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Hauptbezirk | High-City Straßen

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BeitragThema: Hauptbezirk | High-City Straßen    Do Aug 25, 2016 7:04 pm


Die Straßen der High-City, des Hauptbezirks, sind von allen High-City Straßen die wohl ordentlichsten und modernsten. Viele Lichter, Pflanzen und Grasflächen sorgen für ein wohliges Gefühl. Hochmoderne Fahrzeuge, ob private, Taxen oder welche der Raitas, gleiten beinahe lautlos umher. Die Wohngehenden sind von hohen Zäunen umgeben, welche für Sicherheit sorgen sollen. Die Gebäude, egal ob Hochhaus oder kleineres Etablissement, zeigen von schöner, futuristischer Architektur.
Diese Straßen gelten als Glanzstück von allen. Wer hier für Unruhe sorgt, wird gleich zur Rechenschaft gezogen.

http://neovine-animerpg.forumieren.com
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BeitragThema: Re: Hauptbezirk | High-City Straßen    Di Nov 21, 2017 1:09 am
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Die nahezu sterile Umgebung der Haupt-High-City war immer eine drastische Umstellung, gerade wenn man aus den Down-Cities kam. Und die der Weststadt war nicht gerade das Juwel der Slums, die Neovine zu bieten hatte, entsprechend war es immer wieder ein Highlight, auf Straßen rumzulaufen die aussahen, als würden ihre Hochwohlgeborenen davon essen können. Nicht dass sie das täten, wozu gab es Goldtabletts? Nun ja, Nexus war nicht hergekommen, um sich aufzuregen, eher im Gegenteil. Es war beachtlich, wie gut und straff die Ordnung und die Gewährung von Sicherheit funktionierte, die Raitas konnte das, keine Frage … nur hatten einige Stadtteile davon nichts, gar nichts abbekommen. Die, die dort hinkamen, wussten ja immer schon dass es Stress gäbe, weil eskeine Ordnung gab die sie durchsetzen könnten, sein eigener Bezirk kam ihm mehr wie ein Schauplatz für Machtdemonstrationen vor, ein Spielfeld für alle Parteien und die Zivilisten waren die Verlierer.
Er hatte diesen Nachmittag frei, oder besser, sich freigenommen. Nicht dass es nichts zu tun gab, aber auch als Cyborg konnte man ja nicht 24/7 wach bleiben und ackern. Der General hatte ausgeschlafen und ausreichend gefrühstückt, ein bisschen Kleinkram erledigt und sich dann auf den Weg in den Hauptbezirk gemacht, er hatte auch korrekte Kennzeichen vorrätig um sein eigenes Motorrad dafür zu nehmen und nicht den Zug …

Auf einer recht belebten, über einen überdachten Park führenden Brücke hatte er sich am Geländer einen schönen Aussichtspunkt gesucht, sich zuvor bei einem der schön ins Bild passenden Kiosks was zu knabbern besorgend, die Unterarme auf die Reling gestützt. Das Motorrad stand auf einer der gekennzeichneten Parkflächen und tat so als gehörte es zu den polierten Karossen dazu. Nexus selbst würde man ohne Scans und genaueres Hinsehen mit einem ganz normalen Menschen verwechseln können, mit schlichtem grauem Shirt, modisch etwas an Knien und Oberschenkeln verwaschene Jeans, stinknormale Schnürstiefel, und weder am Körper noch wie üblich am Motorrad eine Waffe. Der Tag Pause war bitter nötig, seine Prothese fing linksseitig wieder an Probleme zu machen, oder hatte sich eher die Verbindungsstelle zum normalen Körper schon wieder entzündet, sodass ein Tag Ruhe und ein dünner, balsamierter Verband unterm Ärmel verborgen auf Linderung hoffen ließ. Die Sonne Schien, sodass er die Stoffjacke nur über die Schultern gelegt hatte, Eiskonfekt am Geländer lehnend mümmelnd. Nexus beobachtete die Passanten, die Patrouillen, die Luftschiffe, entspannt aber aufmerksam, und überlegte ob er sich irgendwo wen zum Plaudern suchen sollte, ihm war danach. Er hatte heute noch nicht viel geredet, und mit etwas Glück erwischte er einen Raitas zum quatschen, der mehr als mechanische Laute von sich geben könnte und wollte …

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Lillian Mercer
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BeitragThema: Re: Hauptbezirk | High-City Straßen    Fr Nov 24, 2017 3:46 am
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Ein lautes Klappern ertönte aus der Tasche, die um Lillians Schulter hing, als sie die Ausstiegsstufe des Zuges übersprang und ihre Füße auf dem Boden aufkamen. Ihre Jagd nach kaputten, aber dennoch brauchbaren Einzelteilen war von nur mäßigem Erfolg gekrönt, aber das war ihr immernoch lieber, als mit leeren Händen nach Hause zu gehen. Heute war eigentlich ein freier Tag für sie, aber Freizeit war für sie selten wirklich Freizeit, denn selbst das, was sie ergattert hatte, gedachte sie, für ihre Arbeit zu benutzen. Eine gewisse Arbeitskollegin von ihr behauptete immer, sie müsse sich auch mal richtige freie Tage nehmen und Spaß haben, aber arbeiten und basteln machte ihr nunmal Spaß, außerdem fragte sie sich, was das sie überhaupt anging. Nebenbei hatte sie aber wenigstens noch ein paar andere Dinge eingekauft, technisch gesehen hatte sie also tatsächlich Freizeit gehabt, ihrer Meinung nach zumindest. Darüber machte sie sich aber nun keine Gedanken mehr, sondern machte sich auf ihren üblichen Weg nach Hause über die wie üblich sauberen Straßen. Immer wieder aufs neue bemerkte sie, wie sehr es ihr gefiel, in der High-City des Hauptbezirks zu leben. Der Nordbezirk war nicht schlecht, aber damit verbunden waren nur schlechte Erinnerungen.
So sehr Lillian auch diese Erinnerungen abschütteln wollte, sie ließen nicht los. Noch immer bekam sie manchmal in der Öffentlichkeit Angst, dass etwas passieren könnte, was ihr Schaden zufügen sollte, obwohl ihr Vater längst weg war. Auch jetzt und hier, auf den wohl sichersten Straßen der ganzen Stadt, wurde sie von dem Gefühl ergriffen und es schnürte ihr die Kehle zu, dazu gesellte sich das Bedürfnis, sich auf jemanden verlassen zu können. Sie schluckte schwer und der Griff ihrer Hand, die den Gurt ihrer Tasche festhielt, damit sie nicht herunterrutschte, wurde ein wenig fester, aber sie beherrschte sich noch genug, um die Geschwindigkeit ihrer Schritte beizubehalten. Um sich abzulenken, holte sie ihr Handy aus ihrer Jackentasche und schaute auf ihren Kalender, bevor sie sich schließlich ein paar Notizen mit den Dingen machte, die sie heute und generell noch vor hatte. Vor allem musste sie die Teile, die sie heute bekommen hatte, komplett auseinander nehmen und hoffen, dass vielleicht irgendwo ein kleiner Schatz dabei war, für den es sich gelohnt hätte, diesen Aufwand zu betreiben. Die Werkstätte sind normalerweise ziemlich gründlich, was brauchbare und gleichzeitig wertvolle Dinge anging, aber manchmal ging ihnen was durch die Lappen, an dem sie sich dann erfreuen durfte.
Noch bevor Lillian mit ihren Notizen fertig war, ploppte eine Nachricht auf und sie brauchte gar nicht auf den Absender zu schauen, um zu wissen, wer es war. „Amüsierst du dich schön?“ war die Frage, daran hing ein Smiley, was die Zunge rausstreckte. „Solltest du nicht arbeiten?“ schrieb sie fix zurück, bevor sie ihre Notiz zu Ende schrieb und dann ihr Handy zurück in die Jackentasche steckte. In dem Moment erblickte sie noch in ihrem Augenwinkel den ihr wohlbekannten und von ihr gut besuchten Kiosk, der auf ihrem Weg lag und sie wurde ein wenig langsamer, haderte mit sich. Wenn sie dort hingehen würde, würde sie garantiert etwas kaufen, auch wenn sie sich noch so oft einredete, dass sie nur schauen wollte. Aber was war schon dabei? Bei dem Gedanken wurde ihr Schritt wieder schneller, bis sie vor dem Kiosk anhielt. „Wie kann ich Ihnen helfen?“ ertönte eine Stimme, aber sie schaute den Verkäufer gar nicht an, ihre Augen waren schon längst auf die neuen Schlüsselanhänger fixiert, die zur Schau gestellt waren. „Wie...“ fing der Verkäufer schon lauter wieder an, wurde aber unterbrochen
„Ich hätte gerne...den da.“ antwortete sie und zeigte auf einen kugelrunden, wuscheligen Schlüsselanhänger mit Gesicht in der Farbe Rosa. Sie wusste nicht, was es darstellen sollte, aber das war ihr auch ziemlich egal, es war niedlich und obwohl sie schon eine ganze Schublade voll Schlüsselanhänger besaß, die sowieso nicht alle an ihren Schlüsselbund passten, kaufte sie sich immer wieder welche. Fühlte sich so eine Sucht an? Sie bezahlte den Anhänger und befreite ihn sofort aus seinem Plastikgefängnis, um ihn mit einem zufriedenen Ausdruck zu betrachten, dann einfach in ihre Tasche zu stopfen und schließlich weiter zu gehen, wobei sie deutlich fröhlicher wirkte, als noch vorher.

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BeitragThema: Re: Hauptbezirk | High-City Straßen    Mi Dez 06, 2017 2:43 pm
Nexus verweilte noch ein bisschen an diesem schönen Aussichtspunkt und beobachtete das rege Treiben unter der Brücke im überdachten Park. Er konnte durchaus verstehen, weshalb andere Scamaton diese krass durchgesetzte Struktur und Ordnung zugunsten eines Schattengespinstes von Creator verabscheuten, wie eine Zwangsjacke inklusive Korsett, aber das waren seiner Meinung nach Luxusjammereien. Sicher, die Raitas nervte manchmal, aber sie schufen zumindest für einen Teil der Bevölkerung Sicherheit und geregelte Strukturen, welchen Teil sei erst mal dahin gestellt. Doch nicht die Raitas war das Problem und der General fand es im Gegenteil eher spannend, wie diese die Situation einschätzten, was sie glaubten das getan werden musste oder welche Verbesserungen es brauchen würde für Neovine, gar nicht mal so selten waren es Vorstellungen, die sich nicht mal mit seinen eigenen Ansichten bissen.  Mal sehen, vielleicht fand sich heute noch irgendwo eine Bank, auf die man irgendeinen Prototypen oder so schubsen und sich nett unterhalten konnte.

Nach einer Weile vibrierten die etwas gelangweilten Muskeln seiner Beine und Nexus entschied, sich noch ein wenig die Beine zu vertreten und vielleicht noch ein paar Besorgungen zu erledigen, ein letzter prüfender Blick zum brav in gekennzeichneter Parkfläche abgestellten Motorrad. Dann zog er sich die Kapuze zu seiner Jacke über und setzte sich in Bewegung Richtung Stadtmitte, ruhigen sicheren Schrittes wie alle anderen ganz normalen Passanten auch. Äußerlich deutete nichts darauf hin, dass er ein Cyborg war, die Verbindungsstellen der Prothesen waren von Kleidung verdeckt und die künstliche Haut intakt, lediglich mit Scannern wäre ersichtlich, dass mehr dahinter steckte und seine aufmerksam herum huschenden Augen auch mehr sahen als sie es normal könnten.

Er war nicht besonders weit gekommen, vorbei an einem eher unscheinbaren Kiosk, als ihm etwas grellfarbenes auffiel, das sich selbstständig machte. Keine Ahnung, wer das kleine Blondchen war, hätte dem Elan und den Vorlieben nach ein Schulmädchen sein können. Nexus beschleunigte seinen Schritt leicht, sich im Lauf herabneigend und das quietschrosa Flauschungetüm am Schlüsselband vom Boden fischend, schloss binnen Momenten mit dem Mädchen auf, und stupste sie an der Schulter an.
„Ich weiß zwar nicht, was das hier ist … “, meinte er und ließ den Flauschball am Zeigefinger vor ihr baumeln, „Aber es ist aus deiner Tasche geflüchtet.“
War zwar bloß ein Schlüsselanhänger, aber sehr speziell, konnte ja sein dass das was zu bedeuten hatte und sowieso, er hatte ja gesehen wie es ihr rausgefallen war. Schadete ja nicht.

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Lillian Mercer
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BeitragThema: Re: Hauptbezirk | High-City Straßen    Do Dez 14, 2017 4:44 pm
Gedanklich befasste Lillian sich schon damit, was sie heute essen sollte, der Anflug ihrer Paranoia war wie hinweg gefegt. Vielleicht sollte sie sich an ihrem 'freien' Tag mal ausnahmsweise selbst etwas kochen, anstatt wie immer nach Tiefkühlkost oder Fast Food zu greifen. Aber das wäre eine solche Verschwendung von Zeit, die sie in etwas nützlicheres stecken könnte... Während ihr Inneres mit sich haderte, ob sie etwas kochen oder nicht doch lieber etwas bestellen sollte, wurde sie dabei unterbrochen, als sie jemand an der Schulter anstupste. Vor Schreck machte sie beinahe einen Satz, zuckte aber bloß zusammen und wandte sich mit einem erstaunten Ausdruck auf dem Gesicht um. Sie kannte den Mann nicht, der sie da angestupst hatte. Rote Augen... Das war damit dann auch schon das einzige Merkmal, was ihn von anderen, normalen Menschen abhob, sonst sah er nicht ungewöhnlich oder sonderlich verdächtig aus. Das hinderte sie aber nicht daran, trotzdem misstrauisch zu werden, auch, wenn er ihr bloß ihren Schlüsselanhänger zurück gab, der ihr scheinbar aus der Tasche gefallen war. Und warum duzte er sie überhaupt?
Mehr als einen Moment länger, als man als normal empfinden würde, ruhten Lillians blauen Augen mit einem ernsten Ausdruck auf dem Fremden, bevor auf einmal augenscheinlich ein Schalter in ihrem Schädel umklappte und ein freundliches Lächeln auf ihrem Gesicht erschien. „Ah, vielen Dank fürs wieder einfangen!“ sagte sie genauso freundlich und streckte ihre metallischen Hände nach dem flauschigen, pinken Schlüsselanhänger aus, um ihn behutsam zu nehmen, ohne dabei die Hand des Mannes zu berühren und dann das bisschen Dreck, was durch seine Bekanntschaft mit dem Boden an ihm hing, von ihm abzuklopfen und dann kurz zu begutachten. Scheinbar ist zum Glück niemand drauf getreten, sonst hätte sie ihn vermutlich direkt waschen müssen. Ihr Blick richtete sich wieder auf den Mann. „Gibt es etwas, womit ich mich für diese Heldentat bei Ihnen bedanken könnte?“ frage sie einfach. Es erschien vielleicht ziemlich seltsam, für solch eine Kleinigkeit eine Belohnung anzubieten, aber es war nicht so, als hätte sie gerade etwas großartig besseres zu tun, außer die Teile auseinander zu nehmen, die sie gefunden hatte. Ein bisschen Freundlichkeit schadete nur selten.

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BeitragThema: Re: Hauptbezirk | High-City Straßen    Mo Dez 18, 2017 5:15 pm
Tolles Geschenk an den Körper, ihn mal nicht mit fertigem Fraß vollzustopfen. Nexus selbst war sowieso überhaupt kein Fan von solchen Sachen, ganz gleich wie praktisch und schnell das ging. Er hatte aber auch noch nichts gefunden, was ihn am hiesigen Essensangebot interessieren würde, ansonsten klang es aber nicht schlecht langsam mal Mittag zu essen. Nach der erfolgreichen Rettungsmission dann. Zwar nur von einem rosa Plüschding, aber wer sich so ein rosa Plüschding schon extra und freiwillig kaufte und in die Tasche steckte, für den war es sicherlich wichtig genug ein wenig soziale Interaktion einzugehen. Nexus selbst hatte damit ja sowieso nie ein Problem.
Das Mädchen kam ihm recht jung vor, und offenbarte sich als Cyborg als sie sich umwandte. Nexus selbst ließ die Scanner aus, sodass seine Augen ihn nicht verrieten bei der Übergabe des Schlüsselanhängers, und musterte das recht jugendlich wirkende Gesicht, das sich ihm etwas überrascht wirkend zuwandte. Dann nahm sie mit den mechanischen Händen das Plüschfusselding wieder entgegen, und der kurz irgendwie ernste Ausdruck wich einem Lächeln. Na geht doch.

Nexus ließ los, sobald sichergestellt war, dass das Plüschi nicht noch mal runterfiel, und so dreckig war es zum Glück im Hauptbezirk auch nicht dass man diesen nicht mehr mitnehmen könnte. Entsprechend erfreulich auch die veränderte Reaktion – zu so einem Angebot sagte er auch nicht nein.
„Duz mich ruhig, so alt bin ich hoffentlich noch nicht.“
, erwiderte er mit einem leichten Lächeln, „Wenn die Zeit dafür reicht, ich wollte mir gerade nen Happen zu Essen suchen. Und ich rede gern zu viel, Gesellschaft wäre mir also durchaus recht.“
Wie Helden halt so waren, ständig am Quasseln von ihren heroischen Taten, aber wer wusste schon wohin die Prinzessin unterwegs war und ob sie diese Zeit erübrigen konnte. Aber dafür fragte man ja schließlich, oder?

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Lillian Mercer
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BeitragThema: Re: Hauptbezirk | High-City Straßen    Mi Jan 10, 2018 3:28 am
Nun mit deutlich mehr Vorsicht packte Lillian ihren Schlüsselanhänger wieder in ihre Tasche. Die Einzelteile darin klapperten, als sie die kleine Innentasche offen fummelte, die pinke Plüschkugel darin verstaute und dann wieder verschloss. Als ihr Gegenüber wieder anfing, zu reden, schaute sie wieder verdutzt drein, dieses Mal allerdings bloß ein wenig. Sie soll ihn duzen? Einen fremden Mann? Auf einmal fragte sie sich, wie alt er wohl war, aber das war für sie schwierig einzuschätzen, außerdem sollte es sie eigentlich auch gar nicht interessieren. „Wenn Sie...Äh, wenn du meinst...“ Ein wenig peinlich berührt wich sie kurz seinem Blick aus. Hatte sie etwa schon verlernt, wie man normal mit Leuten auf der Straße sprach? So fühlte es sich zumindest ein wenig für sie an. „Wenn die Zeit dafür reicht...“ - Nein, tut sie nicht. hätte sie am liebsten reflexartig direkt geantwortet, aber das stimmte nicht, zumal sie selbst diejenige gewesen war, die ihm das Angebot gemacht hatte, ihn zu belohnen. Nun sollte sie das auch durchziehen.
Ausnahmsweise... Ja, ausnahmsweise würde Lillian das sicher nichts ausmachen, ein wenig Zeit mit jemandem zu verbringen. Außerdem hatte sie sowieso Hunger und eigentlich keine Lust darauf, selbst etwas zu kochen, also passte das doch perfekt. Wie aufs Stichwort gab ihr Magen ein Knurren von sich und ihre Wangen röteten sich ein wenig. „Ich hatte auch vor, etwas zu essen, also würde mir das nichts ausmachen.“ antwortete sie also. Innerlich war sie eigentlich zweigeteilt zwischen der Seite, die sich einfach wieder zu Hause verkriechen wollte, wie sonst auch und mit jener, die nicht alleine sein wollte, aber nun war die Entscheidung sowieso schon gefallen. Wenn er sagte, dass er gerne redete, hieß das schließlich, dass sie nur zuhören müsste und das war ja wohl nicht schwer. Mit solchen Gedanken versuchte sie, den nervösen Teil von sich zu beruhigen, aber ohne Erfolg. Das durfte nur keiner bemerken, dann war alles gut.
„Hast du denn schon eine bestimmte Vorstellung davon, was du essen willst? Mir wäre alles recht.“ fragte sie ihrerseits und neigte dabei den Kopf fragend zur Seite. Natürlich hatte sie gewisse Präferenzen, was Essen anging, aber gerade eben hatte sie sich noch gedacht, dass sie mal etwas gesünderes essen sollte und es war nicht so, als würde sie sich mit Restaurants auskennen, die nicht an die eigene Tür lieferten. Daher war es ihr nur recht, die Entscheidung elegant auf ihn abzuwälzen.

[Ortswechsel zu ->Einkaufszentrum, da Postpartner abwesend]

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