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 Labor und Entwicklungszentrale

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BeitragThema: Labor und Entwicklungszentrale   Do Jul 27, 2017 1:37 pm



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BeitragThema: Re: Labor und Entwicklungszentrale   Do Jul 27, 2017 6:05 pm

First Post

Ryou lehnte sich mit einem etwas entnervten Seufzen zurück, löste die Anschlüsse an seinen Händen und zog die Elektroden von seinen Schläfen ab. Nach so einigen Stunden in dem Programm, das es ihm erlaubte virtuell so ziemlich alles zu machen, was man brauchte um neue Sachen zu konstruieren. In 3D konnte er nach Belieben Formen, Komponenten und Bauteile erstellen, zusammenfügen, korrigieren, Material und Leistung anpassen – der Traum eines jeden Wissenschaftlers. Aber für die Meisten nutzlos, die nicht zufällig Elektroden und Sensoren im Kopf zur Verfügung hatten, um sich einzuklinken. Nachträglich brachte es zwar Kopfschmerzen und schlechte Laune, aber es war im Dienste der Wissenschaft, der Raitas und im Sinne toter Scamaton und Kiheda. Dafür nahm er das doch gern in Kauf, wobei die schlechte Laune sowieso weitergeleitet wurde.

Was diesmal aber daran lag, dass er nicht sonderlich gut voran kam, die Konstruktion neuer Scouts für die Raitas zum Einsatz im Grenzgebiet war problematischer als gedacht aufgrund der Ansprüche, die die Witterungsbedingungen und militärischen Eckdaten stellten. Und nachdem er jetzt zum dritten Mal in Folge mehrere Stunden im Programm verbracht hatte, nur unterbrochen von kurzen Futterpausen, musste er sich wohl um andere niedere Bedürfnisse wie Schlaf und frische Kleidung kümmern. Ihm tat mehr weh, je länger er keine Verkabelungen mehr an sich hatte, und neigte dan den Kopf zur Seite.
"SHIN!", bellte er unnötigerweise, da er diesem sowieso über einen kurzen Funkimpuls zu verstehen gab, dass die Regel "Komm hier ohne Erlaubnis rein und du bist tot" außer Kraft gesetzt war. Wenig elitär in bequemen Sporthosen, mit einem farblosen Shirt und Sneakern ausgestattet, nahm er besagte Füße vom Schaltpult  und stand auf, was mit kurzem, heftigem Schwindel einherging.
"Shin! Ich hab Hunger, und lass mir ein Bad ein!"
Er hatte nicht viel übrig sich nach ewig langer Arbeit noch mit solchen Profanitäten zu befassen, hatte nicht mal Ahnung was er überhaupt essen wollte, würde aber nicht zögern seinen Unmut zu bekunden, sollte der Cyborg ihm das falsche bringen. Was sehr wahrscheinlich war, da es das richtige nicht gab. Spätestens beim Baden würde sich das hoffentlich legen, oder auch nicht, für Ryou spielte es keine Rolle.
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BeitragThema: Re: Labor und Entwicklungszentrale   Do Jul 27, 2017 7:49 pm

First Post, too!

Viel zu lange hatte sich Herr Akashio schon zurückgezogen. Aber man kannte es nicht anders von ihm und außerdem gab es sicherlich vieles, das erledigt werden wollte. Die Raitas mussten moderner werden, wenn sie der anhaltenden Gegenwehr standhalten wollten. Recht und Ordnung war eben nicht leicht zu erhalten. Und neue Erfindungen war hier genau das Richtige. Aber trotzdem... Wenn man zuviel arbeitete, dann wurde man grießig... Man wurde unausstehlich. Nicht dass es Ryou wäre, aber manchmal wurde er schon etwas grimmig. Nagut, eigentlich immer. Deswegen störte es Shin nicht mehr, wenn er seinen Namen rufen hörte.
bald so als hätte er darauf gewartet, öffnete er die Tür zum Labor und trat näher, als er schließlich hörte, was das eigentliche Anliegen war. Banales. Aber wichtiges für die Person selbst. Für das Leben. Für den Körper.

"In Ordnung, ich habe bereits etwas zubereitet," antwortete er eher leise als stürmisch. In weiser Voraussicht hatte er tatsächlich einen einfachen Toast Hawaii gemacht, und ihn versucht warm zu halten. Es war keine Soße dabei, nichts grünes. Nur der Toast überbacken mit einer Scheibe Ananas, Schinken und goldgelber Käse. Allerdings hatte er nichts in den Händen. Wo also war das versprochene Gericht?
"Das Bad mache ich sofort bereit. Dort werde ich das Essen servieren. Und schwarzer Tee steht ebenfalls bereit." Es waren drei Monate nun und viele Gepflogenheiten des Erfinders hier waren noch nicht wirklich bekannt. Aber dennoch versuchte Shin alles nötige zu tun, um dessen Laune zu heben. Nicht oft war das von Erfolg gekrönt. Und trotzdem war jeder Versuch es neu wert.

Gerade als er sich umdrehte und wieder gehen wollte, um das Bad einzulassen, wandte er erneut den Kopf zum Denker und erwiderte noch: "Ihr arbeitet zu viel. Es wäre besser, wenn Ihr euch mehr Pausen gönnen würdet...." Er erlaubte sich diese Bemerkung, fühlte er sich doch im Recht und wollte es gut meinen. Aber ob das auch so erwidert wurde? Das erwartete der Langhaarige nicht mehr, denn das hatte die drei Monate bereits deutlich gezeigt. Für den Fall, dass es doch noch etwas gab, wartete er noch einen Moment, hatte aber im Hinterkopf schon das heiße Wasser für die Wanne, dass er zu gerne auch selbst nutzen würde... Vielleicht sollte er das bei einer Möglichkeit nachholen, denn jetzt war dafür keine Zeit.
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BeitragThema: Re: Labor und Entwicklungszentrale   Do Jul 27, 2017 9:42 pm

Es war absolut unerheblich, wie viel Metall, Blut und Energie es brauchte um sein Ziel zu erreichen, gerade Shin sollte das wissen – immerhin bestand er ja auch noch im Kern aus diesen Komponenten, ein bisschen Fleisch, ein gebrochener Geist, und wirklich hervorragend konstruiertes Metall. Es war ja auch von ihm, die Conqueror-Serie, en wahrer Geniestreich, aber nicht für die Massenproduktion geeignet. Gute Bodyguards waren massig Geld wert, und auch wenn Shin noch nicht perfekt war, so spann Ryou gern ein wenig herum um diesen noch zu perfektionieren. Vielleicht wenn er noch mal halbtot irgendwo herumlag, die Chance darauf stand nicht mal allzu schlecht wenn man auf eine große, blaue Zielscheibe für Scamaton aufpassen musste. Armes Ding, aber so konnte er sich zumindest nützlich machen, nützlicher als in der Armee dem Fortschritt zu dienen. Ersparte ihm jedenfalls, wieder irgendwo im Dreck der Steppe vor sich hin zu bluten. Hier wären es wenigstens saubere Straßen des Hauptbezirks, wundervolle Aussichten.

Momentan aber war zu viel zu tun, um sich über Verbesserung des eigenen Personals zu kümmern, ja sogar um sich um sich selbst zu kümmern – aber dafür hatte man ja Personal. Er war drauf und dran, noch mal zu rufen weil ihm das zu lange dauerte, aber da ging die Tür zum Labor schon auf ... dank der Fernbedienung war sie auch nicht länger versperrt. Es passte Ryou nicht, dass der Cyborg anscheinend schon vorzeitig davon ausgegangen war, er könnte Hunger haben, hauptsächlich weil ihm eine Bemutterung gegen den Strich ging – das war ja fast so schlimm wie unselbstständige Trottel, denen man alles einzeln diktieren musste.
"Hmph.", machte er und schüttelte sich kurz, um den Schwindel loszuwerden, und schaltete mit einer Handgeste die riesige, stromfressende Maschine im Raum ausschaltend. Die Temperatur sank gefühlt sofort um einige Grad, als die vor sich hin arbeitenden Server und Festplatten nacheinander herunterfuhren, nur wenige blieben aktiv und blinkten vor sich hin. Die Aussicht auf Tee wiederum beruhigte ihn weit genug, nicht zu meckern diesbezüglich. Noch nicht.
"Ja dann geh!", schnappte er und machte eine scheuchende Handbewegung, "Hat auch lange gedauert deine Beine zu entwerfen, sei froh dass Faulheit hier nicht zum Grundton gehört und sie schon fertig sind, na hopp!"
Gut, in der Theorie wusste Ryou selbst, dass er es in letzter Zeit übertrieb, insbesondere weil er ja kaum vorankam mit dem derzeitigen Projekt – aber das hieß noch lange nicht, dass er sich das sagen ließ. Von jemandem, der von der Effektivität des Black Sun-Erben bereits mit hervorragenden Werkstücken profitierte erst recht nicht. Kam Shin aber zugute, dass Ryou sich selbst immer ein wenig feierte, wenn er diesen sah, insbesondere wenn das Metall gut sichtbar war an einigen Stellen.
Ryou seufzte entnervt und strich sich das etwas wirre Haar zurück, vom Herumkeifen wurde es nicht gerade besser mit seinen Kopfschmerzen und Hunger hatte er ja tatsächlich. Einsicht, Fehlanzeige, aber dazu war Shin ja da.
"Ich bin müde.", schob er hinterher, was hoffentlich reichte damit er sich WIRKLICH beeilte, da es nicht einmal allzu patzig war.
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BeitragThema: Re: Labor und Entwicklungszentrale   Do Jul 27, 2017 10:41 pm

Im Gegensatz zu Ryou wollte Shin überhaupt nicht, dass man das Metall an seinem Körper sah. Dies erkannte man leicht, wenn er die langen Stoffhosen in schwarz trug, die zwar schlicht aber hoffentlich elegant genug war, um die Würde zu halten, die ihm blieb. Und man wusste, dass das sicherlich nicht wirklich sehr viel mehr war. Der Unfall von früher hatte seine noch verbleibenden Knochen mehr als nur zermürbt, auch den Geist halbwegs zerstört.
Sicherlich meinte es Shin ernst, dass Pausen durchaus wichtig war, aber die Antwort des Gegenübers, dass er doch gerne nun gehen sollte, nahm der junge Man ebenfalls ernst. Und so verließ er den Raum des Laboranten und begab sich auf den Weg ein Stockwerk höher, um das Bad zu erreichen. Noch während er die Türe hinter sich wieder schloss, dachte er noch über die Worte nach...

Sicherlich hatte Ryou viel Arbeit in das gesteckt, was Shin heute am Körper tragen durfte. Sie erleichterten sein Leben durchaus und ermöglichten ihn dabei sogar ein mehr oder weniger normales Leben. Er hatte ein Heim, eine Aufgabe und Nahrung... Wollte er mehr? Er schluckte als er die Stufen hinauftrat. Er war dankbar für dieses Geschenk, daran bestand kein Zweifel. Und er verkraftete Herr Akashios Art so gut es ihm möglich war. Aber wahrscheinlich gelang ihm das auch deswegen, weil er gar nicht mehr darüber nach dachte, in welcher Art und Weise mit ihm gesprochen wurde. Vielleicht hatte er es ja auch so verdient. Er musste bezahlen für das was ihm hier gegeben wurde. Und das Leben hatte immer einen Preis. Dies hier war der Seine.
Oben angelangt bog er ab und öffnete die Tür zum Badezimmer. Das Wasser aus dem Hahn schoss in die Wanne und die Temperatur wurde mit einem Handschlag geprüft. Lieber etwas zu warm, als zu kalt, dachte er noch und wich zurück, während er auf einem Tablett, das wiederum auf einem kleinen Beistelltisch stand prüfte. Nur der Tee fehlte. Also wurde es Zeit diesen zu holen. Er wartete darauf, dass der Erfinder und Wissenschaftler aus seinem Labor kam, um selbst das Badezimmer aufzusuchen, während Shin den Tee kochte. Es war schwarzer Tee.

In der Küche war das Wasser schnell gekocht, und es wurde durch eine ruhige Handbewegung aufgegossen. Schnell wechselte das Wasser die Farbe und der Lilaharige stellte ein Kännchen Honig dazu. Er war der Meinung, dass Honig besser als Zucker passte und zudem etwas gesünder war. Selbstverständlich fehlte auch nicht die obligatorische Scheibe Zitrone zum Verfeinern. Hoffentlich genügte das, denn er wusste, dass Ryou allzu gerne Tee trank. Aber wie waren denn dessen Gewohnheiten? Die Schulter sanken etwas hinab, als er genau daran dachte und bereits wusste, dass er das schon noch herausfinden würde. Auf die eine oder andere Weise. Auch hier stellte er eine Tasse, die Kanne Tee und Honig auf ein Tableau und trug es aus der Küche, als er nach einigen Minuten fertig war. Das Badezimmer war schnell erreicht... Aber ob der Andere auch schon hier war?
Aus irgendeinem Grund machte er sich Sorgen um den Arbeitetenden. Zu viel Stress zerstörte die Seele und den Leib. Und das Leben war zu kostbar, als dass man es so aufs Spiel setzen sollte. Aber wie sollte er ihm das nur vermitteln?
Mit dem Rücken zur Tür, stieß er sie langsam auf, hatte er doch keine Hand frei, um die Klinke zu benutzen.

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