich bewegten. Zugegeben, Mutanten waren wirklich sehr faszinierende Wesen, so wie der junge Cyborg fand. So hegte er auch ein persönliches Interesse daran, mit dem Seneschall der Hazardlands ins Gespräch zu kommen. Stellte sich nur die Frage, ob ein Gespräch wirklich zu stande kam.

,,Bitte verziehen Sie, dass ich Sie aus Ihrem Schlaf geweckt habe, Seneschall. Bestimmt ist es Ihnen schon längst selbst bewusst geworden, doch scheint Ihre Präsenz hier einigen den Anlass zu geben, den Gedanken dafür zu hegen, in ihren Rängen aufzusteigen. Ich bin mir sicher, dass dies für Sie kein sonderliches Problem darstellen sollte, doch ist es wohl offensichtlich, dass dies für einen erholsamen Schlaf keine richtige Umgebung bildet." Seinen Blick kurz durch die Halle gleiten lassend stellte er fest, dass neugierige Blicke auf den zwei Weißschöpfen lagen. Etwas anderes hätte er wohl auch nicht erwarten können. Schlussendlich widmete er sich wieder Haku zu. ,,Zudem muss ich gestehen, dass es mich auch persönlich interessiert, weshalb ein Seneschall sich hier befindet." Während er sprach, beschloss Fen von den Schultern seines Herrchens zu springen und um Haku herumzugehen, um diesen genau zu inspizieren.

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Hakurai
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Beiträge : 21
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BeitragThema: Re: Town full of Foxes   Do Jan 04, 2018 12:13 pm

Haku war nicht groß verärgert, dass der fast Fremde ihn geweckt hatte – er hätte sehr viel zu tun, wenn er jedes Mal sauer werden müsste deshalb, denn der Seneschall schlief viel und gern und dementsprechend war die Chance relativ hoch, irgendwann mal geweckt zu werden. Er hätte ja fast nur noch schlechte Laune dann und der Stress musste ja nicht sein. An den Jungen, der da unten stand, hatte der Mutant keine tiefreichenden Erinnerungen und vermutlich wäre ihm die Gestalt schon allein wegen der ungewöhnlichen Begleiterscheinung aufgefallen, wenn mehr als periphere Wahrnehmung schon mal stattgefunden hätte. Verpennt wie er war mochte es täuschen, aber die gegebenen Informationen kamen an und wurden registriert und abgewogen. Ein kleiner Untermarshall also, unter Kuro-kuns Fuchtel. Na, gab Schlimmeres. Und das Fuchswesen interessierte ihn sowieso mehr, das soeben Laut von sich gegeben und einen Namen hatte – dessen zufriedenes Schweifwedeln veranlasste Haku, ebenfalls nach seiner Landung eine solche Geste verlauten zu lassen.
Er hopste also herunter und scherte sich tatsächlich nicht, ob da nun jemand zurückwich oder nicht, sprach eher für Rückgrat des Knirpses, dass er es nicht tat.  Ja doch, konnte sein, dass er den schon mal im Schlepp von Kuro-Kuro und seinem Gefolge gesehen hatte, aber sich das dann auch zu merken war was anderes. Der Geruch jedenfalls kam ihm nicht bekannt vor, verkündete aber, dass der Junge die Wahrheit sagte. Er hatte sich zwar umgezogen, wie es schien, roch aber ebenso wie das Tier nach Wastelands. Wobei … Tier? Der Fuchs roch auch nach Metall und elektrischer Spannung, was Haku leicht die Ohren anklappen ließ, aber nur wenig. Dass er dabei angestarrt wurde, kümmerte Haku nicht, denn das wurde er in fremdem Terrain ohne Tarnung oft.

Der Mutant gähnte abermals ohne den Anstand, dabei die Hand vor Mund und Fangzähne zu halten, blinzelte und starrte den jungen, nach Cyborg riechenden Kerl dann einfach an, als würde dieser an Haku vorbei reden. Er guckte zu, wie dieser sprach, sich zum Inneren des unterirdischen Raums wandte um seine Worte zu unterstreichen. Auch ohne ebenfalls hinzusehen, wusste Haku was er meinte, zog sich erst mal die leicht zerknitterte Schlafkleidung zurecht und legte leicht den Kopf schief.
„Sie stinken nach Gier und Angst. Keiner hier wäre imstande, mich auch nur im Schlaf zu töten, mich würde nur interessieren, ob wirklich welche dumm genug sind es zu probieren.“, erwiderte er mit einem Schulterzucken, „Und wenn sie es gemeinsam versuchen und schaffen … wer ist dann der wirkliche Sieger? Sehr fürsorglich dennoch, junger Freund~“
Er würde dran denken, wenn er sich nachher wieder hinlegte. Es war so, wie Sein Vater ihm vor fast 30 Jahren gesagt hatte – wenn sie dich fürchten, werden sie nicht wagen, dich anzugreifen. Und Hakus Ergänzung war – es sei denn, sie sind dumm oder verzweifelt. Eigentlich wartete er nur darauf, um denjenigen dann zu zerlegen und ein Exempel zu statuieren … aber bis dahin tat die Faulheit ganz gut. Er guckte also dem Fuchswesen hinterher, das nach unten hopste und anfing, ihn zu umwandern. Etwas irritierend, Haku vermutete dass das kein natürliches Lebewesen war, aber es verhielt sich fast so.
„Einkaufen.“, antwortete er dann schlicht, „Der Winter kommt.“
Müsste ja als Info eigentlich reichen, die Hazardlands waren unberechenbar und nur die Härte mit der die sowieso schon schwierigen Klimabedingungen zuschlagen würden, änderte sich im Lauf der Jahreszeiten. Mutanten konnten das in der Regel ab, aber gerade die Kinder und menschlicheren Kiheda waren auf Versorgung angewiesen und die musste ja irgendwer beschaffen. Wieso nicht der Seneschall selbst? Haku drehte sich einmal um sich selbst, der Laufbahn des Fuchses nachfolgend, und dabei aufpassend dass das Auftreten der breiten Pfoten diesem nicht zu nahe kam. Dann hockte er sich hin und schnappte sich das Kleintier, um es ebenso inspizierend vor sich hochzuheben, einfach weil er es konnte. Das Fell unter seinen scharfkralligen Fingern fühlte sich nicht wie sein eigenes an, welcher Art konnte er nicht so recht bestimmen, auch nicht mit intensiv dran Schnuppern.
„Soso, und was macht ihr hier?“, fragte er das mechanische Ding in ruhigem Tonfall, als hätte er sich bislang schon nur mit diesem unterhalten, genauestens auf die Bewegungen und Reaktionen achtend, ob sie auch unter Tieren verständlich waren, „Es gibt hier sicherlich auch einige, die gerne Untermarshall wären, weißt du~?"
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