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 RL | Neovine Brückenstützpunkt 1

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BeitragThema: RL | Neovine Brückenstützpunkt 1   So Dez 11, 2016 4:17 pm


Dieser Militärische Stützpunkt der Raitas, verbindet das Festland mit der Insel Stadt Neovine. Auf der Festlandseite sind viele Wachtürme, Stacheldrahtzäune und Bunkeranlagen errichtet worden. Dort herrscht höchste Sicherheitsstufe. Nur wenige Menschen kommen dort hinein oder gar heraus.
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Nile the Blaze

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BeitragThema: Re: RL | Neovine Brückenstützpunkt 1   Di Dez 27, 2016 1:03 am

- First Post -

Es ist ja nicht so, als ob man gar nicht aus Neovine rein und wieder raus kommt - doch dies war nur kompliziert und dauerte bis zu mehreren Tagen, da alles geheim und leise geschehen musste. Schmuggler, Banditen, Terroristen. Sie nahmen die Tunnel im Geheimen. Raitas, Händler und hohe Köpfe reisten ganz legal über die Brückenstützpunkte. Für sie war es kein Problem. Es verlief reibungslos. Doch für andere dauete es ewig - doch darauf hatte ein gewisser blonder Kiheda - welcher bestimmt sofort verhaftet oder angegriffen wird, von der Raitas, wenn diese ihn dort entdeckt - keinerlei Lust, Nerv und Interesse zu. Daher entschied dieser sich für den etwas anderen Weg.

Brückenstützpunkt. Pha. Wurde schnaufend gedacht. Wie überflüssig ist das denn? Braucht eh keiner. Müsste er nicht wirklich in Neovine persönlich rein, würde er einen Laufburschen schicken, der alles für ihn abholt - und würde dieser nicht pünktlich wieder zurück sein, gäbe es ein nettes Lagerfeuer, mit diesem als Ehrengast. Tja, passiert. Kommt vor. Würde der junge Mann eben den nächsten schicken. Und dies würde sich so oft wiederholen, bis er entweder keine Untergebenen mehr hätte oder einer der Schwächlinge es rechtzeitig schaffen würde. Doch er musste, darauf wurde bestanden. Er war genervt. Er wusste nicht, wer ihn hergerufen hatte, weshalb und was für ihn herausspringen würde. Doch es hatte interessant geklungen. ,,Für den, der es würdig wäre, Großmeister zu sein.", stand in der Botschaft geschrieben. Vielleicht war es eine Falle - es war defintiv eine Falle, doch war dem Seneschall egal, der zu gerne den obersten Titel besitzen würde.
Zudem - wer weiß? Vielleicht würde sich eine kleine Chance für ihn öffnen. Auch, wenn es nur bedeuten würde, dass er ein paar Halbstarken die Köpfe einhauen konnte. Aber Hauptsache war, er würde sich amüsieren.

,,Ihr seid mir im Weg!", rief Nile, welcher nun auf der Straße vor dem riesigen Stützpunktes stand. Er war durch die windigen und und trockenen Täler gegangen und befand sich nun am regnerischen, wolkenverhangenen Stützpunkt, wo er auf die riesige Insel wechseln konnte. Nach seiner indirekten Kampfansage erklang erst ein Donner, gefolgt von einem Blitz, welcher die Umgebung erhellte - und dann erklang eine Sirene. Viel mehr ein Alarm. Ein breites Grinsen bildete sich auf dem Gesicht den Blondschopfs, seine Augenwinkel zuckten schon aus Vorfreude. Gleich würde hier richtig die Postabgehen, dies war klar. Doch darauf freute er sich ungemein. Andere würden es Selbstmord nennen. Naivität. Oder gar Hochmut. Vielleicht war er ja all das - doch ihm würde dies niemals in den Sinn kommen. In seiner Sicht, war er der Stärkste und Mächtigste aller Zeiten, egal, was andere sagten - diese endeten dann sowieso meistens als Bratspieß. Für ihn war es Spaß, ein richtiges Vergnügen. Es war schon beinahe befriedigend, allein der Gedanke an einen Kampf.

Bald würden sämtliche Einheiten der Basis vor ihm stehen und ihn alles andere als mit offenen Armen begrüßen. Die Lichter, welche nach dem Eindringling suchten, durch den prasselnden Regen am Beobachten, richtete der junge Kiheda seinen Armschienen und wartete ab.

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Rasputin Derak

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BeitragThema: Re: RL | Neovine Brückenstützpunkt 1   Do Dez 29, 2016 10:22 pm

Es war nicht so, dass sie alle nicht beschäftigt wäre, wenn es keinen Alarm hier gebe... Es gab Waren, die sortiert werden sollten, Nahrung für die sterblichen Bewohner der Insel. Sie alle wollten versorgt werden und kaum einer fragte, woher die Ressourcen kamen. Es interessierte nicht, solange es gut ging. Keiner stellte Fragen, wenn ein Regime funktionierte... Und so sollte es bleiben. Ein Jeder hier hatte sein Programmierung, seine Aufgabe und seine vorgegebenen Zeiten. 
neben den Arbeitern gab es auch jene, die die Wachtürme besetzten, die die Bunker beschützten und belebten und jene, die die Brücken frei von Angreifern halten sollten. Die militärischen Einheiten patrouillierten überall. Und doch gab es da einen Jungen, der sich hindurchquetschen wollte... Aber das Sicherheitsnetz war dicht. Und wer dachte, dass nur dieser Stützpunkt alarmiert wurde, sollte schnell irren.


Eine kleine Schar Androiden-Soldaten war bereits ausgerückt, als der Alarm durch die Korridore, die Winkel der Mauern strahlte. Zehn Einheiten näherten sich dem menschen, der es wagte unangekündigt Ärger bereiten zu wollen. Sie trugen leichte MGs, schwere Waffen oder einfache Schwerter für den Nahkampf bei sich. In einigen Metern Entfernung vor dem Knaben aber kamen sie zum Stehen und nahmen Haltung an. Sie formten einen Halbkreis mit Zweierreihe.




Das rote Visier der Einheiten betrachteten die Bewegungen des Gegenübers, um dessen Aktionen vorausahnen zu können. Ihre Prozessoren waren darauf aus schneller zu reagieren, als es ein Mensch sein sollte... Leider waren Kampfhandlungen hier an der Tagesordnung, sodass jede Einheit stets dazulernen konnte.


Ein etwas höherer Android vom Rang war auch Anwesend und informiert worden, dass es Komplikationen gab. Also begab er sich auf den Weg zur Brücke. Aber da er gerade noch in einem der Bunkel tätig war, waren Andere durchaus schneller... Und es wurde Zeit die gefahr zu bannen, bevor er da sein sollte.
Also rückten drei Einheiten aus, die auf den Knaben zusteuerten. Einer rief noch:


"Knien sie sich auf den Boden und heben sie Arme. Ihnen wird nichts geschehen, wenn Sie folge leisten!"


Da man nie davon ausgehen konnte, dass Menschen vernünftig handeln würden, richteten sie alle drei ihre Waffen auf ihn, um gezielte Schüsse gen Herz, Kopf und Beine abgeben zu können.
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Nile the Blaze

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BeitragThema: Re: RL | Neovine Brückenstützpunkt 1   Fr Dez 30, 2016 12:14 am

Was jetzt geschah, passierte recht schnell - zu Nile's Vergügen. Vor ihn versammelten sich Scharren aus Androiden, was sein Grinsen nur breiter werden ließ. Doch plötzlich verblasste es wieder und er wirkte ziemlich gelengweilt. Sie standen da - hatten zwar ihre Waffen auf ihn gerichtet. Doch sie standen einfach nur da und visierten ihn an. Das war alles? Sie griffen ihn nicht frontal an. Langweilig, dachte er sich, mehr als trocken. Einige Sekunden verstrichen, in denen der Blondhaarige sich sagte, würde jetzt gleich nichts passieren, würde er den Anfang machen und den Gepanzerten ernsthaft den Marsch blasen. Gerade, als er seine Muskeln leicht anspannte, um sich in Bewegung zu setzten, taten es seine Gegenüber. Sie rannten nun auf sie zu, richteten ihre Waffen auf ihn - befahlen ihn, sich zu ergeben.

Endlich, sein Grinsen erschien wieder. Die Androiden näherten sich, waren nicht mehr weit entfernt. Nun ergiff der Seneschall auch die Initiative. Man sah es von Außen nicht, doch um seine Hände, welche sich in seinen granatenartigen Armschienen verbargen, bündelte er pure Energie. Diese hielt er noch einen Moment zurück, bis die Einheiten keine zehn Meter mehr von ihm entfernt waren. Die Energie wurde gen Boden freigesetzt, was eine Explosion auslöste und er sich selbst in die Höhe schoss. Der erste Schaden für seine Feinde sollte dadurch entstehen - und so konnte er ruckartig aus ihren Visieren verschwinden. Gut fünf Meter in der Luft, richtete er nun beide Arme auf die Einheiten quer unter sich und ließ mit einem weiteren Bündel aus Energie Feuer enstehen, welches er auf seine Gegner feuerte. Dieses konnte eine enorme Hitze erreichen, welche sogar Metall zum Schmelzen bringen konnte. Doch diese Stufe besaß dieses Feuer noch nicht, dafür hätte er die Energie länger bündeln müssen. Aber um seinen Gegnern Schaden zufügen zu können, sollte es genügen.

Diese Aktion begleitete er mit einem Lachen, welches schon beinahe krank und irre klang. ,,Phahahahahaa!", seine Lache wurden lauter, desto länger er auf seine Gegner im Feuer herabblickte.

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Rasputin Derak

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BeitragThema: Re: RL | Neovine Brückenstützpunkt 1   Fr Jan 13, 2017 10:00 pm

Sie drückten den Abzug und die Kugeln flogen durch die Luft. Aber das Feuer schienen sie nicht durchbrechen zu können. Die Maschinen wichen einigen Attacken vielleicht aus, aber konnten kaum etwas anrichten. Der Andere schien gar eine Übermacht zu haben. Also beschlossen die Androiden eine andere Taktik. Einige mussten sich opfern und stürmten weiter auf den Jungen zu, der wohl nur hier war, um Unruhe zu stiften.

Natürlich hatten sie ihn hier und da im Visier und ließen einige Kugeln los. Aber ihre Waffen schienen zu schwach. Während bereits eine Einheit auf den Boden sackte und der Russ das Visier am Kopf verdeckt hatte, waren ihre Energiereserven fast aufgebraucht. Auch sehen war unmöglich, da der Staub nicht mehr zu entfernen war. Einiges hatte sich hartnäckig fest gebrannt. Und in diesem Sinne bekam sie nur noch einen Befehl.

Rasputin war mittlerweile aus dem Bunker getreten und war noch in sicherer Entfernung - gute 50 Meter. Der Befehl kam von ihm, als die Einheit ihren akustischen Sensoren folgte, um den Störenfried zu finden. Sie näherte sich ihm nun mit immer schneller werdenden Schritten. Er hatte die Waffe beiseite geworfen.
Es war klar, dass sie sich nur näherte um den finalen Schlag zu setzen, den sie noch konnte. Blind, aber nicht taub, steuerte sie weiter. Der Timer war gesetzt!

Der schwarze Android im Hintergrund aber ahnte bereits, dass diese Aktion nur wenig Erfolg versprach. So organisierte bereits einen weiteren Schritt. Er war schließlich hier, um die Anlage auch zu verteidigen und er besaß eine Armee. Der Andere, der Knirps, konnte das nicht behaupten. Er besaß nur Kraft.
Und welch ein Glück benötigten die Maschinen keine menschliche Sprache um zu kommunizieren. Das sparte erheblich Zeit. Zeit, die dem Anderen fehlen sollte. Andererseits musste dieser auch nur... reagieren, oder?

Es ward also Zeit für eine Überraschung.

Nur eine Sekunde nach diesem Gedanken, explodierte die Einheit. Metallische Kleinteile schossen wie Speerspitzen durch die Luft. Die Druckwelle breitete sich rasant aus und eine andere Einheit war noch zu dicht am Ort des Geschehens und zerbarst vollständig.
Sie realisierten also, dass sie bereits Verluste machten. Und ihre nachricht verbreitete sich schnell.
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Nile the Blaze

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BeitragThema: Re: RL | Neovine Brückenstützpunkt 1   So Jan 15, 2017 6:36 pm

So im Kampfrausch bekam der Blondhaarige gar nicht so genau mit, was sich um ihn herum ereignete. Stattdessen feuerte er immer weiter die Energie ab, die zu Feuer wurde und lachte unbeirrt weiter. Das Gefühl, wie seine Gegner allmählich in der Hitze dieses kleines Infernos untergingen, war schon eine Genugtuung für ihn. Der Geruch von angesengtem Metall kam ihn entgegen, was sein Grinsen noch breiter werden ließ - sein Angriff zeigte offensichtlich Wirkung. Wie könnte es auch anders sein? Schließlich besaß er Macht und Kraft.

Da keine Gegenwehr von unten kam, beendete Nile den aktuellen Angriff, wodurch sich das Feuer lichtete und man nun wieder ein freies Sichtfeld hatte. Durch das Beenden der Aktion verlor er nun auch an Antrieb und flog wieder gen Boden - was sich aber von eine auf die andere Sekunde änderte. Er sah, wie vor ihm in wohl schwer messbaren Zeit ein sehr helles Licht erschien. Und dieses Licht kannte er nur zu gut, denn fabrizierte er die Ursache dieses nur mehr als gerne und oft - eine Explosion. Schon fast automatisch hielt er einen Arm vor sein Gesicht und den anderen vor den Oberkörper, doch würde dies nichts viel bringen, denn bevor er sich richtig schützen konnte, wurde er von einer Druckwelle davongeschleudert.

Brennendanfühlende Spitzen bohrten sich teils in sein Fleisch oder striffen nur an diesem vorbei. Während des Fluges ging er gedanklich die Stellen durch, wo er getroffen wurde - an den Wangen wurde er nur gestriffen, nichts nennenswertes. In Oberarme, Beine und unterer Bauchbereich hatten sich einige der Androidensplitter verirrt. Doch waren diese nicht weit gekommen, im Gegenteil. Sie steckten nur leicht drin. Innerlich grinste der Seneschall. Pha, gegen meine verbesserten Nervenbahnen war das nichts!

Gut zwanzig Meter weiter entfernt kam er etwas unsanft aus dem kalten und nassen Boden auf, wodurch er erstmal noch etwas weiterrutschte. Für drei oder vier Sekunden blieb er erstmal so auf dem Rücken liegen, bevor er wieder anfing zu lachen und sich aufrappelte. ,,Phahaha, dass war-", begann er, während er die Metallsplitter aus seinem Körper zog, woraufhin etwas Blut aus den Wunden hervorstieg. ,,Dass war das wahrscheinlich klügste, was Ihr Schrottschädel hättet anrichten können!" Grinsend spuckte er etwas Blut zu Boden, was sich durch eine Wangenverletzung im Mund angesammelt hatte, und wisch sich weiteres aus dem Gesicht. ,,Zumindest wart Ihr so etwas nützlich!"

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Rasputin Derak

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BeitragThema: Re: RL | Neovine Brückenstützpunkt 1   Fr Jan 20, 2017 8:14 pm

Offensichtlich hatte die Verzweiflungstat einer einzelnen KI doch tatsächlich Wirkung gezeigt. Rasputin schien durchaus beeindruckt, hätte er nicht für möglich gehalten, dass die Androiden solche Dinge allein entscheiden. Es war an der Zeit sie zu sich zu rufen und das tat er auch. Selbst wenn er keine Worte benötigte, dauerte es doch eine Weile, bis sie sich formieren konnten. Der Kleine dort hatte doch erheblichen Schaden anrichten können. Und vom Materiellen war hier gar nicht einmal die Rede. Schlimm war es zu erkennen, wie chaotisch das Feld wurde, wenn nur eine einzelne Person auftrat. Das war für die Zukunft dringend zu ändern. Da sie den Feind nun studieren konnten, wollten sie alle Daten aufnehmen, die sie konnten. Später könnten sie genug daraus lernen.

"Nützlich sind wir immer," sagte er schließlich, als er die sarkastischen Worte den Jungen hörte. Dieser hatte doch einiges abgekriegt "Und sei es nur deine mechanischen Teile zu erhalten." Er kam näher und näher, während sich einige Einheiten hinter ihn versammelten. Aber er scharte nicht alle um sich, denn es gab da einen anderen Plan, den er für den Knaben hegte. Auf Wachtürmen waren bereits andere in Stellung gegangen, die mit massiven Scharfschützengewehren zielten. Aber sie schossen nicht, denn Rasputin wollte den Gegenüber nicht töten. Dafür waren sie nicht hier. Sie sollten ihn abwehren. Und wenn sie lernen wollten, brauchten sie ihn eben lebend.

Überall loderten noch Flammen auf und dann explodierte noch ein Kanister mit Treibstoff für die Fahrzeuge. Aber das ignorierten die mechanischen Brüder wohl beinahe. Ah, nein. Doch nicht. Einige eilten zu den Flammen, hoben die Arme, aus denen Wasser und Löschmittel kam. Ja, nicht alle Androiden sollten nur kämpfen können.
Aber das interessierte die KI hier gerade nicht wirklich. Protokollen waren eben dafür da, befolgt zu werden. selbst dann, wenn es nicht eine direkte Order gab.

"Dein Kampfeinsatz ist beendet! Es wird Zeit Folge zu leisten." Keine weiteren Worte sprach er nun, denn es ward Zeit, dass der Andere begriff. Sie waren mehr, er allein. Und sie hatten eine Strategie. Er auch?
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Nile the Blaze

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BeitragThema: Re: RL | Neovine Brückenstützpunkt 1   Sa Jan 21, 2017 1:50 am

,,Hm?", gab der Ashblondhaarige nur von sich und blickte sich um, als dieser eine Stimme vernahm. Die orangfarbenen Augen glitten über das leicht ramponierte Feld, bis diese an einer Einheit angekommen waren, welche von einem dunkelgepanzerten Androiden angeführt wurde. Leicht hob sich eine seiner Augenbrauen in die Höhe, bei den nächsten Worten von diesem. Verächtlich schnaubte Nile, er schien genervt. ,,Dafür musst Du dir sie erstmal holen, Schrottbrine", setzte er an und hob herausfordernd eine Hand in die Richtung des Androiden, welcher sich inzwischen mit Anderen näherte. Es blieb Nile nicht unbemerkt, wie sich in Verstecken weitere Androiden bereit hielten, um auf den Kleineren zu schießen. Ganz im Gegenteil, er spürte förmlich ihre Existenz. Dadurch, dass er gerade ziemlich entnervt war, waren seine Wahrnehmungssinne ziemlich geschärft. Doch das sollte sich auch bald wieder ändern. . .

Das die ernsthaft glauben, dass einige Scharfschützen etwas gegen MICH bewirken könnten!, ging es ihm durch den Kopf, mit einem leisen Lachen. Seine Augen funkelten leicht. ,,Aber dafür müsstet Ihr mich schon umbringen!" Der genervte Gesichtsausdruck wisch einem kecken Grinsen, welches nach kurzer Zeit abfällig wurde. Mit einem Raunen sprach er dann: ,,Aber das würdet Ihr niemals hinkriegen, damit das klar ist." Gerade wollte Nile weiterhin eine große, herablassende Rede schwingen, da vernahm er die nächsten Worte Rasputins. Und diese gefielen ihm ganz und gar nicht.

Nile hielt inne, wirkte kurz wie erstarrt, bis sein rechtes Auge anfing zu zucken. Heftigst. ,,Du", entkam es ihm zwischen zusammengekniffenen Zähnen. ,,Du. . . wagst es ernsthaft. . . MIR BEFEHLE ZU ERTEILEN?!", die Stimme des Seneschall wurden von Wort zu Wort lauter und aggressiver - es klang schon fast, als würde seine Stimmlage an Menschlichkeit zu verlieren, so aggressiv klagen sie. Und dies wurde noch dadurch abgerundet, dass die Farbe seiner Augen etwas wechselten - von orange zu einem feurigen rot. Mit angespannten Muskeln ballte er seine Fäuste zusammen, woraufhin seine granatartigen Armschienen ein leichtes Klicken von sich gaben. ,,DAS wirst Du bereuen!", schrie er aus vollem Halse, bevor plötzlich Feuer aus den zuvor aktivierten Armschienen hervortrat und er auf die Einheit losschoss.

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BeitragThema: Re: RL | Neovine Brückenstützpunkt 1   Sa Jan 21, 2017 3:20 am

=FIRST_POST=


"Ankunft in 20 Sekunden! Da unten scheint ganz schön was los zu sein, bei der Menge an Rauch...!"

So hallte es aus dem Verladedeck des großen Lufttransporters von einem Cyborg, welcher aus einem Fenster in die Richtung des Brückenstützpunktes sah. Der Transporter kam gerade mit der Höchstgeschwindigkeit von einem Raitas-Militärlager aus den Greenlands. Alles und jeder wurde sofort in Bewegung gesetzt, als das Statusupdate über den Brückenpunkt hereinkam. Die genauen Einzelheiten waren nicht bekannt. Lediglich der Bericht über einen mutmaßlichen Angriff. Da der Transport sowieso auf dem Weg Richtung Neovine war, aufgrund von diverser Materialversorgung, entsprach die Kursabweichung nicht wirklich einem großen Umweg. Der kommende Einsatz war nicht geplant... und doch war er schon jetzt mehr als genug vorbereitet.

Im hinteren Teil des Verladedecks befand sich eine stählernes Gerüst, was einer hohen Kammer glich. Im oberen Bereich von diesem strahlte eine blaue Betriebsleuchte. "RONIN bereit zum Drop...Ziel?", sprach eine tiefe Stimme hinter dem Metall. Eine militärische Androideneinheit sah auf ein holografisches Display vor sich und übertrug die Daten. "Ziel ist eine einzige Person. Männlich. Anzeichen deuten stark auf Terror-Einheit Kiheda hin. Verstärkung unbekannt. Offenbar posthumanoide Fähigkeiten, basierend auf Feuer, wenn nicht sogar Thermitladungen. Wirkungsursache unbekannt." Das Display verschwindete, bevor sich der kleinere Android zum Stahlgerüst wandt. "Risiko bei hoher Effizienz gering. Das RONIN-Schwert sollte solche Temperaturen laut alter Angaben ohne Probleme standhalten."

Über dem Brückenstützpunkt war nun deutlich der Lufttransporter zu sehen, der in einer ziemlich großen Höhe zum Stillstand kam, die Triebwerke drosselten uns setzten zum Gegenschub an. Im Transportschiff selbst lief alles auf Hochtouren. "Wir setzen dich hier ab. Nach dem Einsatz meldest du dich bei einer höherrangigen Einheit im Stützpunkt. Das Schiff fliegt nach dem Abwurf direkt nach Neovine rein, wird dort die Ware ausliefern und Zwischenbericht erstatten. Viel Erfolg." Das blaue Licht bewegte sich hinter dem Gerüst leicht hin und her, die Stimme sprach wieder. "Chance auf erfolgreiches Abschließen des Noteinsatzes liegt bei über 83%. Es ist qualifiziertes Sicherheitspersonal am Stützpunkt und der Gegner scheint unkoordiniert zu handeln." "Okay okay, es geht los, Luke öffnen!" In diesem Moment war auch offensichtlich, dass das Stahlgerüst sich ein kleines Bisschen über dem Boden des Decks befand, unter ihm öffneten sich mehrere Sicherheitstüren, welche direkt in einem freien Fall enden würden. Wind drang ein in das Schiffsinnere, brachte aber keine Probleme mit sich. Ein einzelner Signalton hallte los... und die Halterungen wurden gelöst.

Das Stahlgerüst samt Inhalt fiel in hohem Tempo gen Erdboden, direkt über den Raitas-Posten. Ungefähr nach der Hälfte des Falls wurden noch einmal Schubdüsen am Gerüst zur Korrektur eingesetzt, bevor dieses einfach leicht abgesprengt wurde. Die einzelnen Teile würden außerhalb des Brückenstützpunktes landen, wo sie wohl später aufgesammelt und verwertet wurden.

Das Timing hätte nicht besser sein können. Mit einem lauten Knall landete der Titan in der Mitte zwischen dem Angreifer und den verbündeten Einheiten der Raitas, angeführt von einem schwarzen Androiden. Ganz kurz wurde Staub aufgewirbelt, Risse taten sich im Boden unter dem Stahlgigant auf. Die Druckwelle des Aufpralls reichte nicht aus, um die Feuersbrunst zu stoppen... aber es schwächte sie ab. Das blaue Okular sah nun direkt auf die rasende Flammenwand, vom Rücken des Titans wurde ein großes Schwert ergriffen, welches er enorm schnell vor sich in den Boden rammte und sich dahinter leicht duckte. Erst durch die Druckwelle, nun durch geschickte Positionierung der Klinge, wurden schließlich die Ströme des Infernos zu den Seiten abgeleitet. Keine Raitas-Einheit wurde verletzt. "...RONIN erfolgreich gelandet. Setze Mission fort." Mit einem Ruck zog er die Spitze des Schwertes wieder aus dem Boden und sah sich kurz nach hinten zu seinen Verbündeten um.
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Rasputin Derak

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BeitragThema: Re: RL | Neovine Brückenstützpunkt 1   Mo Jan 23, 2017 12:49 pm

Der schwarz Gepanzerte stand beinahe regungslos hinter dem Neuankömmling. Die heraufkommende Feuerwand war wieder von Dannen und tatsächlich wurde keine Einheit beschädigt und wie es aussah nicht einmal der Riese, der nun zurückblickte. Rasputin nickte beinahe dankend zurück und trat einen Schritt auf den Riesen zu. „Keine Sekunde zu früh.“ Auch der Androide wusste noch nicht so recht, was er von dieser Einheit halten sollte. Zwar war bekannt, dass er einst einen Piloten hatte, der nicht mehr existierte und auch wusste er, dass Ronin den Raitas stets gute Dienste erwies. Aber dennoch. Was sollte man von einer KI halten, die an Größe dermaßen zugelegt hatte und die in der Lage war sich mit menschlichen und synthetischen Gehirnen zu verbinden?
Doch für solche Gedanken ward keine Zeit, denn der Junge, welcher durchaus machtvoll mit seinen Angriff umging, war zur Last geworden. Schließlich hatte er schon Einheiten, Hab und Gut, sowie Gebäude angebrochen. Vielleicht ward es Zeit für mehr Widerstand, sah es schließlich nicht danach aus, dass er aufgeben würde.
Er neigte den Kopf leicht und betrachtete den wutentbrannten Mann, der schon unverständlich für KIs war. Denn keine KI würde sich wohl solchen Gefühlen hingeben. Selbst dann nicht, wenn sie es könnte, oder? Aber wie dem auch sei.

„Wie war ein Sprichwort der Menschen? Wer nicht hören will, muss leiden!?“ Einer der Scharfschützen löste daraufhin einen Schuss. Erst der dumpfe Knall, dann sauste die Kugel mit hoher Geschwindigkeit auf den Kleinen Fleck da unten zu. Andere Soldaten hatten sich bereits andernorts positioniert. Sie waren dafür da, den Angreifer zum Schweigen zu bringen. Doch sie warteten noch auf das Signal, welches noch immer nicht vorlag.
Ah, und da gab es doch noch ein Sprichwort, welches den Androiden helfen könnte. 'Manchmal musste man Feuer mit Feuer bekmpfen, oder?'

Außerdem hatten sie ja nun große Hilfe und Verstärkung erlangt. Das sollten sie nutzen. Also wandte er sich von dem Feuermenschen ab um Ronin mitzuteilen: „Es wird Zeit, dass dieser Mensch festgenommen wird!“ Er sprach nicht von Tören, nicht von zerstören, nicht von vernichten. Aber dieses Exemplar würde sich sicher gut für eine Forschungseinrichtung eignen. Denn sie sprachen hier von einem Menschen, der zu einer Hälfte aus Maschine bestand. So wie die Androiden am Stützpunkt. Und wer weiß... Vielleicht könnte man da etwas Profit herausschlagen? Schließlich war er ihnen in die Arme gelaufen. Nun sollten sie sich für das Geschenk revanchieren und es nicht verfliegen lassen.
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Nile the Blaze

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BeitragThema: Re: RL | Neovine Brückenstützpunkt 1   Sa Jan 28, 2017 10:22 pm

So im Kampfrausch hatte Nile nicht bemerkt, wie der Lufttransporter am Stützpunkt angelangt war. Im 'Flug' nahm er auch keinerlei Notiz von Ronin, welcher auf das große Gelände herabstürzte. Doch musste er diesen schließlich bemerken, als dieser mit voller Wucht nur einige Meter auf dem Boden aufkam. Der Druck davon war so stark, dass die Geschwindigkeit von dem jungen Mann gedrosselt wurde - und dies gefiel ihm kein bisschen. Und dann noch die Ausführung mit dem Schwert, welche sein Feuer schließlich ganz zur Seite trieb, weshalb er die Attacke nun ganz stoppte. Immer noch einige Meter von dem riesigen Androiden landete er schließlich auf dem Boden und betrachtete den Koloss mit zuckendem Auge. ,,Was ist das denn für 'ne verdammte Schrottkiste?!"

Die Wut in Nile wuchs und wuchs, was die Worte Rasputin's nur großzügig unterstützen. Verächtlich schnaufte er und spannte seine Muskeln an, woraufhin seine Nervenbahnen aus Zorn langsam auch halb zu brutzeln anfingen. Die Kugeln, die auf ihn zugeschossen gekommen war, ignorierte er vollkommen. Er bewegte sich legendlich ein Stück, woraufhin die kleine Munition in seiner Schulter feststeckte. Doch dies beachtete er nicht, stattdessen blickte er ziemlich angespannt zum schwarz Gepanzerten. ,,Du wagst es ernsthaft, mich mit anderen Menschen zu vergleichen. . .? Bist Du noch ganz bei Trost?" Ein weiteres Mal zuckte sein Auge. Was in dem Kiheda gerade vorging, kann man nicht wirklich erläutern. Doch in seinem Kopf gingen so manch Szenarien durch, was er jetzt an liebsten mit diesem vorlauten und erbärmlichen Androiden anstellen würde.

Ein kurzes, ehr schnaufartiges Lachen erklang seinerseits. Es klang ziemlich belustigt, aber auch gleichzeitig ziemlich trocken. ,,Weißt Du was? Ich töte Dich einfach! Ich bin so gütig Euch alle jetzt auf der Stelle zu töten, Ihr dämlichen Blecheimer." Nun war es soweit. Er war am Rande seines Wahnsinns angekommen. Eigentlich passierte das nicht so schnell. Doch vielleicht war es eine Kurzschlussreaktion? Hatte sein Geist ganz tief im Innersten registriert, dass er durch die Ankunft des Giganten nun mit hoher Wahrscheinlichkeit verlieren würde? Sein Körper hitze auf, so stark, dass ein kleiner Rinnsal aus Metall seine Schulter herabtröpfelte - die Kugel begann zu schmelzen. Völlig ruhig dastehend, bündelte er wieder Energie in seinen Handflächen ...

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BeitragThema: Re: RL | Neovine Brückenstützpunkt 1   Mo Feb 06, 2017 5:47 pm

Auf Rasputins Bemerkung bezüglich dem passenden Zeitpunkt von Ronins Ankunft, schien der Titan dem Raitas zuzunicken, bevor er sich wieder dem jungen Kiheda widmete. Der Schuss des Scharfschützen löste sich, und die Kugel schien ihr Ziel in der Schulter des jungen Cyborgs zu finden. Diese schien jedoch keine groß erhoffte Wirkung zu erzielen...

"Standard-Scharfschützenmunition ohne erwünschtes Ergebnis. Zum beschädigen der feindlichen Einheit wird schwere panzerbrechende Munition empfohlen." Auf die Worte von Derak hin, hielt der Riese kurz inne und erwiederte dann den Befehl. "Bestätige. Ziel wird kampfunfähig gestellt und anschließend in Gewahrsam genommen." Für einen Moment schien Ronin seine Schulter wie einen angespannten Muskel zu lockern. Das Schwert behielt er in der rechten großen Hand, drehte es einmal galant und nahm eine kämpferische Stellung ein, das Breitschwert etwas hinter sich haltend. Auch erkannten seine Sensoren etwas... ein feines Leuchten in den Handflächen des Gegners. Er musste jetzt sofort handeln, bevor die Situation noch weiter eskalieren konnte. Kurz blieb er ruhig... dann erfolgte ein lautes Geräusch der brennenden Schubdüsen auf seiner Rückseite. Der metallische Titan raste plötzlich nach vorne, die rechte Hand weiter hinter sich haltend, samt Schwert. Die linke hielt er vor sich, geöffnet, nur noch wenige Meter davon entfernt, den Cyborg fest zu umgreifen.

(ooc: entschuldigt bitte die Verzögerung, Kopf ist etwas.. meh. ^^" werde bald wieder aktiver posten.)
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Rasputin Derak

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BeitragThema: Re: RL | Neovine Brückenstützpunkt 1   Do Feb 09, 2017 10:06 pm

Töten? Das waren die Worte des nicht unter Kontrolle bekommenden Menschen... Tören implizierte, dass man am Leben war. Und war das Rasputin? War das der riesige Ronin oder war das einer der anwesenden Soldaten hier? Sie waren Maschinen, konstruiert von Menschen Hand. Sie waren jene, die lebten. Durch sie floss das Blut, sie besaßen das Gehirn und die organischen Feinheiten, die den Androiden fehlte. Einen Augenblick zögerte Rasputin Derak, als er die Worte hörte und ihn die Gedanken zu fesseln schienen.
Eine schnelle seitliche Bewegung seines Kopfes signalisierte, dass er für eine Sekunde lang nicht zugänglich und beschäftigt war. Es dauerte nicht lange. Die künstlichen Synapsen seiner Verbindungen war es zu verdanken, dass er schnell wieder in der Situation Fuß fassen konnte. Und vielleicht etwas ermutigter als noch vor 3 Sekunden schaute er dem Großen entgegen, der alles daran setzte sie Situation unter Kontrolle zu bringen. Aber der Junge war nicht wirklich berechenbar. Und obwohl dieser langsamer wurde und einen Augenblick ruhte, schien er angespannter denn je. Man erkannte es an jener Kugel, die gerade noch getroffen hatte.

Ronins Bemerkung nach panzerbrechender Munition war durchaus relevant und ja... Ein Androide im Hintergrund führte den befehl stillschweigend aus, der den Lauf des Gewehrs bereits geöffnet hatte. Aber der Schwarz Gepanzerte reagierte nun selbst. Während sich noch Ronin im Anflug befand - und das nicht gerade langsam - zog Derak nach. Er folgte dem Dicken, nahm die Beine in die Hand und stümte in einem Bogen auf den Angreifer zu.
Wenn Ronin zupacken wollte, brauchte er eine Ablenkung, denn schließlich brauchte der Knirps dort auch ein Ziel. Das sollte nicht der Große sein, wenn dieser Erfolg haben wollte. Die Berechnung der wahrscheinlichen Bewegung Ronins zufolge, müsste Derak von der Seite angreifen. So müsste der Feuermann direkt in die Hand des Anderen stürmen. Ob dieser Plan auch aufging. Wie man bereits bemerkt hatte, wusste niemand der Anwesend was Nile als nächstes vor hatte. Also blieb nur die Option der Stochastik.
So näherte sich Ronin von der einen und Derak von der anderen Seite. Aber Derak war nicht darauf aus den Kleinen zu schnappen. Nur ihn in die Hand des Anderen zu locken.
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Nile the Blaze

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BeitragThema: Re: RL | Neovine Brückenstützpunkt 1   So Feb 12, 2017 6:32 pm

Der Gigant kam auf den Cyborg zugerasst, welcher weiterhin die Energie in seinen Handflächen auflud. Er war geladen, wortwörtlich, weshalb er anfing, seine Umgebung immer weniger wahrzunehmen und sich sein Blick und Geist fast vollkommen Ronin gewidmet war. Dadurch, dass er seine Umgebung fast vollkommen ausgeblendete, hatte er kurz zuvor auch nicht mitbekommen, wie die Raitas über ihren Plan und über den Monitionswechsel geredet hatten. Was fällt dem ein, so einen Wind zu machen?!, dachte Nile noch kurz zähneknirschend, bevor er beide Arme in die Höhe hob, mit den Handflächen auf den nur noch wenige Meter entfernten Androiden richtete.

Gerade, als er die gebündelte Energie inform einer Explosion auf den riesigen Gepanzerten loslassen wollte, schärfte sich seine Wahrnehmung und er vernahm die Bewegung Rasputin's im Augenwinkel. ,,Fuck!" Reflexartig schoss einer seiner Arme in die Richtung dessen und beide gaben ihre Energie frei. Dadurch, dass Nile nun aus seiner Konzentration gerissen wurde, verlor er etwas an halt und wurde selbst, wenn auch keinen Meter, nach hinten gedrückt. Die Explosionen hatten an Schub und Kraft verloren, weshalb sie den beiden Gepanzerten nicht viel Schaden zufügen müssten - insbesondere nicht Ronin. Vor seinen Augen sah der Ashblonde eigentlich nur noch die riesige Androidenhand. Ob sie ihn nun komplett oder teils umschließen würde, war noch nicht sicher - doch war klar, dass er sich was einfallen lassen müsste, sollte der Plan seiner Gegenüber tatsächlich aufgehen. Auch, wenn ihm der Plan nicht gerade gefallen würde.

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BeitragThema: Re: RL | Neovine Brückenstützpunkt 1   Di Feb 14, 2017 12:32 pm

Obwohl die ganze Aktion nur wenige Sekunden dauerte, kam der Moment den Dreien wohl wie eine Ewigkeit vor. Während Ronin den Frontalen Angriff startete, flankierte Rasputin den Feuerteufel von der Seite. Es war wohl auch für beide keine Verwunderung, dass der junge Cyborg offenbar etwas die Kontrolle über die Situation und sich selbst verlor.

Die Explosion, die nun auf Ronin zufliegen sollte, war geschwächt, ebenso wie die von Derak. Ohne anzuhalten raste der Koloss durch die kleine Feuerwand. Auch wenn die Front seines Chassis sich dadurch leicht verdunkelt hatte, der Schaden war nicht groß gewesen. Es war endlich soweit. Die Hand schloss sich um den Kiheda. "Befehl ausgeführt." Der Oberkörper wurde umschlossen, die Hände schauten nur noch ein kleines Bisschen heraus, die Arme an den Körper gedrückt. Selbst wenn er noch weiter Explosionen aus den Händen abfeuern wollen würde, würden diese nur die Luft unter sich betreffen. Es blieb nur noch zu hoffen, dass in der Hitze des Gefechts der Android Derak ebenso größtenteils von der Explosion seinerseits verschont blieb.
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Rasputin Derak

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BeitragThema: Re: RL | Neovine Brückenstützpunkt 1   Di Feb 14, 2017 10:30 pm

Derak war gerade dabei näherzukommen, als er die Explosion des Knirpses abbekam. Welch ein Glück war sie wohl nicht voller Kraft. Und welch ein Glück war Ronin erschienen, um sich mit der Situation zu beschäftigen. Es war nur sehr bedauerlich, dass erst er auftreten musste, ehe die Situation unter Kontrolle gebracht werden konnte. Trotz des gesamten Trupps an diesem Stützpunkt war dieser junge Mann viel zu weit gekommen. Das verärgerte den Androiden soweit technisch möglich. Es stand in jedem Falle fest, dass sie mehr Einheiten und Ausrüstung benötigten, wollten sie die Stadt weiterhin schützen. Sie taten es doch für die Gemeinschaft und für die Menschen... die den einstigen Krieg schon hinter sich gelassen hatten.

Der schwarze Androide trug keine Waffe in den Händen. Nicht mehr. Er wollte den Anderen in keinem Falle entkommen lassen. Und wenn es nötig wäre, dann gebrauchte er die reinen Hände, um den niederzustrecken, der für ein Chaos verantwortlich war, das seinesgleichen suchte. Selbst im Krieg damals wäre man wohl an einer solchen 'Waffe' gescheitert. Denn war der Junge denn wirklich mehr? War er mehr als ein Instrument des Krieges? Diese Frage sollte sich der Kleine selbst stellen. Und damit das gelang, musste dieser auch eingesperrt werden. Und das sicher. Denn bisher war nur wenig über ihn bekannt. Die Wissenschaftler hier würden sich sicher über ein Objekt freuen, das ihnen neue Erkenntnisse über neurale Verbindungen schenkte.
Doch leider hatte noch niemand mit dem Ausmaß der Hitze gerechnet, die ein solch gebündeltes Feuer anrichten könnte. So auch nicht der Militärandroide. Während die Konstruktion Ronins wohl gegen solche Temperaturen noch weitestgehend resident schien, war das bei dem Anderen nicht wirklich der Fall. Zumindest nicht vollständig. Der Strahl hatte sich den Weg direkt in das Gesicht Deraks gesucht und anstatt zu straucheln, musste er diesem noch standhalten, damit er nicht etliche Meter hinweggefegt wurde. Die Metallpanzerung seiner rechten Gesichtshälfte war im Begriff zu schmelzen, und sich vom Untergrund zu lösen. Und wenn das der Fall war, dann würden die Verbindungen zum Rechenzentrum - zum Gehirn -  der Maschine frei liegen. Dann wäre der Systemausfall und der totale Verlust der Erinnerungen die Folge. Und wenn man einmal ehrlich zu sich selbst war - was machte ein Wesen denn aus, außer das Grundgestell?

Der Langzeitmemory war die Einheit, die das Wesen Deraks ausmachen sollte. Seine Erfahrungen beeinflussten seine Handlungen. Und das schien ganz unabhängig seiner ursprünglichen Programierung zu sein. Vielleicht konnte auch er sich dieser Einstellung nicht wehren, aber zumindest konnte er darüber nach'denken'. Und das tat er mehr und mehr. Bei jedem Einsatz, bei jeder Entscheidung, die er traf. Sogar dann, wenn andere über ihn bestimmten, wie es einst in der Konstruktion der Fall gewesen war.

Mit einem Ruck schließlich endete die Energie des Jungen und Rasputin konnte gerade noch erkennen, wie Ronin den Angreifer gepackt hielt, als die Sicht verschwamm. Die optischen Sensoren Deraks waren angegriffen worden, als die eine Seitenpanzerung des Kopfes verloren ging und völlig deformiert auf dem Boden aufschlug. Die am Kopf befindlichen Drähte und Verbindungen waren verruhst und und teilweise nicht mehr intakt. So war es kein Wunder, dass sie Umgebung um ihn verblasste. Wie traurig war es nur, dass Maschinen nicht wie Menschen so einfach in der Lage waren andere Sinne zu schärfen, wenn nur einer verloren ging. Er konnte sich nicht wie ein Blinder orientieren anhand von Geräuschen. Er konnte nichts an den Finger und an den Füßen empfinden, und sich so die Umgebung ertasten.
Er war blind. Und damit unbrauchbar geworden. Seine Fähigkeiten beschränkten sich doch darauf andere zu erkennen und Ziele auszumachen, nicht wahr?

Er war nicht in einer gekrümmten Haltung zum Stehen gekommen, sondern völlig normal aufrecht. Er stand gerade und schien gar die Beiden anderen zu betrachten, als er zumindest bejahen konnte, was Ronin gesagt hatte. „Verstanden! Sehr gute Arbeit...“, bestätigte er noch. „Wir werden ihn in eine Sicherheitszelle weiterleiten müssen, damit er nicht mit dieser Kraft ausbrechen konnte.“ Er dachte dabei an jene Zellen, die aus speziellem Plexiglas gefertigt waren. Sie waren nicht nur hervorragend dafür geeignet den Gefangenen genau zu beobachten, sondern ihn auch zu kontrollieren. Und wenn nötig würde ein Kraftfeld das Weitere tun, damit die Energie des Feuers nicht weitere Schäden anrichten könnte.
Der nächste Schritt war es wohl ihn dem Labor zu übergeben. Aber darüber würde das Hauptquartier entscheiden müssen.
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Nile the Blaze

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BeitragThema: Re: RL | Neovine Brückenstützpunkt 1   Fr Feb 17, 2017 6:42 pm

Druck. Es war schon mehr ein pressen – Nile fühlte förmlich, wie seine Arme an seinen Körper gepresst wurden, ihn damit viel Bewegungsfreiheit nahm. Doch das war nicht das Einzigste, was durch verursacht wurde. Denn der massive Druck übte sich auch auf Nile's Armschienen aus, sodass diese nach und nach begannen zu brechen. Doch das fiel dem jungen Mann noch nicht auf ...

Stattdessen war er kurz erstarrt, als er seine Lage realisierte. Mit weit aufgerissenen Augen betrachtete er seinen Gegenüber - oder mehr Umklammerer. Doch keineswegs sah er ihn aus Angst oder Verzweiflung an. Er war viel mehr - geschockt? Entsetzt? Oder gar überfordert? Davon, dass sein Plan nicht aufgegangen und er nun gefangen war, was ihm noch nie zuvor untergekommen war. Sein Kopf kam mit der momentanen Situation so gar nicht zurecht. Weiterhin hing er so da, in der riesigen Hand Ronin's. Er kam erst wieder zur Besinnung, als er eine Stimmer vernahm.

Die roten Augen schossen zu Rasputin, der nicht weit von ihnen stand. Und dieser sah ziemlich mitgenommen aus. Wäre Nile nicht gefangen, würde er den Androiden nun mit schallendem Gelächter auslachen - er fand einfach, dass der Schnörckelschädel zu dämlich und urkomisch aussah. Dagegen reagierte sein Gehirn anders - er musste hier raus, irgendwie entkommen. Doch war dies nun möglich? Er war bewegungslos und konnte somit seine Attacken nicht auf den riesigen Androiden richten. Jedoch. . . wie wäre er Seneschall geworden, wenn er nicht irgendwie ein Plan B in petto hatte? Zumindest sein Unterbewusstsein.

,,Ihr habt längst noch nicht gewonnen", knurrte der Kiheda und im selben Moment hörte man nur, wie etwas einriß und zebrach. Seine Armschienen haben dem Druck des Griffen nicht standhalten können und sind nun zersplittert - und diese Splitter hatten sich geradewegs in das Fleisch ihres Trägers gebohrt und waren dabei, seine Nervenbahnen zu beschädigen. Nile verzog keine Miene, als er dies vernahm. Was er jetzt tat würde seine Arme regungslos machen, doch irgendwie musste er ausbrechen. Und anschließend müsste er - auch wenn er sich am liebsten ehr umbringen würde - fliehen. Den alleine wäre er dann nicht mehr kampftauglich.

So winkelte er seine Beine an, sodass seine Knie nun gegen die Hand Ronin's drückten. Denn nicht nur seine Arme waren mit einer speziellen Ausrichtung ausgerichtet. ,,Fress das!", schrie er aus vollem Halse, als er alles auf eine Karte setzte, indem er gleichzeitig aus seinen Knien und seinen Armen ruckartig Energie freiließ. Durch die Verletzungen an seinen Armen und Nervenbahnen wurde die explosionartige Energie in alle möglichen Richtungen freigesetzt. Die Explosionen seiner Kniepanzerungen knallte von Außen dagegen und unterstützten das alles nur. Jetzt war nur die Frage, ob der Schaden und die Wirkung groß genug sein würden, um losgelassen zu werden, damit der Ashblonde türmen konnte.

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BeitragThema: Re: RL | Neovine Brückenstützpunkt 1   Di März 21, 2017 1:03 am

Ronin hatte zwar weitere Angriffe des Kiheda durch sein Eingreifen verhindern können, allerdings war der Schaden nicht wirklich absehbar. Der, im Vergleich zum restlichen Battalion der Sicherheitsandroiden, weiterentwickelte Soldaten-Android hatte schwere Beschädigungen am Kopf davongetragen. Obwohl jener nun einfach dastand und wirkte, als wäre gar nichts vorgefallen, erkannte Ronins Optik sofort... Rasputin Derak war nicht mehr kampffähig.

"Soldateinheit Rasputin Derak. Dem Lob in Ehren. Aber Sie müssen sofort die Wartungshalle aufsuchen. In ihrem jetztigen Zustand stehen sie vor dem Ausfall. Das muss verhindert werden." Auch wenn der Titan noch nichts von Deraks Plan mit den Zellen wusste, es war durchaus eine recht gute Idee, und vermutlich die beste, wenn man vorhatte diesen jungen Mann noch weiter zu beobachten. Die Sicherheitsmaßnahmen mussten höher als bei üblichen Gefangenen sein, es war einfach nötig. Niemand mag Verbrennungen.

Aufrecht stand Ronin mit dem Kiheda in der eisernen Hand da.. aber der schreiende Zwerg schien einfach nicht aufzugeben. Ein plötzlicher Aufschrei von jenem und seine letzte verzweifelte Aktion folgte. Der Gigant hatte die Angriffsvorrichtungen von ihm durch seine bloße Greifkraft zerstört. Wie das Knacken einer Erdnuss, mehr war für ihn nicht nötig gewesen. Doch das Folgende, damit hatte er nicht gerechnet. Zwischen seinen Metallfingern schossen die explosionsartigen Feuerschwaden plötzlich hervor, die sich durch die Legierung brannten. Schien, als wären seine Hände nicht so stabil gegen Hitze gerüstet wie sein Breitschwert. Er musste ihn loslassen, um weitere Beschädigungen an ihm und der näheren Umgebung zu vermeiden. Schon als er den kleinsten Funken zwischen seinen Fingern vernahm, reagierte er, holte plötzlich aus und warf den Kiheda mit großer Wucht weg von ihm, Derak, und den restlichen Sicherheitsbots, förmlich zum Ausgang der Brückenanlage, der in die Rocklands führte. Für ihn war zurzeit die Sicherheit der anwesenden Einheiten größer als die Gefangennahme des Jungen. Nach dem verdammt langen Wurf, welcher garantiert weitere Schäden für den Kiheda bereithielt, blickte Ronins Optik kurz auf seine Hand, welche etwas deformiert war, sodass er gar nicht mehr mit dieser sein Schwert greifen konnte.

Aber das war wohl kaum nötig gewesen im Moment. Die Basis hatte zu großen Schaden erlitten und musste sich erholen. Auch wenn er es am liebsten wohl nicht getan hätte, aus Missionsgründen.. vielleicht war es besser diesen Flammenwerfer erst einmal zu vergraulen und sich neu zu formieren.
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Rasputin Derak

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BeitragThema: Re: RL | Neovine Brückenstützpunkt 1   Di März 21, 2017 10:32 pm

Eigentlich war Derak froh. Er ging derweil davon aus, dass dieser Angreifer abgewehrt war und dass er nun bald keine weiteren Chancen erhalten würde, weitere Zerstörungen und Störungen anzurichten wie er es gerade getan hatte. Würden die Wissenschaftler ihn untersucht und vielleicht auch 'verändert' haben, dann würde hier Ruhe einkehren und der Kleine wäre außer Gefecht.
Doch wie es die Zeit zeigen sollte, ging er von fehlerhaften Dingen aus. Der Titan schien genauso überrascht zu sein, wie es auch der schwarz Gepanzerte war, als der Knall durch die Luft zog und die Hand des Riesen deformierte. Derak hätte seufzten können, als er nur ahnen konnte was geschehen war. Sehen war ja nicht möglich...
Die Worte des Dicken aber noch immer im Ohr, dass sie sich zurückziehen sollten um Reparaturen einzuleiten, hoben die Idee, dass es richtig war... Allerdings. Dieser Knirps würde wiederkehren. Er würde vielleicht das nächste mal besser vorbereitet sein. Aber vielleicht waren das auch die Raitas dann?

Der kleine wurde durch die Luft geschleudert und Rasputin erahnte, dass es eine letzte Chance gebe. So befahl er den noch anwesenden Soldaten das Feuer zu eröffnen. Wohl wissend dass es nicht genug sein würde, wollte er den Angreifer endgültig in die Flucht schlagen. Hier und da schlugen die Kugeln der Waffen um sich und die Maschinengewehre ratterten. So viel Aufwand für nur einen einzigen Angreifer. Die Demütigung würde Rasputin wohl noch viel zu lange in sich tragen müssen.
Da aber nun auch sein großer Verbündeter Schäden erlitten hatte, mussten sie sich gemeinsam ein neues Ziel setzen. Und das hatte der Dicke ja bereits gut erfasst.

So musste er allerdings zurück in die Stadt, wo die Mechaniker ihr Unwesen trieben, wo die Fertigungsanlage war, die auch notwendige Ersatzteile zur Verfügung stellen konnte. Er könnte mittels einen Fahrzeuges dorthin gelangen. Aber was war mit dem Titanen? Er musste genauso abgeholt werden, wie er hergekommen war. Und so mussten sie also ein durchaus größeres Flugzeug herbeirufen.

"Wir ziehen uns zurück," rief er schließlich. "Sichert die Basis bis das Reparaturteam eingetroffen ist. Verstärkung ist auf dem Weg." Dann wendete er sich wieder dem Titanen zu. "Und wie es aussieht, müssen wir beide wohl etwas gewartet werden..."
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Nile the Blaze

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BeitragThema: Re: RL | Neovine Brückenstützpunkt 1   Mi März 22, 2017 8:58 pm

Es hatte wirklich Wirkung erzielt. Der schon verzweifelte Akt, den der Ashblonde vollzogen hatte, war tatsächlich geglückt. Und die Reaktion Ronins war nur noch mehr zu seinen Gunsten. Mit voller Wucht flog er durch die Luft. Zunächst orientierungslos blickte er sich um, doch bildete sich ein breites Grinsen auf seinen Lippen, als er feststellte, dass er in Richtung des Ausgangs des Brückenstüztpunktes flog. Doch bevor er an seinem Ziel ankam, geriet er noch in ein Kreuzfeuer der Raitassoldaten, auf Befehl von Rapsutin. Eine allzu große Wirkung erbrachte dies aber nicht. Zwar striffen ihn einige Kugeln, wenige bohrten sich noch zusätzlich in seine Arme, da es nichts mehr gab, was sie stoppte, doch verherrender war der Aufprall auf den Boden, als er schließlich landete.

Einige Sternchen bildeten sich vor seinem inneren Auge und seinen Körper spürte er nicht mehr richtig. Durch den nassen Boden rutschte er gar noch einige Meter weiter. Doch schaffte er es, oder viel mehr sein Ego, sich aufzurappeln. Sein Blick glitt ein letztes Mal zu den Androiden im Inneren des Stüztpunktes, vor allem zu Ronin und Rasputin. Den Schaden erblickend, den er den Anwesenden und dem Komplex zugefügt hat, sowie der Ruf des Rückzuges, ließen ihn siegreich lächeln, obwohl er alles andere als gewonnen hatte. Doch dies würde er natürlich niemals zugeben. Er hatte ihnen massiven Schaden zugefügt, seinen eigenen ignorierte ihn. Und dies bereitete ihn mit Befriedigung.

Sich nun von all dem abwendend, stolperte Nile durch die Tore des Stützpunktes, in die Rocklands. Durch den Regen, der sich bald legen sollte, war er schnell aus dem Sichtfeld der Visiere verschwunden ...

TBC.: Rocklands | Das ewige Gebirge

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BeitragThema: Re: RL | Neovine Brückenstützpunkt 1   Fr März 24, 2017 12:32 pm

Die Gefahr schien vorerst gebannt.Der feurige Knirps wurde weit durch die Luft geschleudert und prallte schwer auf dem nassen Boden auf. Blutend. Schwer verwundet. Es grenzte an ein Wunder, dass er sich trotzdem noch einmal aufraffen konnte und schließlich hinter den unzähligen Regentropfen verschwand. Als er noch einmal zurücksah, blickte Ronins Optik förmlich starrend durch seine Augen hindurch.

Noch einmal sah sich der eiserne Gigant um, den Schaden des Angreifers betrachtend, bevor er sich dem Soldaten wieder zuwand. Das riesige Schwert brachte er nun an einer Halterung auf dem Rücken seines Chassis an, ging dann langsam auf die Knie, zu Rasputin herunterbeugend. "Von einer Wartung zu sprechen erscheint mir etwas untertrieben. Der Transport in die Stadt könnte sich für Sie als schwierig erweisen. Ich selbst habe dort nichts zu suchen." Für einen Moment betrachtete er den Androiden vor sich. Er hatte sich tapfer und wacker geschlagen, stand noch immer aufrecht, obwohl er förmlich orientierungslos war und von seiner Verletzbarkeit nun wusste.

"Rasputin Derak. Ich würde ihnen von der langen Transportroute abraten. Ich bitte Sie um Erlaubnis, sie zur Wartungshalle des Stützpunktes zu tragen, der Transport der Ersatzteile wird sofort veranlasst. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein, zwei Techniker ihres Modells sich hier befinden, ist annehmbar." Die Vermutung lag nahe, dass Rasputin während des langen Weges in das Zentrum der Stadt am Ende noch auseinanderfallen würde, allein schon wegen des halb geöffneten Kopfes, die zentrale Recheneinheit lag ja fast frei. Die Wartungshalle wäre nur ungefähr 200 Meter entfernt, und der schnellste Weg, dass auch der Titan wieder repariert und aufgeladen werden konnte.
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BeitragThema: Re: RL | Neovine Brückenstützpunkt 1   So Jun 25, 2017 1:22 pm

~ First Post ~


Es war mittlerweile schon einige Zeit vergangen, seit die Highclass Leaderin mal wieder in den Outlands unterwegs gewesen war. Doch da momentan kein anderer für diesen Auftrag einsatzbereit war und sie selbst schon einige Monate außerhalb Neovines verbracht hatte, war Lisha ziemlich gut geeignet. Auch wenn sie sich viel lieber um die Bewohner der Stadt, als die Terroristen außerhalb kümmern würde, aber das konnte man sich schließlich nicht aussuchen.

Seit die Meldung des Brückenstützpunktes eingetroffen war, war schon einige Zeit vergangen. Doch bis sie die Verstärkung schickten, dauerte es nun mal seine Zeit. Bereits auf dem Weg zum Stützpunkt war der weibliche Android alle Daten durchgegangen, die sie zu dem Angreifer gesammelt hatten, um sich etwas vorzubereiten. Doch sie hielt es für eher unwahrscheinlich, überhaupt noch rechtzeitig einzutreffen, um irgendetwas an der Situation ändern zu können. Doch wie sagen die Menschen immer so schön, die Hoffnung stirbt zuletzt. Lisha verstand diesen Satz zwar nicht vollkommen, doch sie fand, er klang ziemlich schön.

Als das Fahrzeug – gefolgt von einigen weiteren -  beim Eingang des Stützpunktes endlich zum Stehen kam und die Türen mit einem leisen Zischen öffneten, war der große Schaden bereits deutlich zu erkennen, den der Terrorist wohl verursacht haben musste. Der Android stieg aus dem Wagen und sah sich kurz um. Der große Titan war kaum zu übersehen, auch der Schaden an seiner Hand war offensichtlich. Doch es war nicht nur er, denn auch die anderen anwesenden Androiden schienen einigen Schaden davongetragen zu haben. Kurz sah Lisha noch einmal zu den Wagen zurück, aus denen bereits einige der angeforderten Mechaniker heraussprangen und sich an die Arbeit machen. Sie konnten die wenigsten der Androiden vor Ort reparieren, aber sie konnten wenigstens verhindern, dass es zu Ausfällen kam. Den Rest würden sie im inneren der Stadt reparieren müssen, aber bis es soweit war, mussten sie auf weitere Verstärkung warten. Immerhin durften sie den Stützpunkt nicht mit viel zu wenig Personal zurücklassen.

Lisha nahm den Titan wieder ins Auge und ging auf diesen zu. Der Android neben ihm wirkte so, als würde er zu dem großen Koloss gehören, also wendete sie sich zuerst diesem zu. „Die Mechaniker für den Titan sind noch unterwegs, doch für Sie wäre es vielleicht besser, nicht mehr lange zu warten. Die Mechaniker können nur das Nötigste reparieren, da nicht alle nötigen Ersatzteile vor Ort sind.“ Sie deutete zu den Fahrzeugen. „Es wäre vielleicht das Beste, wenn wir Sie und die anderen schwer beschädigten Einheiten zuerst zurück in die Stadt bringen würden. Natürlich kümmert man sich auf dem Weg dahin bereits um einige Defekte, doch hier können wir momentan nicht mehr viel ausrichten.“
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BeitragThema: Re: RL | Neovine Brückenstützpunkt 1   So Jun 25, 2017 4:28 pm

Ein durchaus annehmbarer Vorschlag des Großen, aber promt kam auch schon ein weiteres Gefährt am Stützpunkt ein. Das konnte Rasputin eutlich hören, wennauch nicht mehr sehen. Aber das war nicht notwendig. Die optischen Geräte konnte sicherlich schnell wieder hergestellt werden... Oder? Er war kein Techniker, sondern eine Kampfeinheit. Und Andere würde ihm also eher einen Rat geben können, als er selbst. Der Große war da eigentlich keine Ausnahme, aber dennoch hatte er Recht gehabt. Die schnellste Möglichkeit war der Stützpunkt...

Jemand trat näher und eine weibliche Stimme sprach zu den Beiden. Durch den ersten Satz konnte man schnell erkennen, dass Rasputin angesprochen wurde und so lauschte er. Der Titan würde also gewartet werden, also wandte er diesem schnell zu. "Titan. Du wirst hier warten. Die Techniker kümmern sich fortan um alles weitere, in Ordnung?" Zwar hatte das die Mechanikerin, von der er annahm, dass sie eine wahr, zwar gemeint, aber er wollte es noch einmal selbst sagen. Zur Sicherheit.
Dass sie auf die Fahrzeige deutete, bekam Rasputin nicht mit. Denn sein Kopf war halb geöffnet. die Panzerplatte auf der linken Seite des Gesichtes fehlte und gab das darunterliegende Gekabelig preis. "Vielleicht kümmern wir uns erst einmal darum?" Die Hand des Androiden zeigte darauf. Aber im Grunde stimmte er ihr völlig zu. Zurück in die Stadt und in Sicherheit vor einem Totalausfall seiner Systeme. Das wäre noch viel schlimmer, als die Demütigung der Zerstörung eines halben Stützpunktes.

Ob die Gegenüber wusste, mit wem sie sprach? Innerlich meinte er sehr wohl, dass sie ihn kannte. Sie war Raitas. Und wie es sich anhörte auch nicht irgendjemand, denn sie hatte wohl das Kommando über einige Truppen hier oder da. Und sie sagte etwas, dass alle beschädigten Einheiten mitgenommen würden. Das waren sicherlich nicht sehr wenige, denn durch die Explosionen und das Feuer gab es hier und da Ausfälle von Einheiten und Soldaten.

"Allerdings bitte ich darum, dass sie mich führen? Ich bedauere, dass ich den Weg nicht finden kann..." Die Stimme war maschinell erstellt... Sie war eigentlich nur metallisch im Klang. Aber die Modulation gab doch an, dass ein wenig Schamgefühl in ihr lag. Oder irrte man sich da, wenn man ihn höhrte?
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Lisha

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BeitragThema: Re: RL | Neovine Brückenstützpunkt 1   So Aug 20, 2017 7:32 pm

Als ihr gegenüber auf seinen Kopf deutete, überlegte die Androidin kurz. „Ich weiß leider nicht ganz genau, welche Ersatzteile wir alles dabei haben. Aber unsere Mechaniker werden gewiss schnell etwas Passendes finden und selbst wenn nicht, können sie zumindest improvisieren.“ Ihr Blick schweifte noch einmal kurz über den zerstörten Stützpunkt. Es würde einiges an Zeit in Anspruch nehmen, um alles wieder zu reparieren. Aber immerhin gab es keine allzu großen Verluste, sodass sich das ganze wieder relativ schnell regeln dürfte und alles in wenigen Tagen wieder Einsatzbereit war.

Bei dem letzten Satz des Androiden musste Lisha doch tatsächlich etwas schmunzeln. „Natürlich.“ Sie griff nach seinem Unterarm und hielt ihn etwas fest, während sie langsam losging. „Besteht eine Chance, dass der Angreifer wieder kommt? Oder war er zu schwer verwundet?“ Denn sollte eine Möglichkeit bestehen, dass er bald wieder kommen würde, müssten sie sofort die Nötigen Maßnahmen einleiten, um weitere Verluste zu vermeiden. Nach einigen Metern erreichten die beiden das Fahrzeug und sie öffnete die Hintertür. „Achtung, jetzt kommt eine hohe Stufe. Und gleich rechts ist eine Bank, wo Sie sich hinsetzen können. Es kommt sofort ein Mechaniker.“ Mit diesen Worten ließ der weibliche Android den Arm los und winkte einen Mechaniker heran, der sofort mit einstieg und sich um den Androiden kümmerte. Sie beobachtete das ganze noch kurz und wendete sich dann wieder den restlichen Einsatzkräften zu, die die Lage schon gut unter Kontrolle gebracht haben.

Es dauerte nicht mehr lange, da waren alle beschädigten Einheiten eingesammelt oder vor Ort versorgt worden. Die Mechaniker sammelten noch ihre Werkzeuge ein und stiegen allesamt zurück in die Wagen, mit denen sie aus Richtung Stadt gekommen waren. Auch Lisha selbst stieg in eines der Fahrzeuge, welches sich nach wenigen Sekunden in Bewegung setzte. Die anderen Gefährte folgen und machten sich allesamt auf den Weg zurück.

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