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 ღ The Story of the purple Princess and the shy Boy ღ

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Cifer

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BeitragThema: ღ The Story of the purple Princess and the shy Boy ღ   Fr Jun 16, 2017 1:01 am

» 2082 | Hauptbezirk
Vorgeschichte: Lisha & Cifer

» The Story of the purple Princess and the shy Boy «

Der normale Alltag des 19-jährigen Seth's bestand darin, weitestgehend wie andere Jungen in seinem Alter zu leben. Er ging zur Schule, besser geht, zu einer Ausbildung und hatte nebenher einen Job. Obwohl er letzteres gewiss nicht nötig hatte, da sein Vater genug Geld verdiente. Doch wollte der Junge Seth das. Er arbeitete in einer kleinen Restaurantkette, da er eines Tages gerne in der Gastronomie arbeiten würde. Denn kochte er für sein Leben gern, was auch heute wieder gezeigt wurde. An manchen Tagen musste sein Vater, Professor Viome, länger und mehr arbeiten. Und an solchen Tagen, dass wusste der Junge genau, aß sein Vater fast nichts und kam halb auf den Magen laufend zurück nach Hause. So hatte er es sich irgendwann zur Aufgabe gemacht, seinem Vater dann was leckeres zu kochen und auf die Arbeit zu bringen. Und hier kam wohl der Punkt, an dem sich der Alltag dieses Jungen von Gleichaltrigen unterschied.

Fertig gekocht. So gab der Blondhaarige das Mittagessen in eine Lunchbox, die er gleich in einer Umhängetasche verstaute, welche er sich umhing und kurz darauf die Wohnung verließ. So begab er sich dann geradewegs aus der High-City des Westbezirkes und fuhr in die des Hauptbezirkes. Dort verschlug ihn sein Weg zum Hauptquartier der Raitas. Und dies war der Punkt, den ihn unterschied. Sein Vater arbeitete als Androiden- und Cyborgkonstrukteur bei der Regierung. Er selbst war einst dafür vorgesehen, ebenfalls der Raitas beizutreten. Doch hatte sein Vater es irgendwie geschafft, dies zu verhindern. Seitdem lebten sie nicht mehr in den Greenlands, in einem Raitas Forschungsgebäude, sondern in Neovine selbst, im Westbezirk. Und damit war Seth sehr zufrieden. Denn so konnte er wie ein ganz normaler Junge leben. Doch vermisste er trotzdem seinen Bruder, der dagegen seinen Weg als Raitas eingeschlagen hatte. So hatte man es ihm zumindest eingetrichtert. Zu seinem Seelenwohl.

Wie jedes Mal wurde der Bernsteinäugige am Hauptquartiert untersucht. Dies nahm etwas Zeit in Anspruch. Es war immer die selbe Routine - er wurde auf seine Identität geprüft, nach seinem Vorgehen gefragt, dann wurde sein Vater geprüft, er wurde durchsucht, seine Tasche - selbst das Essen wurde gescannt - bis die am Eingang ein 'Ok' bekamen, dass er reindurfte. Aber auch das war eine riesige Ausnahme. Denn durften Menschen und sonstige Aussenstehende gar nicht ins Hauptquartier. Er durfte nur aufgrund seines Vaters, wenn er unter Bewachung zweier Standardwachandroiden nur über einen speziellen Weg zum Gebäude ging, wo sein Vater arbeitete, und weil er - wovon er aber ja nichts wusste - weiterhin trotz alle dem für die Raitas noch vorgesehen war.

Gerade wollte er von der Kontrolle losmarschieren - mit seinen zwei Wachbegleitern im Rücken -, als er doch noch von einer der drei Kontrollleuten gestoppt wurde. Einem Cyborg, wie die anderen drei auch. ,,He, Du kannst uns doch bestimmt was von dem Essen abgeben, Kleiner", sprach dieser breit grinsend, den Blick auf die wieder eingepackte Tasche Seth's gerichtet. Dieser sah gleich mit unsicherem Blick zu dem Größeren. ,,Aber das ist für meinen Vater." Eigentlich konnte er mit diesen Leuten normal reden. Doch würden sie ihm das Essen wegnehmen, was er extra für seinen geliebten Vater zubereitet hatte, würde das dem Jüngeren fast den Lebenssinn wegnehmen. Wortwörtlich. Und so schaute er auch drein. Mit einem Blick, als würde man einem Dreijährigen den Lutscher aus der Hand schlagen. Doch das ließ den hungrigen Kontrolleur kalt. Er wollte die Tasche, mit dem Essen.

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Lisha

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BeitragThema: Re: ღ The Story of the purple Princess and the shy Boy ღ   Fr Jun 16, 2017 2:45 pm

Es war noch nicht all zu lange her, da war der weibliche Andorid in den Greenlands stationiert. Doch seit wenigen Tagen war sie wieder zurück in der Stadt und wurde mit einigen anderen in den Westbezirk versetzt, um dort für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Es nahm nicht besonders viel Zeit in Anspruch, bis sie sich umgewöhnt hatte, nicht mehr gegen Mutanten, sondern Cyborgs oder auch Menschen zu kämpfen. Natürlich krümmte sie den Zivilisten der Stadt dabei kein Haar, ganz im Gegenteil, sie tat alles dafür, dass diese ein friedliches und behütetes Leben führen können. Nur leider waren nicht alle Bewohner der Stadt so, sodass sie nicht immer darum herum kam, Gewalt zu vermeiden. Ganz besonders die Leute der Scamaton waren solche. Lisha verstand nie, warum sie etwas gegen den Creator hatten, oder warum sie ihn bekämpfen wollten. Aber das musste sie auch gar nicht, denn sie sollte sich ja nicht gut mit ihnen verstehen - sie sollte sie bekämpfen. Und von genau so einem Kampf kam der Android grade zurück.

Es verlief alles nach Plan, die Scamaton konnten unschädlich gemacht werden und Lisha hatte die Aufgabe, dem Hauptquartier ein paar wichtige Daten zu bringen, die sie bei dem Einsatz in ihren Besitz bringen konnten. Es dauerte nicht lange, da hatte sie den Stick bei dem dafür zuständigen Raitas gelassen und da sie für den Rest des Tages für keine weiteren Einsätze vorgesehen war, konnte sie nun ihre freie Zeit genießen. Auch wenn das Genießen als Android gar nicht so leicht war. Langsam ging Lisha in Richtung Ausgang und beobachtete dabei aufmerksam das Geschehen um sie herum.

Viele Cyborgs und Androiden liefen schnell durch die Gänge, fast jeder einzelne von ihnen wirkte so, als habe er noch einen Haufen arbeit vor sich, den er heute bestimmt nicht mehr abarbeiten konnte. So wirkte es für den Android zumindest, doch die meisten der Raitas kannten so ein Gefühl wie Stress wahrscheinlich gar nicht. Auch sie war da ja nicht wirklich anders. Lisha war mittlerweile zwar schon in der Lage, in einzelnen Situationen so etwas wie ein Gefühl zu entwickeln, aber wirklich zuordnen konnte sie es noch nicht, sodass sie es meistens einfach nur ignorierte. Doch Professor Chandler hatte ihr versprochen, dass sie irgendwann einmal wirklich fühlen konnte.
Doch war Lisha sich gar nicht so sicher, ob sie das auch wirklich wollte. Denn sie hatte schon oft Situationen beobachtet, in denen die Menschen vollkommen unüberlegt und unlogisch handeln. Alles aufgrund ihrer Gefühle. Und im Endeffekt hatten sie alles nur noch viel schlimmer gemacht. Erst heute konnte sie eine solche Situation beobachten. Zwei Menschen saßen in einem Straßencafé und unterhielten sich. Der Mann sah sich etwas um, die Frau wurde ohne ersichtlichen Grund wütend und beschimpfte ihn als so etwas wie einen "Spanner". Der weiblich Andorid konnte mit diesem Begriff sehr wenig anfangen, da sie ihn noch nie zuvor gehört hat. Doch es hatte den Anschein, dass es etwas beleidigendes war, denn auch der Mann wurde auf einmal wütend. Sie stritten sich und gingen beide am Ende wütend und mit Tränen in den Augen auseinander.
In solchen Situationen war Lisha doch immer wieder froh darüber, dass sie so etwas nicht empfinden konnte. Aber trotz allem war sie neugierig und würde sehr gerne wissen, warum die Menschen denn so reagierten.

Doch ein ungewöhnlich amüsiert klingender Cyborg riss sie aus ihren Gedanken und ihr Blick wandere zu einem Menschen, der offensichtlich als Gast in das Hauptquartier der Raitas gelassen wurde. Oder war er noch bei der Kontrolle und irgendetwas war verdächtig? Doch das konnte es nicht sein, immerhin standen bereits die zwei Wachen bereit, die ihn begleiten würden.

Langsam ging der Android auf sie zu, um die Situation aus der Nähe betrachten zu können. Der Mensch fühlte sich offenbar sehr unwohl, ob der grinsende Kontrolleur irgendetwas unpassendes gesagt hat? Jetzt war Lishas Interesse doch geweckt. "Ist hier alles in Ordnung oder gibt es ein Problem, bei dem ich vielleicht helfen kann?", fragte sie und sah aufmerksam in die Runde, während sie sich etwas vor den jungen Menschen stellte, sodass dieser dem schelmischen Grinsen nicht mehr ausgesetzt war.
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Cifer

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BeitragThema: Re: ღ The Story of the purple Princess and the shy Boy ღ   Fr Jun 16, 2017 8:11 pm

Es gab nicht jeden Tag Situationen, an denen sich Seth durch und durch unwohl oder gar bedrängt fühlte. Auch in ungünstigen Momenten gab es eigentlich immer etwas, was ihm einfiel, um die Situation zu kitten. Zum Beispiel wenn er als Kellner in einem Restaurant arbeitete. Wenn ein Kunde sich beschwerte, konnte er diesen immer mit seiner lieben Art beruhigen. Oftmals war der Beschwerende dann hinterher das Glück in Person. Fast alles konnte er belächeln und mit seiner lebensfrohen Art wieder hinbiegen. Doch gab es auch Augenblicke, in denen  mehr als klar wurde, dass er immer noch ein wehrloser und schüchtender Junge sein konnte. So wie jetzt.

,,Jetzt gibt schon was! Was hast Du denn dieses Mal gekocht?"
, kam es wieder vom Größeren. Seth war schon beinahe bewegungsunfähig. Er wusste nicht, was er tun sollte. Würde er verweigern, würden die Cyborg's ihn bestimmt aus dem Hauptquartier werfen. Würde er zustimmen, so aßen die Cyborgs garantiert alles auf, auch wenn die nur von einem Bisschen sprachen. So waren solche Kerle eben. Dachten zuerst an sich. Da fragte man ich ja, weshalb solche Leute in die Raitas gingen. Wahrscheinlich, damit sie selbst was zu melden hatten und andere, kleinere - wie er - herumschubsen konnten, ohne das jemand sich dort einmischte. So konnte man die drei, vor allem den anscheinenden Anführer, einschätzen. Und wenn sie alles aufaßen, hätte sein Vater nichts mehr zu essen. Und das war doch überhaupt der Grund, weshalb der 19-Jährige hier war. Er erduldete jedes Mal diese Prozeduren, nur für seinen geliebten Vater. Schließlich bedeutete Familie für ihn alles. Doch dieses Mal schien es wirklich so, als würde sein Vorhaben scheitern. Dies frustrierte ihn so. Hart schluckte er, und vergrub seine Finger im Stoff seiner Tasche. Gerade setzt er zu seinem: ,,Ich. . .", an, als sich eine weitere Person zu ihnen gesellte.

Eine weibliche Stimme drang in Seth's Ohren und in sein Blickfeld schob sich etwas. Dies erzwang seine Aufmerksamkeit und er hob wieder den Kopf an, sah geradewegs auf lilafarbenes Haar. Dies passte nicht ganz zu dem Androidenkörper, denn er von hinten sah. Sein Blick ruhte weiterhin auf der Person, die fast einen Kopf kleiner war als er selbst, sich aber wohl schützend vor ihm gestellt hatte. Direkt fühlte er sich erleichtert, als hätte man ihm eine Last von der Schulter genommen. Der pöbelnde Raitas dagegen schien nicht so begeistert davon, dass sich tatsächlich jemand in die Sache hier einmischte. Dies tat ja sonst keiner, wie die zwei Wachandroiden. Abschätzig betrachtete er die viel kleinere Lisha vor sich. ,,Nein, kannst Du nicht. Der Junge hat etwas zu essen und soll und davon etwas geben. Wenn wir ihn schon kontrollieren mussten."

Durch die Präsenz der Androiden schien der Blondhaarige nun auch wieder seine Stimme - und seinen Mut - wiederzuerlangen. Denn hob er schon fast ruckartig den Kopf, blickte dabei über die Lilahaarige und fixierte den Schrank von Cyborg. ,,W-wie ich bereits mitgeteilt habe, ich das Essen für meinen Vater!" Er erhoffte sich, dass es nun auch durch dem Beistand etwas bringen würde. Vorausgesetzt, der Beistand würde nach der Aufklärung weiterhin zu dem Menschenjungen halten. Zudem wirkten die Raitas von ihrer Kollegin nicht gerade beeindruckt. Im übrigen verstand Seth einfach nicht, warum die sowas verlangten. Schließlich war es ihre Aufgabe, Eintretende zu kontrollieren. Wahrscheinlich war es ein niedriger Job, was das Ego dieser zutiefst verletzte.

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Lisha

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BeitragThema: Re: ღ The Story of the purple Princess and the shy Boy ღ   Sa Aug 26, 2017 4:39 pm

„Wenn wir ihn schon kontrollieren mussten...“, wiederholte sie etwas leiser den Satz des Einen. „Wenn dir das Kontrollieren zu anstrengend ist, finden wir bestimmt ganz schnell eine andere Beschäftigung für dich. Ihr sollt ihm nur potentielle Waffen abnehmen, kein Essen. Und da ihr ja alles schön gescannt habt, dürfte es doch keine weiteren Probleme geben.“ Sie sah noch einmal kurz zu dem Jungen hinter sich und musterte ihn kurz, bevor ihr ein weiterer menschlicher Bewohner der Stadt auffiel, der sich dem Eingangsbereich des Hauptquartiers näherte. Es dauerte kaum eine Sekunde, da hatte sie ihn gescannt und konnte alle hinterlegten Daten zu dieser Person abrufen. Es war ein einfacher Zivilist, der in der Down-City des Südbezirks hauste. Er hatte nie etwas aus seinem Leben gemacht, ging nicht zur Schule, übte keinen Beruf aus und hatte keine Familie. Diese Person wäre ein gutes Beispiel für die Leute, die die Stadt nicht braucht. Oder für ein Mitglied des Widerstands.
Lisha deutete kurz in die Richtung des Mannes. „Ich denke, ihr bekommt weitere Arbeit. Den Jungen übernehme ich ab hier.“ Um möglichen Protesten der beiden direkt aus dem Weg zu gehen, griff sie einfach nach der Hand des Besuchers und ging los.

„Es tut mir leid, wenn sich die zwei Ihnen gegenüber unangemessen verhalten haben. Aber bitte glauben Sie mir, dass es nur Einzelfälle sind und der Rest der Raitas weiß, wie sie sich zu verhalten haben.“ Sobald sie nicht mehr in Sichtweite der zwei Wachen waren, ließ der Android den Arm des Jungen los und trat einen Schritt von ihm zurück. Fast hatte sie vergessen zu fragen, wo er eigentlich hin wollte. Doch bei genauerem Betrachten des Blonden erschloss sich ihr diese Frage. „Sie wollten doch bestimmt zu Professor Viome, liege ich da richtig?“

Natürlich wollte er das. Doch es wäre bestimmt unhöflich, wenn sie sich diese  Frage einfach selbst beantworten würde. Zumindest dachte die Raitas, dass Menschen so etwas als Unhöflich empfinden. Schon öfter hatte sie den blonden Jungen hier gesehen, doch hatte Lisha nie die Zeit dazu gehabt, weiter darüber nachzudenken. Aber da es eigentlich nie vorkam, dass ein Zivilist hier hinein gelassen wird, musste er doch etwas Besonderes sein. Auch wenn ihr bis jetzt noch nichts besonders ungewöhnliches aufgefallen war… abgesehen von der Tatsache, dass er für einen Jungen seines Alters ziemlich zurückhaltend war. Die meisten männlichen Menschen, die der Android bis jetzt in dieser Altersgruppe kennen gelernt hatte, waren ziemlich vorlaut und unhöflich. Umso interessanter fand sie es, endlich mal jemanden zu treffen, der sich offenbar von der breiten Masse abhebt.
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Cifer

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BeitragThema: Re: ღ The Story of the purple Princess and the shy Boy ღ   So Sep 10, 2017 6:49 pm

Die Androidendame war ziemlich tough, dies entging dem Blonden keineswegs. Er war ziemlich beeindruckt davon, wie die deutlich Kleinere so selbstsicher den locker zwei Köpfen größeren Cyborg gegenüberstand und ihn zurechtwies. Dem Cyborg schien dies auch keineswegs zu passen. Bei ihren Worten wurde er rot im Gesicht und man sah ihm deutlich an, wie wütend er wurde. Kam wohl nicht damit klar, dass er überboten wurde. Da Seth die Sorge hatte, dieser würde gleich platzen, bekam er zunächst nicht mit, wie er gemustert wurde. Dafür empfand er das Subjekt, welches förmlich anfing zu kochen, zu gefährlich auf ihn, weshalb er auch automatisch etwas zurückwisch. Doch bevor der Kessel platzen konnte, erhob die Lilahaarige wieder ihre Stimme. Und bevor noch was passieren konnte, wand diese sich von ihren Kollegen ab und zog den Jungen mit sich. Dieser war deutlich froh darüber und seufzte erleichtert. Er hatte ja schon weiche Knie bekommen, bei diesen bedrohlichen Kolosse. Diese folgten zum Glück auch nicht, da sie den Neuankömmling untersuchen mussten. Wenn sie es nicht taten und dieser würde irgendwie ins Hauptquartier eindringen, wären sie schneller ihre Jobs los, als sie gucken konnten. Oder tot.

Den netten Worten lauschend, während Seth mitgezogen wurde, blickte er auf die lilanen Haare vor sich, die beim Gehen etwas auf und ab wippten. Versuchte beim Mitziehen nicht über seine eigenen Füße zu stolpern und hielt mit seiner freien Hand feste die Tasche mit dem Essen fest. Leicht fing er an zu lächeln und sprach: ,,Das ist sehr nett, doch Sie brauchen sich nicht bei mir zu entschuldigen." Auch wo sie stehen blieben, schloss er die Augen und lächelte freundlich weiter. ,,Ich bin durchaus damit vertraut, dass die meisten Raitas sehr nett sind." Die bernsteinfarbenen Augen wieder öffnend, blickte er in das Gesicht der Kleineren. Woraufhin er stockte. Seth war eigentlich schon immer der Typ Teenager gewesen - zumindest, seit er in Neovine lebte -, der weniger mit gleichaltrigen zu tun hatte und sich so vernahm. Während andere wohl die 'Sau rausließen', sich im Nachtleben der Stadt herumtrieben und sich. . . unsittlich verhielten, arbeitete der Blondschopf, ging fleißig weiterhin zur Schule, um sich weiterzubilden und ging sonstigen Alltagspflichten nach, um seinen alleinerziehenden Vater damit zu unterstützen, welcher sich bei seinem Job als Wirtschaftler der Raitas mehr als abschuftete. Wohl an, er vermag etwas besonderes zu sein, zumindest für die Raitas. Denn nicht darüber wissend, war insgeheim immer noch in Planung, dass er dieser irgendwann beitreten sollte. Denn war es wohl verdammt unwahrscheinlich, dass jemand, der lange Zeit bei der Raitas gelebt hatte und viel von ihnen wusste, einfach so ins Leben eines normalen Zivilisten gelassen wurde. Auf Risiko, er könnte in die Fängen des Terrors und/oder Widerstandes gelangen und was ausplaudern.
Durch seine Unerfahrenheit war es ihm vielleicht nicht zu verübeln, dass ihm das Antlitz der Androidin kurz die Sprache verschlug, da er mit Frauen null Erfahrung hatte. Er war sich verdammt sicher, noch nie ein so hübsches und niedliches Gesicht gesehen zu haben. Eine blasse Haut, die Porzellan glich. Feine und zwartrosa glänzende geschwungene Lippen und eine Stupsnase. Und dazu zwei Augen, wie zwei strahlende Amethyste, umrundet von feinen und langen Wimpern. Ebenso dieses sehr weich wirkende lilane Haar. Er war sich nicht sicher, ob es sich herbei um einen Cyborg oder eine Android hielt - wenn letzteres, hatte da wer ein wirklich sehr hübsches Geschöpf erschaffen.

Wo er erneut die Stimme der Raitas vernahm, fing er sich wieder und blinzelte einige Male überrascht, da er die Worte erstmal verarbeiten musste. Einen Moment sah er sie nur an, während er etwas peinlich berührt lächelte und sich an der Wange kratzte. ,,Ja, richtig. Professor Viome ist mein Vater. Ich wollte ihm etwas zu Essen bringen, da er mir gesagt hat, er müsse Überstunden machen." Leicht hob er seine Umhängetasche an, um dies zu verdeutlichen. Unsicher darüber, was er nun tun sollte, blickte er die Kleinere nur etwas nervös an. Er wusste nicht so recht, ob er nun losgehen sollte, da diese ja meinte, sie würde übernehmen. Und durch die Frage nahm er an, sie würde ihn zu seinem Vater eskortieren. ,,Ich bin Seth Viome", setzte er lächelnd an, um irgendwas zu machen und streckte der Androidin seine Hand hin. Sich vorzustellen war höflich, auch wenn ihr bestimmt bereits bewusst war, wer er war.

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