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Die Stürmung

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BeitragThema: Die Stürmung    Sa März 25, 2017 12:00 am
Die Stürmung
Neovine | 05.04.2086 | 21:00 Uhr


Neovine, Südbezirk, Down-City. Am Rande der Stadt, besser gesagt des Südbezirks, steht ein hochmodernes Hochhaus. Unauffällig zwischen anderen steht es dort und ist als Bürogebäude bekannt. Doch dieser Schein trügt. Denn in und unter diesem Hochhaus ist eine geheime Scamatonbasis versteckt, von dessen Existenz nur die Scamaton selbst weiß und als einziges Zutritt erhält. Diese Basis ist die Hauptbasis, die sich mit den Outlands befasst, die innerhalb Neovine's liegt. Deswegen liegt das Gebäude nicht weit vom Schmugglertunnel, der aus der Stadt, in die Greenlands führt.
Wichtige Informationen werden in den tiefen des großen Untergrundanlage gelagert, über mehrere Etagen verteilt. Die wichtigste Informationsquelle stellt der Zentralcomputer dar, welcher sich in der untersten Ebene befindet. Diesen erreicht man über verschiedene Treppenhäuser, die nach wenigen Ebenen immer enden und dann an einer anderen Stelle, oftmals am anderen Ende einer Etage, weitergehen. Einige Etagen sind wahre Ganglabyrinthe, andere beinhalten größere Räume. Doch jede Etage ist mit irgendwas vollgepackt, sei es Technologie, einfache Wohnquartiere oder Trainingsräume.
Von außen würde man wahrscheinlich niemals denken, dass sich in diesem Gebäude ein Versteckt befindet. Die angrenzenden Hochhäuser, welche meinst von wirtschaftlichen Nutzen sind, und das schlichte Außengelände bestärken nur die Vermutung, es handle sich legendlich um ein Bürogebäude. Eine Hauptstraße verläuft direkt an diesem Wirtschaftsviertel, mehrere Nebenstraßen sind ebenfalls vertreten. Wie es für Neovine üblich ist, gibt es hier auch eine Kanalisation, diese verläuft aber weitestgehend abweichend der Basis.

Doch all die Zeit der Geheimbarung ist nun vorbei ...

Die Eingänge sind blockiert, Mitglieder der Scamaton versuchen die letzten Daten aus dem Versteck zu bringen oder zu löschen. Der wohl noch einzige Weg, ist über den Luftweg oder durch freisprengen. Doch wird es ihnen gelingen, alles zu beseitigen, bevor die Raitas in die Zentrale hervordringt?

Die Straßen sind gesperrt, unzählige Raitas versuchen in das Gebäude einzudringen und die Umgebung außerhalb zu sichern. Egal ob vor Eindringlingen oder jene, die Informationsquellen herausschmuggeln wollen.

Wer wird siegen?
Regierung oder Widerstand?

http://neovine-animerpg.forumieren.com
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Gast
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BeitragThema: Re: Die Stürmung    So März 26, 2017 1:20 pm
Langsam wurde es dunkel. Die Sonne ging Strahl für Strahl über Neovine unter und hüllte die Stadt in ein angenehmes Licht der Abenddämmerung. Man könnte schon fast meinen... es war friedlich gewesen. Doch beim näheren Betrachten erkannte man nun, dass der Schein eben gerne mal trügt. Am Rand der Stadt herrschte helle Aufregung. Am Boden tummelten sich Einheiten der Raitas. Polizei-Cyborgs und -Androiden hatten bereits ein großes Gebiet um das Gebäude abgesperrt. Ab und an sah man deutlich die Waffen der Soldaten im Licht der Scheinwerfer aufblitzen, bereit, entsichert zu werden.

Oben in der Luft war im Schein der Dämmerung ein dunkler Fleck zu erkennen. Ein kleines Luftschiff schwebte am Himmel über dem Gebäude und umkreiste dieses langsam, wie ein Planet die Sonne, die Front immer auf jenes gerichtet. An Bord befanden sich insgesamt fünf Personen. Ein Piloten-Android und -Cyborg. Zwei Cyborgs vom Militär, welche sich an den Railguns befanden, zwei schwere Bordkanonen an beiden Seiten des Fliegers, der nicht einmal Rotoren besaß. Oben gehalten wurde er durch mehrere kleine Schubdüsen, wobei der Winkel jener einstellbar war, und ein paar noch recht experimentellen AntiGrav-Generatoren. Diese ermöglichten nicht, wie der Name vermuten lässt, die komplette Schwerkraft aufzuheben, allerdings waren sie schon so weit, dass man ein Teil der Gewichtskraft eines Objektes verringern konnte. Somit war ein geräuscharmer Flug möglich. Ein weiterer Beweis, dass die Naturgesetze irgendwann mal den Bach runtergehen würden.

Der letzte Insasse des Schiffes war ein weiterer Androide, welcher am Rande kniete und mit hinterblickte, auf das Gebäude, und die abgesperrten Straßen. High Class Leader Stalker leitete heute die Operation und überblickte das Feld des Geschehens bis ins letzte Detail. Er hatte vorher eine gründliche Evakuierung der Bewohner in einem großen Umkreis vorgenommen, damit auch kein einziger des Volkes verletzt werden würde. Es gab mehrere Kontrollen, und kein einziger Städtler befand sich mehr an diesem Ort.

Das Ziel war schnell erklärt. Die Informationen besagten, dass sich in diesem unscheinbaren Gebäude eine Scamaton Basis befand, mit wichtigen Daten, welche sehr relevant für die Raitas waren. Der Plan? Zugriff. Eindringen in den Komplex aus mehreren Richtungen. Stalker musste keine Handzeichen geben, oder sich anderweitig erklären. Durch sein System jagte er über das gesamte Feld Nachrichten und Anweisungen auf die internen Anzeigen der Androiden und Head-Up-Displays der Cyborgs, welche über keine internen Displays verfügten und mit diesen nun ausgestattet wurden. Es war alles perfekt durchdacht. Der High Class Leader versuchte keine Sicherheitslücke in seinen Reihen offen zu lassen. Stumm sah das blaue Licht seines Frontvisiers hinunter und wartete darauf, dass die anwesenden Einheiten ihr 'Bereit' gaben.

Die Polizei war nur für die Absperrung und Sicherung gedacht, würde also nicht direkt mit eingreifen, sondern dafür sorgen, dass kein Scamaton ungesehen entwischt.

Das Militär hatte sich auf den Straßen und in angrenzenden Gebäuden verschanzt. Aufgabe: Eindringen durch Vorder- und Nebeneingänge, dazu per Drahtseilwerfer plötzliches Eindringen in die oberen Etagen. Die Einheiten am Boden würden sich sofort auf den Weg nach unten begeben.

Aufgabe des Geheimdienstes.
Schnelles Ein- und Vordringen aus der Luft. Angefangen vom Dach, vereinzeltes Abseilen an den Wänden des Gebäuden möglich. Sichern der Etagen, Festsetzen der Scamaton Unterstützung. Einzelne Einheiten haben Erlaubnis bekommen, sich der Streitmacht danach anzuschließen und in den unterirdischen Komplex vorzudringen.

Wichtige Anweisung: Solange es sich vermeiden lässt... keine Toten. Setzt sie fest und verhaftet sie. Nur im absoluten Notfall und Bedrohung des Lebens von Alliierten tödliche Waffengewalt einsetzen.

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Azumi
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BeitragThema: Re: Die Stürmung    So März 26, 2017 2:55 pm
Man konnte es Glück im Unglück nennen. Eine Scamatonbasis wurde angegriffen und das im Südbezirk. Eben durch diese Lage war es der Hauptmann möglich gewesen, direkt zum Einsatzort zu gelangen, als der Warnruf bei ihr durchdrang. Noch, bevor die Straßen gesperrt waren und so das eindringen in die Basis verhindert hätten. Von ihrer Wohnung war sie schnell in ihrer Einsatzausrüstung im Gemäuer angekommen, welches nach und nach immer mehr von außen belagert wurde. Innen drin begegnete sie gleich einigen ihrer Kameraden, denen sie gleich befahl, nochmals alle Eingänge doppelt und dreifach zu verriegeln, damit sie auch ja keinen unerwünschten Besuch bekämen. Während dieser Befehl ausgeführt wurde, bekam sie auch gleich ein Mono-Headset, mit den Worten: ,,Leitung ist gesichert. Du leitest den Einsatz", in die Hand gedrückt, welches sie sich gleich aufsetzte und einschaltete. ,,Statusbericht."

,,Straßen sind nun vollkommen gesperrt. Basis ist umstellt, die Raitas hat total eins draufgesetzt. Sieht übel aus", erklang es durch den Kopfhörer. ,,Wie schaut's weiter oben aus?" - ,,Die angrenzenden Hochhäuser sind mies. Darin scheinen sich welche zu verstecken. Von oben kommt auch was angeschwebt." Bei dem Statusbericht musste sie leicht lächeln. ,,Detailliert wie immer. Schalt mich zu allen Anwesenden durch." - ,,Kein Thema." Als ein kleines Piepsen erklang, wand sie sich mit einem Klatschen zu ihren Kameraden um. An sie und die anderen Zuhörer gewandt sprach sie: ,,So Leute, heute steht viel auf dem Spiel. Regel Nummer eins - wenn es zum Gefecht kommt, schaut, ob ihr realistische Chancen habt. Markiert nicht den Starken. Ich habe keinerlei Interesse daran, Verluste kassieren zu müssen. Sonst kriegt Ihr einen auf den Deckel. Konzentriert Euch darauf alle Daten zu sichern und sobald alles in einem Bereich gesichert ist, den möglichst zu barrikadieren. Regel Nummer zwei - jeder Trupp hat Minimum fünf Leute. Davon ein Hacker. Dieser wird hauptsächlich dafür sorgen, eindringende Androiden herunterzufahren oder zumindest kurzzeitig zu stoppen." - ,,Nicht zerstören?", kam eine Gegenfrage. ,,Nein. Wir sind hier, um Daten zu sichern. Nicht, um einen halben Krieg anzuzetteln. Setzt den Gegner nur außer Gefecht, tötet ihn nicht." - ,,Roger."

,,Regel Nummer drei - Schützen an die Fenster. Doch positioniert Euch sicher. Schließlich seid Ihr keine Zielscheiben. Regel Nummer vier - Verletzte sofort in Sicherheit bringen. Regel Nummer fünf -", ein leichtes Grinsen bildete sich auf ihren Lippen. ,,Ich erwarte jeden von Euch danach im HQ. Auf ein Erfolg muss gefeiert werden, ich geb einen aus. Krepiert mir nicht. Dass ist ein Befehl. Und jetzt - Abmarsch." Sämtliche Scamaton salutierten und durch das Headset waren unzählige motivierte: ,,Aye!"'s zu vernehmen. Manchmal wirkte es wohl so, vor allem durch solche Aussagen, als würde Azumi solche Einsätze nicht ernst nehmen. Doch das tat sie. Nichts war ihr wichtiger, als das alle unbeschadet oder zumindest lebend, aus allem herauskamen. Doch durch sowas wurden die Kameraden motiviert und beruhigt. Und ein kühler Kopf war in solch einer Situation das A und O.

Ihr Mikro abschaltend, wand deutete sie auf drei Soldaten. ,,Ihr drei, sucht irgendwo im Keller ein Durchgang, wo wir hinterher alle durch die Kanalisation raus können. Oder findet was besseres. Bombt was frei. Aber leise. Die Raitas soll nichts spitz kriegen." Nickend verschwanden die drei im Treppenhaus. Sie wand sich zum Kameraden, welcher ihr auch das Headset überreicht hatte. ,,Hilft wer dem Spezialisten im Keller?" - ,,Er hat 'nen Assistenten." - ,,Ausgezeichnet."

Die Eingangshalle verlassend, bekam sie von ihrem eigenen Assistenten ein Maschinengewehr in die Hand gedrückt. Diese skeptisch musternd, drückte sie diese zurück: ,,Was soll ich denn damit?" - ,,Kämpfen?" Den Kopf schüttelnd packte nahm sie ihr geliebtes Schwert vom Rücken und ging das Treppenhaus hinauf, um sich selbst zu positionieren. ,,Lass mal. Wir wollen ja kein Desaster verursachen."

,,Haltet Euch bereit, da tut sich was."

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Liam Sinclair
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BeitragThema: Re: Die Stürmung    So März 26, 2017 8:18 pm
Der Tag begann so wundervoll ruhig. Auch in der Bar gab es ausnahmsweise mal keinen Zwischenfall, nicht mal einen pöbelnden Gast. Doch leider hielt die Ruhe wie befürchtet nicht bis zum Abend an. Ein aufgebrachter Scamaton kam hereingestürmt und da zu diesem Zeitpunkt kein Außenstehender anwesend war, erzählte er aufgebracht, dass die Raitas einen Übergriff auf eine Basis geplant hatten. Sofort machten sich alle auf den Weg zu besagtem Stützpunkt, um ihre Kameraden zu unterstützen. Auch Liam war mit von der Partie, einen Medic konnten sie bei diesem Vorhaben garantiert gut gebrauchen. Auch wenn die Bar dann eben mal einen Abend geschlossen werden musste, es gab im Moment weitaus wichtigere Dinge.
Etwas außer Atem erreichte der junge Mann das Hochhausgebäude, oder besser gesagt er blieb in dessen Nähe stehen. Es waren schon ein paar Raitas vor Ort, also konnte er nicht einfach so hereinspazieren. Das wäre erstens viel zu auffällig und zweitens würden sie ihn sowieso wegschicken, da sie ihn für einen Zivilisten halten würden. Wäre im Normalfall ja die richtige Reaktion von ihnen, aber genau diese würde er liebend gern vermeiden. Also musste er einen anderen Weg ins innere finden - und das schnell, bevor es hier von noch mehr Sklaven des Systems wimmelte.

Zum Glück war er mit einem Kollegen schon ein paar mal hier gewesen, so kannte er ein paar Eingänge, die für Zivilisten nicht so schnell zu finden waren. Doch auch vor den meisten von diesen liefen die Blechdosen bereits Patrouille. Nach ein paar umständlichen Umwegen und wenige Minuten später hatte er es dann letztendlich doch unentdeckt, so hoffte er zumindest, in das Gebäude geschafft. Zahlreiche Mitglieder der Scamaton hatten sich bereits hier versammelt und gingen ihren Aufgaben nach, welche auch immer diese waren. Etwas unentschlossen sah er sich um, Liam kannte noch nicht so viele und von Technik hatte er auch nicht wirklich Ahnung, sodass er in dieser Sache nicht sonderlich hilfreich war. Aber wenn es später richtig losgehen würde, könnte er garantiert besser mit anpacken. Also half er vorerst dabei, die ganzen Ein- und Ausgänge zu verschanzen. Wie eine Ratte im Käfig.. aber alles war besser, als einfach so überrannt zu werden. Zudem sich draußen immer mehr Raitas um das Gebäude scharrten.

Nach kurzer Zeit meldete sich dann auch schon ihr Hauptmann zu Wort. Persönlich hat er sie noch nie getroffen, hatte aber schon sehr viel Gutes über sie gehört. Und das schien auch gut auf sie zuzutreffen. Die Anweisungen waren klar und deutlich, die Scamaton um ihn herum schienen sich nahezu darauf zu freuen, den Raitas eins auszuwischen. Auch wenn man einigen die Nervosität doch deutlich ansehen konnte, jeder einzelne war überzeugt davon, siegreich aus der ganzen Sache heraus zu gehen. Ein leichtes Schmunzeln huschte über das Gesicht des Scamaton. Es war eindeutig die richtige Entscheidung, hierher zu kommen.

Da sich die meisten bereits zu Gruppen zusammengefunden hatten, schloss er sich ein paar Verbleibenden an, die für ihn auch schon eine Maschinenpistole bereithielten. Es war klar, dass er sich aus den Kämpfen eher zurückhalten müsste, um sich um die Verletzten zu kümmern. Das war ihm mehr als recht, aber ganz so Schutzlos musste man sich seinen Gegnern ja auch nicht ausliefern. Die Truppe hatte sich bereits vor einem der Ausgänge positioniert, um die Raitas dort am Eindringen zu hindern.

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Gast
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BeitragThema: Re: Die Stürmung    Di März 28, 2017 4:24 pm
Ein kleine Gruppe Geheimdienstandroiden war bereits auf dem Dach des riesigen Gebäudes gelandet. Sie hatten den klaren Befehl die Scamaton-Kämpfer festzusetzen, gefangen zu nehmen und deren Informationen zu sichern. Wenn die Daten stimmten, die der Geheimdienst in den letzten Monaten zusammengetragen hatte, dann würden hier so viele Geheimnisse liegen, dass die Rebellengruppe schon bald die Unterstützung verlieren könnte, die sie brauchte um den Kampf überhaupt fortzuführen. Sie alle waren darauf programmiert, die Stadt zu schützen. Und wenn es den Scamaton gelang Schaden zuzufügen, mussten sie eben bluten.
Aber da gab es noch den anderen befehl des Highclassleaders. Keine Toten. Aber das war auch gar nicht die Absicht des Geheimdienstes. Er sollte die Daten allerdings schnell finden und sichern. Und das war gar nicht so leicht, wenn man bedachte, dass hier überall Menschen lauerten, die bereit waren alles zu verteidigen. Aber Sona schien nicht beunruhigt. Wie könnte er auch. Die Emotionen waren kein Bestandteil seines Daseins. Also konnte sie ihm weder helfen, noch an irgendetwas hindern.

Viele Soldaten hatten bereits ein OK gegeben, dass sie in Stellung waren. Und der schwarze Androide gab ein Handzeichen zum Positionieren. Sie sammelten sich um an den Ecken des Gebäudes. Tatsächlich würden sich einige sofort abseilen, andere würden durch die Tür zum Treppenhaus das Innere des Gebäudes aufsuchen wollen. Sona blieb zunächst in Deckung, denn er wollte sie koordinieren, so wie es Stalker mit der gesamten Schar tun wollte. Leider war ihm auch klar, dass dies hier wohl kaum ganz ohne Verlust geregelt werden könnte. Da die Chancen allerdings sehr gut standen und so einiges auf dem Spiel stand, waren einige Opfer sicherlich akzeptabel. Sie Wahrscheinlichkeitsrechnung allerdings ergab auch, dass es im Treppenhaus mehr Widerstand geben würde, als an den Seiten des Gebäudes. Aber dennoch blieb das Vorgehen abzuwarten.

Sona sandte das 'OK' seines Trupps. Es konnte beginnen.

Er umklammerte seine Maschinenpistole. Sie sollte niemanden töten, allerdings durchaus treffen. Und seine Helfer hier hatten ähnliche Ausrüstung und Waffen. Zudem allerdings auch Anschlüssen und Verarbeitungsmatrizen um die Daten von Rechnern zu extrahieren und zu entschlüsseln. An diesem Entschlüsselungscode hatten sie schon lange gesessen, und es waren viele Scamaton-Infos dafür notwendig. Heute würde sich also auch zeigen, ob sie in der Lange waren, die Menschen hier zu überlisten.

Nun aber warten sie. Die vier Einheiten an den Ecken des Gebäudes betrachteten die Außenfassade auf Hinweise von irgendwelchen Scamaton. Und drei weitere hielten Position am Eingang des Treppenhauses. Mechan würde durchatmen, wenn er es denn könnte...

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