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 Beleths Zimmer

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BeitragThema: Beleths Zimmer   Mi Aug 09, 2017 2:28 pm



Bels Zimmer ist recht karg eingerichtet und verfügt gerade einmal über genug Platz zum schlafen, arbeiten und ab und an einen Streuner aufpäppeln. Es gibt zwar noch einen Nebenraum, der aber stets verschlossen ist und anders als die Eingangstür merklich besser gesichert. Bis auf eine Kommode mit Kleidung und Waffen gibt es kaum persönliche Gegenstände. 
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Beleth
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BeitragThema: Re: Beleths Zimmer   Mo Aug 14, 2017 6:02 pm

Cf: http://neovine-animerpg.forumieren.com/t315-park-des-lichtes#1290 (+ Ki)

Letzten Endes kamen sie lebend am Hauptquartier an und das war schließlich die Hauptsache, nicht wahr? Bel rissen nicht die Arme ab und eine Heckscheibe musste auch nicht zerschossen werden, er hielt also den Rest der holprigen Fahrt den Mund und passte mittels Scannern auf, dass ihnen niemand zu nahe kam, weder Einheiten noch Drohnen – und wenn doch, warnte er sie. War aber auch das Einzige, was er verbal noch zur Heimreise beitrug. Hatte auch genug damit zu tun, nicht selber durch eine der Scheiben zu fliegen – egal welche.

Es war auch nicht mehr kaputt als vorher, was vermutlich mit einem Wunder zusammenhing, als der Wage letztlich stoppte und Ki ausstieg. Gab erst einmal keine verletzungsfreie Möglichkeit, dasselbe zu tun, dashalb wartete Bel bei offener Tür – und mit offener Tür war es vermutlich nicht schlimm, wenn er sich auf den Trubel noch eine Kippe gönnte. Die Jugend, also wirklich.
"Jap.", stimmte er ihr nur kurz zu, hatte auch kein Problem damit sich, obwohl ja sonst unversehrt, erst mal schieben zu lassen. Er war schon in weit schlimmerem Zustand wieder hierher zurückgekommen, und hasste die Tatsache selbst ein Cyborg zu sein so sehr, dass er sich auch nicht genierte wenn was von diesem Mistzeug kaputt war. Auch wenn er schon froh war, nicht doch kriechen zu müssen, der Versuch wäre zumindest weit weniger ehrwürdig.
Da Ki es zwar gern versuchen konnte, aber keine zwei Meter Cyborg allein aus dem Auto zerren konnte, half Bel dennoch so gut es ging mit, und wechselte vom einen Sitz in den anderen. Letzten Endes war eine Mechanikerin ja auch nichts anderes als eine Krankenpflegerin für Maschinen, man nannte es nur anders, damit niemand Schraubenschlüssel und Wattetupfer verwechselte. Der Rollstuhl war sowieso für etwas größere Last ausgelegt, ansonsten hätte das mit dem selber helfen schon noch irgendwie geklappt. Aber ehrlich gesagt, er war erschöpft und der Elan noch groß irgendetwas zu tun heute hielt sich sehr in Grenzen. Also leistete er seinen Beitrag durch wach bleiben, bemerkte auch aktiv nicht einmal wirklich, dass die Kleine hinter ihm sich solche Gedanken machte. Alles gut, er lebte schließlich noch.

"Du kannst dein eigenes Frühstück gleich mitbringen.", sagte er, anklingen lassend dass sie es mal gleich vergessen konnte gleich mit werkeln anzufangen sobald die Sonne aufging. Wenn sich die Gelegenheit bot, fand Bel, konnten sie gleich gemeinsam frühstücken. Seine Tür war wie immer nicht abgeschlossen, wäre ja auch blöd sollte er einmal nicht wieder zurück kommen und dann erst mal ein Aufbruchkommando die Tür entriegeln müssen. Außerdem konnte es immer mal jemanden geben, der einen Schlafplatz brauchte, Bel war da unempfindlich. Es gab sowieso nicht viel an Persönlichen Gegenständen, überhaupt verriet nur die fehlende Staubschicht und eine unordentlich beiseite geschobene Bettdecke, dass hier überhaupt jemand wohnte.
"Ins Bett schaff ich es wohl allein. Und du wolltest ja auch schon längst schlafen, mh?", gab er subtil den Startschuss, sich endlich in die Federn zu hauen – denn auch für ihn war dafür höchste Zeit.
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Ki
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BeitragThema: Re: Beleths Zimmer   Mi Aug 16, 2017 6:37 pm

Im Zimmer angekommen, sah sie sich erstmal kurz um. Sie war hier noch nie gewesen, schließlich machte sie sonst keine Hausbesuche, da alle mit ihren Weh-Wehchen zu ihr kamen. Bel besaß wirklich nicht viel, aber das verwunderte die Mechanikerin auch nicht weiter. So war ihr Hauptmann nunmal. Sie beschäftigte sich auch nicht weiter damit, weil Bel ihr auch schon antwortete. Sie sollte ihr eigenes Frühstück gleich mitbringen? Ihr Gesichtsausdruck hellte sich direkt auf. Das hieß, dass der Ältere gemeinsam mit ihr Frühstücken wollte und sie musste sagen, dass sie das durchaus toll fand. Vor Allem, weil sie entweder gar nichts zum Frühstück aß oder wenn nur alleine und dann reduzierte sich das auch nur auf eine Scheibe Brot mit irgendwas drauf. Und die Idee des Größeren fand sie deshalb auch wirklich toll. “Nagut~ Dann bring ich morgen was mit!“, säuselte sie als Antwort und drehte den Rollstuhl so, dass Bel mit wenig Aufwand ins Bett gehen konnte.

Auf die Aussage hin, dass sie schon längst schlafen wollte, musste Ki lächelnd seufzen. Das war wohl eher so gemeint, dass sie jetzt endlich ins Bett gehen sollte. Die Grünhaarige wusste nicht, ob es wirklich so war, aber schien der Größere doch so, als würde er sich um die Mechanikerin sorgen. Schließlich war es nicht Neues, dass sie viel zu wenig aß und schlief, wenn sie in ihre Arbeit vertieft war. Und sie fand, dass es so wirkte, als würde der Braunhaarige ihr diese dummen Angewohnheiten austreiben wollen. Doch, ob das so einfach ging, konnte selbst sie nicht mit Gewissheit sagen.
“Also gut, dann Gute Nacht und schlaf gut~ Wir sehen uns dann morgen früh, Paps~“ Nicht merkend, wie sie ihren Vorgesetzten gerade genannt hatte, verließ sie lächelnd das Zimmer und schloss die Tür hinter sich.



Am nächsten Morgen – beziehungsweise, was Ki als Morgen empfand; es war 12 Uhr – kam sie mit einem Korb, der alles enthielt, was man zum Frühstück so brauchte, an Beleths Tür und klopfte. Sie wollte schließlich nicht unhöflich sein und einfach reinkommen, also wartete sie bis der Ältere ihr die Erlaubnis erteilte, einzutreten. Da sie selbst nicht wusste, was man so zum Frühstück aß, hatte sie einen andern Scamaton gebeten, ihr etwas zusammenzustellen. Das hatte dieser auch mit Freude getan, worüber die Mechanikerin sehr froh gewesen war.
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Beleth
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BeitragThema: Re: Beleths Zimmer   Do Aug 17, 2017 7:22 pm

War auch nicht üblich, dass Bel Gäste hatte, wozu auch wenn es Meetingräume gab, aber da er sowieso nichts verfängliches hier herumliegen hatte, war das kein Problem. Und es gab auch keine andere Möglichkeit, außer bei der Mechanikerin auf dem Fußboden zu schlafen. Er war zu alt für Pyjama-Partys und brauchte zu kaputten Knien nicht auch noch einen verspannten Nacken. War ja noch nicht alles umgebaut, von daher war er froh über sein eigenes Bett. Und da Ki jetzt müde war und morgen auch noch mal Krankenschwester würde spielen dürfen, hatte man auch gleich ihre Grundversorgung für die nächsten Stunden gesichert, immer versuchen positiv zu denken.
Sie bestätigte ihm auch gleich, dass die Frühstücksvereinbarung für morgen feststand und es fehlte nur noch der letzte Kraftaufwand, um sich dann ins Bett zu hieven – das würde der Hauptmann aber grad noch allein schaffen, ebenso wie Schuhe ausziehen. Wäre ja auch ziemlich peinlich, wenn nicht, es war schließlich nur Metall zu Bruch gegangen. Elendes, verfluchtes Metall.
"Ja schlaf du auch gut.", brummte er vor sich hin, schon damit Beschäftigt die Stiefel aufzuschnüren, hob dann aber den Kopf und sah zu der Tür, die sich gerade hinter Ki geschlossen hatte. Bitte was? Er hätte schwören können, sie hätte gerade ... nicht Bel oder Belchen oder welche Spitznamen (die länger waren als sein eigentlicher Name) man sich auch immer einfallen lassen konnte. Für so etwa 15 Sekunden starrte er noch die Tür an, eher verwirrt als dass er sich ärgerte, schüttelte dann mit belustigtem Schnauben den Kopf und stemmte sich die Kante hoch. Die Beine zog er dann einfach nach und parkte sie so, wie sie normalerweise in ein Bett gehörten, und machte dann das Licht aus. Keine Lust mehr noch irgendwas anderes zu machen außer Schlafen, etwas das er nur hier im HQ oder absoluter Sicherheit machte ... und das passierte nicht allzu oft. Also nutzte er es aus und grübelte nur kurz noch in der fast völligen Dunkelheit vor sich hin, ob er jetzt wirklich schon so sehr zur Glucke mutiert war, um sich einen neuen Titel von Ki abzuholen. Seltsam.

Etwas eher als zur Mittagszeit, wenn auch erst gegen elf, wachte der Cyborg wieder auf und blieb eine halbe Stunde faul liegen. Musste auch mal sein, danach hievte er sich aus dem Bett in seinen Rollstuhl. Schon ganz praktisch das Teil, zumal er so allein ins Bad kam und duschen konnte (zumindest das, was nicht kaputt war), und sich danach an einen der Computer setzte um den Bericht abzugeben zu gestern. Ki hatte die ausgelesenen Daten bereits weitergeleitet, es fehlte nur seine Stellungnahme, die er auch entsprechen noch einsprach als abrufbares Hologramm für die Führungsriege, seine Positionsdaten und eigenen gesammelten Daten speiste er auch noch ein. Dass Ki noch nicht da war, fand er auch nicht schlimm, denn das hieß wohl nur, dass sie sich ordentlich ausschlief. Gut. Sehr gut.
Als sich dann irgendwann später auf sein "Herein" hin die Tür öffnete, saß der Hauptmann immernoch herum, las aber jetzt über ein Tablet nur andere Berichte, um auf dem Laufenden zu bleiben. Demoliert zu sein schien einem die Zeit zu geben, sich mal wieder up to date zu bringen und vor allem persönliche Nachrichten mal zu prüfen. Er legte es zur Seite, als der Grünschopf anscheinend den halben Kühlschrank im Korbhereintrug.
"Na so was. Muss ich sterben und weiß es noch nicht?"
, fragte er, als wäre das sein Henkersmahl, und schob eine Kante vom Tisch frei, damit sie das Frühstück abstellen konnte, "Morgen, Krümel. Gut geschlafen?"
Sie sah tatsächlich erholter aus, er selbst vermutlich auch nach ausreichend Ruhe, und so langsam spürte Bel auch den Hunger. Er hatte selbst seit gestern Mittag nichts gegessen, und von daher war reichlich an Futter gerade sehr willkommen.
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Ki
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BeitragThema: Re: Beleths Zimmer   Do Aug 24, 2017 4:51 pm

Die Grünhaarige trat sofort mit einem “Guten Morgen!“ ein, als ihr die Erlaubnis dazu erteilt wurde und beobachtete gerade noch, wie der Ältere sein Tablet zur Seite legte. “Was hast du dir gerade angeschaut?“, fragte sie neugierig, während sie die Tür hinter sich schloss und auf den Anderen zuging. Der machte ihr auch direkt schon Platz für ihren Korb, aber stellte ihr währenddessen noch eine Frage. Die Grünhaarige musste kurz nachdenken, was er meinte, stellte in der Zwischenzeit den Korb ab. Als sie verstanden hatte, dass er den riesigen Korb meinte, musste sie kurz lachen. “Aber nein, Belchen. Ich habe nur Justus gebeten, etwas zusammenzustellen. Er hat wohl extra viel eingepackt, als ich ihm sagte, dass ich mit dir frühstücken würde. Wahrscheinlich, weil du so groß bist.“, meinte sie lächelnd und fing an, den Korb auszupacken.

“Geschlafen habe ich super! Auch wenn mich dein Arm etwas beschäftigt. Aber darüber reden wir nach dem Frühstück. War ja dein Wunsch, oder?“, fragte sie schmunzelnd und fing an, als erstes zwei Teller auszupacken, Servietten und ein paar Messer. Diese legte sie auf dem Tisch ab. “Also, ich weiß selber nicht, was genau drinnen ist, deshalb gucken wir doch mal … Also wir haben hier Marmelade – Erdbeer und Aprikose -, Brot, Brötchen, verschiedene Wurstsorten – du bist kein Vegetarier, oder? – Käse und ein paar hartgekochte Eier!“ Als sie die ganzen Lebensmittel aufgezählt hatte, hatte sie sie auch gleich auf den Tisch – bzw. die Arbeitsplatte – gestellt und betrachtete nun lächelnd ihre Ausbeute. War wirklich viel, aber Belchen war groß und stark, der aß bestimmt viel.

Sie nahm sich ein Brötchen und schnitt es auf - darauf bedacht, nichts vollzukrümeln - , während sie weiter vor sich hin redete. “Dann nimm dir einfach was. Wenn was übrig bleibt, werde ich es einfach heute Abend essen~“ Sie legte ein paar Scheiben Wurst darauf, schnappte sich dazu noch einen Teller und setzte sich dann auf Bels Schreibtischstuhl. Dies dürfte auch kein Problem darstellen, da er selbst ja im Rollstuhl saß.
Sie wünschte dem Älteren noch einmal “Guten Appetit!“, bevor sie in ihr Brötchen biss. Doch schien ihr etwas einzufallen, weshalb sie erst auskaute, bevor sie es ansprach. “Soll ich meine Sachen dann später holen und ich mache einen Hausbesuch oder kommst du in meine Werkstatt mit? Wie ist’s dir lieber, Paps?“ Sie schaute ihn an und wartete auf eine Antwort, ehe sie weiteressen wollte. Und schon wieder bemerkte sie nicht, wie sie ihren Vorgesetzten nannte. War wohl so, wie mit ihren anderen Spitznamen, die sie einfach anwendete, als wäre es das Normalste der Welt.
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Beleth
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BeitragThema: Re: Beleths Zimmer   Sa Aug 26, 2017 12:14 am

Es war tatsächlich ein guter Morgen, wenn man mal von den Beschädigungen absah. Er hatte ausgeschlafen, sogar gefaulenzt, ein wenig Organisatorisches geregelt und Essen gab es per Lieferung, Bel konnte sich wirklich nicht beschweren. Es war nur trotz allem etwas ungewohnt, sich so nutzlos zu fühlen, sogar zu warten dass etwas passierte, normalerweise war das nicht seine Art. Aber er hatte es Ki zugesagt und sich damit irgendwo verabredet, selbst wenn der Krümel so dermaßen müde schien, dass sie auf noch skurrilere Spitznamen kam. Komische Sache, er hätte vielleicht mehr trinken sollen, um nicht weiter drüber nachzudenken. Die Nachfrage nach seiner Tätigkeit war mit eher unspannender Erwähnung von Nachrichten und Protokolle lesen auch erledigt.
Jedenfalls brachte Ki genug Material mit, um zwei Henkersmahlzeiten zu genehmigen, und der Assassine hob eine Augenbraue. Nur weil er groß war, als ob, er hatte Krümel wie Ki auch schon mal das Dreifache ihres möglichen Magenvolumens verputzen sehen, das war kein realistischer Parameter. Aber okay... er würde sich nicht beschweren. Nur drüber grummeln.
"So viel ist davon nicht mehr auf Nahrung angewiesen.", brummte Bel und schüttelte leicht den Kopf.

Die Auswahl allerdings hatte durchaus was für sich, gerade wenn man sonst üblicherweise hie und da mal im Vorbeigehen was in sich reinstopfen (was Bel immerhin regelmäßiger tat als Ki), war das durchaus schon als luxuriös einzustufen. Sie packte so etwa 10 Minuten lang immer mehr Sachen auf den Schreibtisch und das Bettkantendingsda, denn woanders war dafür wenig bis kein Platz. Er hatte nur genickt, alles nach dem Frühstück, keine Hektik. Auch wenn das schon ziemlich lecker aussah und roch und genug wäre sie beide ordentlich satt zu kriegen.
"Ess ich alles, bin nicht sonderlich wählerisch.", räumte er jegliche Zweifel an seinem Nichvegetarierdasein aus. Da er seine eigene Klinge immer am Mann hatte, brauchte er sich nicht mit Ki um ein Brötchenmesser zu zanken, sondern schnitt sich ebenfalls eines auf und schmierte Butter auf beide Hälften. Die eine Hälfte bekam Wurst und Käse, die andere Aprikosenmarmelade drauf. Das Ei würde er sich später Gönnen.
"Wird schon alle, guten Appetit.", antwortete er uns fing an, das herzhafte der beiden Hälften zu verputzen, hatte wirklich riesigen Hunger nach all den Strapazen und der lang zurückliegenden letzten Mahlzeit. Und dann sagte sie es wieder, merkte sie das nicht? Oder doch? Sollte er es ihr verbieten? So alt war er nun wirklich noch nicht. Also, in Ermangelung an simplen Alternativen ignorierte und duldete Bel es auch diesmal.
"Halte ich für viel zu großen Aufwand, den Krempel irgendwie herzuschleppen und später wieder zurück. Komme mit.", erwiderte er knapp, was man auch auf den vollen Mund schieben konnte. Bel war ja noch mobil und seine Arme imstande, den Rollstuhl zu bewegen, da mussten nicht extra Berge versetzt werden. Wortwörtlich.
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Ki
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BeitragThema: Re: Beleths Zimmer   Mi Aug 30, 2017 5:29 pm

Er hatte also Nachrichten und Protokolle gelesen. Nun, nichts wirklich Spannendes und auch nichts, was Ki etwas angehen dürfte. Deshalb fragte sie auch nicht weiter nach, sondern nickte einfach mit einem Lächeln. Dass er jedoch wieder das Grummeln anfing, nachdem Ki meinte, dass er wohl viel aß, musste sie leicht lachen. Das war wirklich typisch für ihren Hauptmann. “Davon wird dein Magen doch aber auch nicht kleiner, Belchen. Oder möchtest du mir erzählen, dass du einen metallenen Magen hast?“ Sie grinste ihn etwas an. Natürlich hatte er keinen und das wusste die Mechanikerin auch. Schließlich hatte sie ihn schon oft untersucht und so etwas wäre ihr ja wohl aufgefallen. Und sowieso richtete der Körper sich ja wohl nicht danach, was noch da war und was nicht. Große Anstrengung ergibt schließlich großen Energieverlust und das macht hungrig. So viel wusste auch Ki, obwohl sie kein Arzt war. Da sie sich aber meist nicht so anstrengte, vergaß sie schnell mal, dass auch ohne große Anstrengung der Magen irgendwann leer wurde. Aber heute konnte sie wenigstens mal wieder etwas zum Frühstück essen! Und auch noch gleich so viel! Da freute sie sich schon drauf.

Als er meinte, er esse alles, nickte Ki und lächelte selig dabei. Das war doch toll! Da konnte sie – oder Justus, der Profi Frühstück-in-Körbe-Packer – ja gar nichts falsch machen. Außer vielleicht, dass zwei Messer drin waren und man nur eines benötigte, da der Größere schon sein eigenes nahm. Na, aber das war ja nicht wirklich ein Fehler und wissen konnte man das natürlich auch nicht.
Sie merkte, dass die Brötchen wohl frisch sein mussten, da sie noch ziemlich weich waren. Zu harte Brötchen waren wirklich nichts für die Grünhaarige. Schließlich wollte sie sie essen und sich nicht halb die Zähne ausschlagen. Natürlich war es auch sehr interessant zu sehen, was für einen Geschmack der Ältere doch zu haben schien. Er bevorzugte also Aprikosenmarmelade bevor er zur Erdbeermarmelade griff. Und Käse und Wurst gleichzeitig? Ki wusste gar nicht, dass manche das wirklich so machten. Nun, sie hatte auch nicht oft mal mit jemandem gegessen. Das war dann tatsächlich eine Premiere.
Auch, wenn er vorhin gemeint hatte, dass nicht mehr viel seines Körpers Nahrung benötigte, versicherte er ihr jetzt, dass doch alles alle werden würde. Na, also hatte der Andere ja doch gescheit Hunger! Immerhin!

Sie nickte, als er ihr eine Antwort auf ihre Frage, wo sie ihn denn reparieren sollte, gab. Das passte ihr auch ganz gut. Dann musste sie nicht alles hin und her schleppen. Nachdem sie ihr erstes Brötchen aufgegessen hatte, schnitt sie ein zweites auf und schälte dann eines der gekochten Eier, um es danach ebenfalls zu schneiden und auf eine Seite des Brötchens zu verteilen. Die andere Seite beschmierte sie mit Erdbeermarmelade. Beide Seiten legte sie auf ihren Teller und ging dann zu ihrem Platz zurück. Doch bevor sie das Brötchen mit Ei aß, fragte sie ihren Vorgesetzten noch etwas. “Nur eine kurze Frage, aber was genau ist bei deinen Beinen passiert?“ Sie wollte das wissen, damit sie während des Essens darüber nachdenken konnte, was sie da wieder wie hingebogen bekam.
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Beleth
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BeitragThema: Re: Beleths Zimmer   Fr Sep 01, 2017 9:13 pm

Nein, spannend war es nicht, wobei man nicht sagen konnte dass es langweilige Einsätze waren. Nur klang in Schriftform jede riskante Aktion eher trocken bis dröge, genauso wie Bels Bericht nur Fakten und keine umfassende Beschreibung von actionreichen Szenarien enthielt, egal wie viel interessanter das zum Beispiel für Ki zu lesen wäre. Und aufschlussreicher, wenn es um die Ermittlung der Gründe für seine Beschädigungen ging. Allerdings blieb dafür auch nach dem Frühstück noch genug Zeit für so was, zumal man sich da auch einfach unterhalten könnte. Justus mochte es gut meinen, aber der Umfang des Magens hatte damit überhaupt nichts zu tun.
"Unfug, hab ich nicht – aber meinen Armen und Beinen ist eine Versorgung mit Nährstoffen relativ egal.", erläuterte er – es war schließlich nur noch für den intakten Teil seines Körpers überhaupt wichtig, zu essen, zu trinken, zu schlafen, nur ein kleiner Teil der Energie wurde für den Betrieb der mechanischen Teile benötigt. In der Theorie würde also wenig Nahrung reichen, Hunger hatte er aber trotzdem und auch einiges an Defizit aufzuholen. Für heute mochte es also durchaus hinkommen, aber wenn er so viel futtern würde wie normalerweise, würde er bald ein dicker Fettklops auf dürren Cyborgstelzen sein.

Wählerisch war er aber wirklich nicht, so es kein allzu exotischer Unfug war, und verschwendet wurde sowieso nichts. Was jetzt nicht alle wurde, aß man eben später fertig, so schnell wurde ja nichts schlecht. Oder hart, selbst Brötchen schafften ein, zwei Tage wenn man sie einpackte – zumindest die, die jetzt nicht dem Tod durch Aufessen geweiht waren. Sonderlich gesprächig war Bel nicht, erst recht mit vollem Mund, sodass das Salamikäsehäppchen im Stillen verputzt wurde und seinen Magen beruhigte. Leer war der nämlich schon lange gewesen und auch Ki schien anständig Appetit zu haben. Es war dem Assassinen lieber, zu wissen dass sie geschlafen und gegessen hatte, bevor er sie wer weiß wie lange mit einer Reparatur beanspruchen musste. Ei auf Brot, eigentlich keine schlechte Idee, doch vor seiner Marmeladenhälfte pellte er noch ein Ei, um es ohne Brötchen zu essen. Eiweiß, und so. Nicht dass er es wirklich zum Muskelaufbau brauchte. Er schluckte den Bissen herunter, bevor er der Mechanikerin antwortete.
"Gleiche Geschosse wie beim Arm.", erwiderte er, konnte zwar nicht groß einschätzen was alles kaputt war, aber es war nicht durch größeres Kaliber oder andere, besondere Gewalteinwirkung entstanden. Kaputt war genug, zumindest dass das eine Gelenk blockierte und das andere immer wegknickte, aber immerhin war klar dass es nicht nur Beschädigungen an der Hülle sein konnten. Zuerst aber fertig frühstücken, und das eine Kabel war im Arm ja trotzdem nicht in Ordnung. Sollte aber reichen, seinen Rollstuhl diesmal allein wegzufahren, bevor ihm jemand eine Krücke gab, mit der der alte Mann fuchteln und leise vor sich hin wettern konnte. Eine Marmeladenbrötchenhälfte später schmierte er sich noch ein Ganzes mit Wurst und Käse, und legte es wieder in den Korb.
"Nehmen wir den am besten einfach mit.", schlug er vor, dann brauchten sie je nach Dauer nicht anderweitig auf Futterjagd gehen und wenn es schon geschmiert war, ging es auch mal eben nebenbei. Solange Ki ihm nicht in die Mechanik krümelte, war alles gut (auch wenn es vom Prinzip her lustig wäre, immer nach frisch gebackenem Brot zu riechen wenn die Systeme angingen).
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Ki
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BeitragThema: Re: Beleths Zimmer   Sa Sep 23, 2017 2:39 pm

Ki verstand nicht, wie jetzt das Eine mit dem Anderen zusammenhing. Schließlich wurde der Magen doch nicht kleiner, auch wenn man halb aus Metall bestand. Nun, vielleicht könnte sie das auch einfach nicht verstehen, weil sie nie in so einer Situation gewesen war. Sie war trotzdem der Meinung, man bräuchte genau so viel Energie wie vorher. Na ja, war ja letzten Endes auch egal. Deshalb war sie ja nicht hier. Also lächelte sie einfach und mampfte weiter. War ja trotzdem lustig zu sehen, wie Beleth so auf seine Meinung bestand.

Als sie diese läppische Antwort bekam, hätte sie am Liebsten tief geseufzt. Sie hatte gehofft, sie würde eine ausführlichere Antwort bekommen, aber was sollte sie auch erwarten? Schließlich wusste ihr Vorgesetzter nicht genug von seinen eigenen Prothesen, um sagen zu können, dass dieses Kabel hin war und ein anderes wieder ganz. Da müsste sie wohl etwas selber drüber schauen, aber das hätte sie auch so gemusst. Immerhin wusste sie nun, dass die Geschosse dieselben wie beim Bein waren. Half ihr zwar nur wenig, aber sie könnte ungefähr einschätzen, wie schwer der Schaden war. Beim Arm war ein Kabel komplett durch. Da würde sie es nicht wundern, wenn das auch bei den Beinen der Fall wäre.
Sie müsste nach Der Reparatur definitiv wieder Kabel besorgen. Für den Arm würde sie ein langes, stabiles brauchen, damit es dem Druck standhielt. Wenn jetzt beim Bein auch ein Kabel durch war - oder im Schlimmsten Fall bei beiden -, würde es mit dem Kabel eng werden. Sie wusste nicht auswendig, wie viel Kabel sie da hätte, aber definitiv nicht genug, um 3 oder mehr Kabel komplett auszutauschen. Jedenfalls nicht bei der Größe des Hauptmanns.

Während sie so über das Alles nachdachte, aß sie gedankenverloren ihr Eierbrötchen und fing dann auch bei ihrem Marmaladenbrötchen an. So bekam sie gar nicht mit, wie sich ihr Gegenüber ein weiteres Brötchen schmierte und es in den Korb packte. Erst, als er sie ansprach, tauchte sie aus ihren Gedanken wieder auf und schaute ihn verwundert und überrumpelt an. Sie hatte nicht mitbekommen, was er gesagt hatte. "Entschuldige, was hast du gesagt? Ich war in Gedanken.", fragte sie deshalb etwas kleinlaut. Es beschäftigte sie sehr, dass Bel solche Schäden davongetragen hätte und er zu groß war um ihn im Schlimmstfall komplett zu reparieren. Mal davon abgesehn, dass es ziemlich lange dauern würde. Sie hoffte einfach, es würde sich nicht als so schlimm herausstellen wie sie es sich ausgemalt hatte. Das wäre wirklich ein worst Case Szenario.

Nachdem sie aufgegessen hätte, legte sie alles zurück in den Korb und war schön satt. Das hätte sie jetzt wirklich dringend gebraucht. Jetzt gilt es nur noch darauf zu warten, dass der Braunhaarige fertig wurde, sodass sie in ihre Werkstatt gehen konnten und sie sich das ganze Schlamassel mal ansehen konnte. Sie hoffte einfach, dass der Schaden an den Beinen sich in Grenzen hielt, aber wenn auch dort mehrere Kabel durch waren, dann müsste sie eine Entscheidung treffen, was sie zuerst reparierte. Und das waren ganz klar die Beine. Der Arm würde noch etwas durchhalten, solange er nicht überbelastet wurde, aber ohne seine Beine konnte der Größere fast nnichts machen und das wäre im Falle eines Angriffes fatal.
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Beleth
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BeitragThema: Re: Beleths Zimmer   Sa Sep 30, 2017 3:11 pm

Sicher, in dem Punkt gab er ihr auch völlig recht, dass der Magen (so er noch intakt war) keineswegs schrumpfte und der Hunger derselbe blieb, aber er brauchte doch keine Energie für den Betrieb der Prothesen mehr aufnehmen. Ein Androide bezog seine Energie ja auch nicht aus Mahlzeiten, da wäre es produktiver an der Steckdose zu lutschen. Hatte er jetzt auch nicht so den Plan wie sich was wozu im Verhältnis verändert hatte mit dem Erhalt der Prothesen, faktisch war gegen dieses Frühstück nichts einzuwenden, wenn man 24 Stunden nichts zu sich genommen hatte außer vielleicht etwas Wasser.

Was genau kaputt war, konnte er ihr aber tatsächlich nicht sagen, zumindest genug dass ein Gelenk blockierte und das andere sein Gewicht nicht mehr trug. Und ehe er da anfing zu fachsimpeln, ob irgendwas an der Hydraulik kaputt oder nur Metall so verbogen war, dass es störte, sagte er ihr lieber nur das, was er sicher und unabstreitbar wusste. Sie wüde doch sowieso genauestens nachgucken, und außerdem hatte Bel  bereits seit gestern Abend beide Beine komplett ausgeschaltet. Es verbrauchte nur Energie und außerdem wollte er nicht, dass ein Kurzschluss noch mehr Schaden anrichtete. Arme und Beine waren unterschiedlich aufgebaut, aber trotzdem nicht dafür gemacht an den Verbindungsplatten Kugeln zu fressen, war zwar billige Munition, aber eben viel davon.
Er packte noch ein Brötchen für später ein, fertig geschmiert damit man es nur noch nehmen bräuchte, und unterbrach vermutlich gerade wichtige Gedankengänge. Würde Bel nicht wundern, wenn sie gerade schon mental mitten in der Reparatur steckte, verbiss sich das Schmunzeln und auch die Wiederholung der unnützen Information.
„Ich sagte, dass wir loskönnen.“, erwiderte er und hob den Korb vom Tresen, um ihn sich auf den Schoß zu stellen. Dann drehte er den Rollstuhl auf der Stelle und anschließend gab er dem ganzen einen Schub zur Tür, „Komm schon.“
Würde sicherlich lange genug dauern, ihn auseinander zu nehmen, und je eher sie anfingen, desto eher wuden sie fertig, oder? Ki konnte sich freuen, mehr oder weniger, ihn ohne Widerspruch inspizieren und auseinanderschrauben zu dürfen, sobald sie in der Werkstatt waren. Wenigstens einer hätte also vermutlich seinen Spaß.

Tbc: Kis Werkstatt (+ Ki)
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Beleths Zimmer
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